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Roger Federer - Novak Djokovic - Jo Wilfried Tsonga

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Tour-Players Marion Bartoli

Marion Bartoli Biographisches

Marion Bartoli wurde am 2. Oktober 1984 im französischen Le Puy-en-Valey geboren, hat ihren derzeitigen Wohnsitz jedoch in Genf. Mit dem Tennis spielen begann sie im Alter von 6 Jahren, ihr Vater, der als Arzt tätig ist, hat sie an diesen Sport herangeführt. Der Französin wird nachgesagt, einen besonders hohen IQ von 175 aufzuweisen. Demzufolge wäre dieser höher als beispielsweise von Albert Einstein (IQ 165).

Karrierebeginn von Marion Bartoli

Marion Bartoli stand bereits in Jugendjahren im Interesse der Öffentlichkeit durch ihre Präsenz bei ITF-Turnieren. 1999 gab sie dabei ihr Debüt beim ITF-Turnier von Les Contamines. 2000, also gerade einmal mit 15 Jahren, wechselte sie ins Profilager. Sie nahm an zwei weiteren ITF-Wettbewerben teil, kam aber nicht über die erste Runde hinaus. Im Doppel hingegen erreichte sie in Koksijde an der Seite von Carmen Gajo das Finale. In Key Biscane holte sie sich zudem den Sieg beim Orange-Bowl-Juniorenturnier. Während sie Ende 2000 noch auf Rang 1120 stand, arbeitete sie sich 2001 bis auf Platz 345 des Rankings vor. Auch gab sie in diesem Jahr ihr Debüt bei einem Grand-Slam-Turnier, doch schied sie bereits nach der ersten Runde in Roland Garros aus. Die US Open der Juniorinnen konnte sie nach einem Finalsieg über Kuznetsova aber ebenso für sich entscheiden wie die Australischen Hartplatzmeisterschaften und die Victorian Championships. Bei der ITF-Tour stieg Bartoli 2001 richtig ein und sicherte sich die Titel in Hatfield, Turin und Koksijde. 2002 nahm die Französin dann erstmals bei den Australian Open teil, scheiterte aber wie auch später bei den French Open in der ersten Runde. Ihr US Open-Debüt verlief hingegen deutlich besser. Sie bezwang Arantxa Sanchez Vicario in der ersten Runde ehe sie sich gegen Rossana de los Rios durchsetzte. Gegen die Gegnerin der dritten Runde, Serena Williams, hatte sie jedoch keine Chance. Zum Jahresende stand sie auf Platz 106, ihrer bis jetzt letzten Platzierung außerhalb der Top 100.

2003-2005 – Sprung unter die Top 100 für Bartoli

2003 gelang Bartoli dann der Sprung unter die Top 100. Es war ihre erste komplette Saison auf der WTA-Tour, auf der sie sich – wenn auch ohne Titel – souverän schlug. Eine Bilanz von 35 Siegen gegenüber 26 Niederlagen ist für eine Newcomerin durchaus sehenswert. Ihr bestes Grand-Slam-Ergebnis 2002 war das Erreichen der zweiten Runde in Roland Garros, das Match gegen Capriati endete mit 6:3 und 6:0 zugunsten der Amerikanerin. Im Doppel erreichte sie bei den US Open sogar ihr erstes Halbfinale beim Grand-Slam-Turnier. Bis zum Saisonende hatte sie sich auf Rang 57 gespielt und war damit sicher unter den Top 100. Auch 2004 stieg sie weiter auf. Bei den Australian Open und US Open erreichte sie jeweils die zweite Runde, in Roland Garros war bereits nach der ersten Runde Schluss. In Wimbledon spielte sie sich mit Erfolgen über Rubin und Camerin in die dritte Runde, wo sie an Sugiyama scheiterte. Daneben erreichte sie mehrere Halbfinals, unter anderem in Auckland und Cincinnati und holte sich an der Seite von Emilie Loit den ersten WTA-Titel beim Turnier in Casablanca. Darüber hinaus debütierte sie beim französischen Fed-Cup-Team. Bis zum Jahresende hatte sie es unter die Top 50 geschafft und platzierte sich auf Rang 41. Bis zum Saisonende 2005 hielt sie nicht nur stabil ihre Form, sondern konnte einen weiteren Platz wettmachen und stand auf Rang 40. Bei den Australian Open und in Wimbledon scheiterte sie in der zweiten Runde, in Roland Garros war erneut nach der ersten Runde Schluss und bei den US Open erreichte sie nach 2002 die dritte Runde. Ihre besten Tourergebnisse sicherte Bartoli sich mit dem Halbfinaleinzug in Auckland und Québec City. Zudem gewann sie in Pattaya City das Doppel an der Seite von Anna-Lena Grönefeld und das ITF-Turnier in Dubai.

2006 – Top 20 und erster WTA-Einzeltitel für Bartoli

2006 gelang Bartoli endlich der erste WTA-Titel im Einzel mit einem Sieg über Wera Zvonareva in Auckland. Der zweite folgte im Herbst mit einem Sieg über Nakamura in Tokio und der dritte Titel gelang ihr mit 6:0 und 6:0 im Endspiel gegen Poutchkowa in Québec City. Bei den Grand-Slam-Turnieren erreichte sie jeweils die zweite Runde, bei den US Open schaffte sie es erneut bis in die dritte Runde, musste sich dann aber Schnyder geschlagen geben. In Bali erreichte Marion Bartoli ebenfalls das Finale, konnte sich aber nicht gegen Kuznetsova durchsetzen. Zum Jahresende hatte sie sich bis auf Rang 17 vorgearbeitet und gehörte damit zu den Besten im Damentennis.

2007 – Finale in Wimbledon & Top 10-Platzierung für Bartoli

2007 brachte noch größere Erfolge für Marion Bartoli. Bei den Australian Open erreichte sie wie auch in den Vorjahren die zweite Runde. Doch bereits in Roland Garros schaffte sie es erstmals ins Achtelfinale, ebenso bei den US Open. In Paris hatte sie unter anderem Rezaï und Petkovic geschlagen, scheiterte aber im Achtelfinale an Janković. In New York unterlag die Französin der Amerikanerin Serena Williams. In Wimbledon gelang ihr dann der Riesenerfolg – sie schlug Tennisgrößen wie Flavia Pennetta, Jelena Janković oder  Justine Henin und erreichte das Finale. Zwar musste sie sich hier Venus Williams mit 4:6 und 1:6 geschlagen geben,  hatte aber erneut gezeigt, dass sie eine ernst zu nehmende Konkurrentin darstellte. Daneben erreichte sie das Finale in Prag und Eastbourne und zog in Luxemburg und Linz ins Halbfinale. Mit den gezeigten Leistungen des Jahres qualifizierte sich Bartoli auch erstmals für die WTA Tour Championships in Madrid. Das Jahr beendete sie auf Rang 10, ihrer bis dahin besten Platzierung im WTA-Ranking.

2008 bis 2010 – Bartoli erneut unter den Top 20

2008 konnte sie an die Vorjahreserfolge nicht richtig anknüpfen. Bei den Australian Open und French Open schied sie bereits in der ersten Runde aus. In Paris (Indoors) erreichte sie das Halbfinale, ebenso beim Grasturnier in Eastbourne. In Wimbledon schaffte sie es bis in die dritte Runde, scheiterte aber an Bethanie Mattek. Im Juli 2008 erreichte Marion Bartoli das Finale von Stanford, nachdem sie unter anderem Top-Spielerin Anna Tschakwetadse geschlagen hatte. Bei der Finalbegegnung mit Aleksandra Wozniak musste sie sich dennoch nach zwei Sätzen geschlagen geben. Bei den US Open konnte Bartoli sich mit Siegen über Woskobojewa, Ruano Pascual und Davenport für das Achtelfinale qualifizieren, scheiterte hier jedoch an Bammer. Darüber hinaus erreichte sie sowohl in Montréal als auch Linz das Halbfinale und beendete die Saison auf Rang 17. 2009 wollte Bartoli zurück in die Top 10 und begann das Jahr mit der Finalteilnahme in Brisbane, verlor allerdings gegen die Weißrussin Asarenka. Bei den Australian Open erreichte Bartoli erstmals das Viertelfinale, nachdem sie mit dem Achtelfinalsieg über die damals Weltranglistenerste Janković für Aufsehen gesorgt hatte. Die Viertelfinalbegegnung mit Zvonareva verlief hingegen nicht zugunsten der Französin, sodass sie sich nach zwei Sätzen geschlagen geben musste. Im März 2009 konnte sie endlich ihren vierten WTA-Titel nach einem klaren Zweisatzsieg über Li Na in Monterrey einfahren. Den zweiten WTA-Titel der Saison sicherte sich Bartoli im August in Stanford im Finalmatch mit Venus Williams. Im weiteren Saisonverlauf erreichte Bartoli jeweils das Halbfinale von Charleston, Eastbourne (verletzungsbedingte Aufgabe) und Peking. Daneben spielte sie sich in Stuttgart, Tokio und Osaka bis ins Viertelfinale. Bei den Grand-Slam-Turnieren konnte sie nach den Australian Open nicht mehr für Aufsehen sorgen, ihre beste Leistung war das Erreichen der dritten Runde in Wimbledon. Zum Ende des Jahres hatte sie sich Platz 11 des Rankings gesichert und damit knapp eine Top-10-Platzierung verfehlt. 2010 holte Bartoli ein leichter Rückschlag ein. Ihre größten Erfolge 2010 waren das Erreichen der Vorschlussrunde in Miami mit anschließender Niederlage gegen Venus Williams und der jeweilige Viertelfinaleinzug in Cincinnati und Montreal. Bei den Grand-Slam-Turnieren in Melbourne und Paris erreichte sie jeweils die dritte Runde, in Wimbledon erreichte sie das Achtelfinale, wo sie der späteren Halbfinalistin Pironkowa unterlag. Bei den US Open kam das Aus bereits in der zweiten Runde beim Match gegen Razzano. Zum Jahresende landete Bartoli auf Platz 16 des WTA-Rankings.

2011 – Top 10 & Halbfinale bei den French Open

Marion Bartoli konnte ihre Leistungen 2011 deutlich steigern. Nachdem sie beim Turnier in Straßburg im Finale gegen Petkovic im zweiten Satz verletzungsbedingt aufgab, holte sie sich knapp vier Wochen später den sechsten WTA-Titel beim Turnier in Eastbourne (Sieg über Kvitová). Im Juli 2011 stand Bartoli erneut in einem WTA-Finale: in Stanford unterlag sie Serena Williams mit 5:7 und 1:6. Im Oktober gelang ihr schließlich der zweite WTA-Titel der Saison beim Finalsieg über Samantha Stosur in Osaka. Bei den Grand-Slam-Turnieren schnitt sie insgesamt ebenfalls gut ab. Zwar scheiterte sie sowohl in Melbourne als auch New York bereits in der zweiten Runde, erreichte aber in Roland Garros erstmals das Halbfinale. Nachdem sie sich unter anderem erfolgreich gegen Julia Görges und Gisela Dulko durchgesetzt hatte, schlug sie im Viertelfinale die Russin Kuznetsova. Die Halbfinalbegegnung mit Schiavone endete mit 6:3 und 6:3 zugunsten der Italienerin. In Wimbledon begann Bartoli ähnlich stark. Sie bezwang unter anderem Pennetta und Serena Williams (Achtelfinale) ehe sie im Viertelfinale an der Deutschen Lisicki scheiterte. Mit Platz 9 der Weltrangliste konnte sie anstelle der verletzten Scharapowa bei den WTA Tour Championships antreten. Das Match gegen Asarenka verlor sie jedoch nach drei Sätzen und schied aus.

2012 – konstant gute Leistungen von Bartoli

Marion Bartoli knüpfte auch zu Beginn 2012 an die Vorjahreserfolge an. Beim Auftakt in Sydney spielte sie sich bis ins Viertelfinale, unterlag Azarenka jedoch in zwei Sätzen. Bei den Australian Open überzeugte Bartoli nicht allzu sehr und schied bereits in der dritten Runde aus. Das Heimspiel in Paris im Februar 2012 schien ihr dabei eher zu liegen. Nach Erfolgen über Martic, Vinci und Zakopalova erreichte sie schließlich das Finale, musste sich nach drei hart umkämpften Sätzen jedoch der derzeit aufstrebenden Angelique Kerber geschlagen geben. Auch in Doha präsentierte Bartoli sich zunächst stark und bezwang unter anderem Pironkova und Safarova. Im Halbfinalmatch gegen Samantha Stosur gab Bartoli auf und überließ der Australierin damit den Sieg. Nach einem frühen Aus in Dubai, ereichte Bartoli in Indian Wells das Viertelfinale, wo sie Ivanovic unterlag. Beim anschließenden Turnier in Miami bezwang Marion Bartoli unter anderem Azarenka und stand schließlich im Halbfinale. Das Match gegen Radwańska endete allerdings zugunsten der Polin.

Ausstatter von Bartoli

Marion Bartoli hat Ende 2011 einen Drei-Jahres-Vertrag mit Lotto Sports Italia unterschrieben und wird fortan von der italienischen Top-Marke vom Lotto Tennisoutfit bis zum Tennisschuh ausgestattet. Zuvor war sie bei Nike unter Vertrag. Bartoli spielt einen Prince Tennisschläger.

Tour-Players Roger Federer

Biographisches zu Roger Federer

Der Schweizer Tennisspieler Roger Federer ist am 8. August 1981 in Basel als Sohn eines Schweizers und einer Südafrikanerin geboren. Auf Grund der Herkunft seiner Mutter und der damit verbundenen mehrsprachigen Erziehung spricht Federer Englisch, Französisch und Deutsch fließend. Gemeinsam mit seinen Eltern und der zwei Jahre älteren Schwester Diana verbrachte Federer seine Kindheit und Jugend rund um Basel und begann bereits im Alter von drei Jahren mit dem Tennis spielen. Seit seinem achten Lebensjahr war er im Tennisverein und entschied sich im Alter von 12 Jahren, seine Karriere dem Tennis zu widmen. Sein ebenfalls vorhandenes Talent als Fußballer übt er seither lediglich als Hobby aus.

Federer ist seit April 2009 mit Mirka Federer-Vavrinec, einer ehemaligen Profi-Tennisspielerin, verheiratet und ist Vater von Zwillingstöchtern. Neben seiner Familie und dem Tennis engagiert sich Roger Federer aktiv bei verschiedenen Stiftungen und Hilfsprojekten. Unter anderem gründete er 2003 eine Stiftung, die vorrangig Hilfsprojekte für Kinder in Südafrika finanziell unterstützt. Sein Engagement wurde 2006 belohnt, als er als erster Schweizer zum internationalen UNICEF-Botschafter ernannt wurde.

Federers Tenniskarriere bis 2000

Roger Federers Tenniskarriere begann bereits im Kindesalter. Mit Eintritt in einen Tennisverein im Alter von acht Jahren wurden Adolf Kacovsky und Peter Carter seine ersten Trainer. Kurz nach seinem 12. Lebensjahr und der Entscheidung professioneller Tennisspieler zu werden, wechselte Federer ins Trainingscenter nach Ecublens. Bereits 1995 feierte er seinen ersten internationalen Erfolg mit dem Erreichen des Achtelfinales beim Orange Bowl in Miami, einem großen Juniorenturnier. Federer erreichte die Spitze der Junioren-Weltrangliste bis 1998 dank großer Erfolge bei den Australian Open und Wimbledon und letztlich auch durch den Sieg beim Orange Bowl. Die Jahrtausendwende brachte für Federer nicht nur Siege und Erfolge, sondern auch einige Niederlagen. Zwar hatte er dank seines Titels als Junioren-Weltmeister einige Vorteile und konnte bis Ende des 1. Quartals 1999 in die Top 200 der Weltrangliste vorstoßen, jedoch folgten hier lediglich kleinere Erfolge. Die Teilnahme bei den Grand-Slam Turnieren in Paris/Roland Garros und Wimbledon blieb erfolglos. Im Herbst 1999 erreichte Federer das Halbfinale der ATP-Tour in Wien, was ihm zum Saisonende Platz 64 der Weltrangliste bescherte. Sein Ziel für das neue Jahrtausend, die Top 50 zu erreichen, gelang ihm recht schnell, sodass er sich auf die Top 25 konzentrierte. Mit Platz 29 der ATP-Weltrangliste zum Saisonende hatte Federer sein Ziel nicht ganz erreicht.

Federers Tenniskarriere von 2001 bis 2003

Das Jahr 2001 brachte große Triumphe, aber auch Schattenseiten mit sich. Die Zielsetzung des Team Federers war ein erster Turniersieg und der Aufstieg in die Top 15 der Weltrangliste. Roger Federer gewann im Februar sein drittes ATP-Finale in Mailand, gefolgt vom Erreichen des Viertelfinales in Paris. Mit Platz 15 der Weltrangliste sicherte er sich einen Platz für das Rasenturnier in Wimbledon. Hier traf er im Achtelfinale auf die damals aktuelle Nummer eins Pete Sampras und schlug ihn in 5 Sätzen. Dieser Riesenerfolg wurde von der Niederlage in der nächsten Runde gegen Tim Henman und einer Leistenverletzung überschattet, die ihn für mehrere Wochen pausieren ließ. Bei den US Open schaffte er es bis ins Achtelfinale, wo er Andre Agassi unterlag. Federer beendete die Saison 2001 mit Platz 13 der Weltrangliste. Das Jahr 2002 begann er mit dem Sieg im Turnier von Sydney, kam aber bei den Australian Open nicht über das Achtelfinale hinaus. Beim Masters-Turnier in Hamburg besiegte Federer den Russen Marat Safin im Finale und erzielte damit Platz 2 der ATP Champions Race. Trotz erneuter Niederlagen bei den Grand-Slam Turnieren von Paris und Wimbledon hatte sich Roger Federer bis dahin einen Namen gemacht und nicht wenige trauten ihm die Spitze der Weltrangliste zu. Beim Tennis Masters Cup gewann er in seiner Vorgruppe "zu Null" und scheiterte erst im Halbfinale gegen den Weltranglistenersten Lleyton Hewitt. Die Saison endete für Federer mit Platz 6. 2003 konnte Federer sich selbst einen Traum erfüllen und ein Grand-Slam Turnier für sich entscheiden. Durch anfängliche Niederlagen bei den Australian Open und in Roland Garros wurde er jedoch zum Spielball der Presse. In Wimbledon gelang dann der Durchbruch, Federer kam mühelos ins Halbfinale, besiegte hier Andy Roddick und schlug auch den Australier Mark Philippoussis im Finale. Nach Ausscheiden im Halbfinale beim Turnier in Cincinnati und den US-Open konnte Federer die Saison mit dem Sieg beim Masters Cup in Houston und Platz 2 der Weltrangliste beenden. Beim Masters Cup setzte er sich erneut gegen Andy Roddick durch und schlug letztlich auch Andre Agassi in 3 Sätzen.

King Roger: Federer – die Nummer 1 im Tennis (2004 bis 2008)

War Federers Karriere bis hierhin immer wieder von Niederlagen geprägt, sollte nun der ganz große Durchbruch folgen. Bei den Australian Open 2004 holte er sich seinen zweiten Grand-Slam Sieg und damit Platz 1 der ATP-Weltrangliste. Bis 2008 konnte ihm keiner mehr diesen Rang abnehmen. Nach der Niederlage bei den French Open folgten der Sieg beim Turnier von Wimbledon und weitere Turniersiege in Gstaad und Toronto. Trotz Enttäuschung über das frühzeitige Ausscheiden bei den Olympischen Spielen konnte niemand Roger Federer stoppen. Er gewann die US Open und den Masters Cup und baute damit seine Spitzenposition aus. 2005 entschied er vier Turniere in Folge für sich, unter anderem die Masters von Miami und Indian Wells. Hier traf er bereits auf seinen vermutlich härtesten Konkurrenten Rafael Nadal, der ihm die Chance auf den lang ersehnten Sieg beim Grand-Slam Turnier in Paris zunichtemachte. 2006 holte Federer sich seinen siebten Grand-Slam in Melbourne, seinen vierten Wimbledontitel in Serie, siegte bei den US Open als auch im Turnier von Madrid und Basel und beendete die Saison mit einem weiteren Sieg beim Masters Cup. Das Jahr 2007 bescherte Federer erneute Siege auf bekanntem Terrain: er gewann die Australian Open in Melbourne, schlug Nadal im Finale in Wimbledon, besiegte Djokovic bei den US Open und beendete die Saison zum vierten Mal mit einem Sieg beim Tennis Masters Cup.

2008 bis 2011: Federer versus Nadal – der Kampf um die Spitze der Weltrangliste

2008 musste Federer nach 237 Wochen auf Platz 1 der Weltrangliste diesen Platz für Nadal räumen. Der Trost war eine Olympische Goldmedaille im Doppel. Auch die US Open konnte King Roger erneut für sich entscheiden. Nach der Niederlage gegen Andy Murray beim Tennis Masters Cup endete die Saison für ihn mit dem 2. Platz der ATP-Weltrangliste. Bereits zu Beginn 2009 zeigte Rafael Nadal sein Können und schlug Federer im Finale der Australian Open. Nach weiteren Niederlagen konnte er nicht nur das Turnier in Madrid für sich entscheiden, sondern sich auch gegen Nadal durchsetzen. Ein weiteres Highlight prägt Federers Karriere in diesem Jahr: der Sieg in Roland Garros und der damit verbundene 15. Grand-Slam Titel. Damit stellte er einen neuen Rekord auf und löste Pete Sampras mit 14 Grand-Slam Titeln ab. Mit dem hart erkämpften Sieg in Wimbledon gegen Andy Roddick holte Federer sich erneut die Spitzenposition der Weltrangliste. Dies änderte sich 2010 durch eine Zwangspause wegen einer Lungenentzündung und erneute Siege Nadals. Federer konnte 2010 die Australian Open für sich entscheiden, musste ansonsten aber viele Niederlagen einstecken. Er rutschte auf Platz 2 und teilweise sogar Platz 3 der Weltrangliste. Durch einige Teilerfolge bei weiteren Turnieren konnte er aber die nötigen Punkte sammeln um Platz 2 der Weltrangliste zu halten.

2011 war für Roger Federer ein weniger erfolgreiches Jahr. Zwar konnte er sich zum Saisonende zurück auf Platz 3 der Weltrangliste kämpfen, entschied aber wenige Turniere für sich. Erneut punkten konnte Federer jedoch bei den ATP World Tour Finals 2011 und seinen sechsten Sieg beim Saisonabschlussturnier feiern.

Ausstattung von Roger Federer

Roger Federer wird von verschiedenen Sportmarken ausgestattet. Sein Racket stammt von der Marke Wilson, mit der Federer einen lebenslangen Vertrag geschlossen hat. Das beinhaltet neben dem Racket als solches auch das Equipment rund um den Wilson Tennisschläger wie Tennistasche oder Griffbänder. Darüber hinaus hat Roger Federer 2008 einen achtjährigen Vertrag mit dem Sportmarkenkonzern Nike abgeschlossen. Damit wird Federer komplett von Nike ausgerüstet – von Accessoires wie das Basecap über T-Shirt und Hose bis hin zu seinen Nike Tennisschuhen. Das für Roger Federer stehende "RF"-Monogramm ziert einige Nike-Textilien und zeugt von der Bedeutsamkeit des Sportlers für den Tennis.

Auszeichnungen von Roger Federer

Roger Federer war nicht nur jahrelang die Nummer 1 im Tennis, sondern hat darüber hinaus viele Auszeichnungen erhalten. Vom ITF wurde er insgesamt fünf Mal zum Spieler des Jahres ernannt (2004 – 2007, 2009). In den Jahren von 2005 bis 2008 ernannte man ihn zum Weltsportler des Jahres und er gewann je fünf Mal die PAP-Wahl zu Europas Sportler des Jahres. Auch von der französischen Sportzeitung L'Équipe wird er in den Jahren 2005, 2006 und 2007 zum internationalen "Champion des champions" ernannt. In seinem Heimatland, der Schweiz, konnte er ebenfalls einige Auszeichnungen für sich gewinnen. Unter anderem wurde er vier Mal Schweizer Sportler des Jahres und 2003 auch Schweizer des Jahres.

Tour-Players Novak Djokovic

Biographisches zu Novak Djokovic

Novak Djokovic ist am 22. Mai 1987 in Belgrad, Jugoslawien geboren.  Der serbische Tennisspieler begann bereits im Alter von vier Jahren mit dem Tennis spielen und kam mit 12 Jahren nach München um an der Tennis Academy von Nikola Pilić zu spielen. Seine Eltern Srdjan und Dijana haben ihr Leben ebenfalls zu einem Großteil dem Sport gewidmet und arbeiteten bereits in den 1980ern als Skilehrer. Die Familie Djokovic hat insgesamt drei Kinder, Novak, Marko und Djordje. Novak ist der älteste der drei Brüder.

2003 – 2005 Karrierebeginn von Djokovic

2003 debütierte Djokovic als Profi und erreichte zum Ende der Saison Platz 679 der ATP-Weltrangliste. Bei den Australian Open der Junioren schaffte Djokovic es 2004 bis ins Halbfinale und sicherte sich seinen ersten Sieg eines ATP-Challenger-Turniers bei den Lambertz Open 2004 in Aachen. Bis zum Ende der Saison 2005 kletterte Djokovic bis auf Platz 78 der Rangliste. 2005 erreichte er als Profi die dritte Runde in Wimbledon und bei den US Open und glänzte mit einigen Siegen über höher Platzierte.

2006 – Djokovic unter den Top 20

Beim ATP-Turnier von Zagreb erreichte Djokovic 2006 das Halbfinale und das Viertelfinale bei den French Open. Hier musste er zwar gegen den späteren Sieger Nadal wegen Rückenproblemen aufgeben, besiegte aber auf dem Weg dahin González und Tommy Haas, zwei Spieler, die deutlich höher platziert waren als er. Im Juli des Jahres holte er sich den Sieg beim ATP-Turnier in Amersfoort (Niederlande) sowie im Oktober im französischen Metz. Mit diesen Erfolgen sicherte er sich 2006 Platz 16 der Weltrangliste.

2007 – Djokovic sichert sich einen Platz unter den Top 10

2007 passierte es und Djokovic schaffte es als erster serbischer Tennisspieler unter die Top 10. Diesen Erfolg sicherte er sich durch das Erreichen des Achtelfinales bei den Australian Open und des Finales beim Masters-Turnier in Indian Wells. Bei den Australian Open musste er sich der Weltranglistenspitze Federer geschlagen geben, beim Indian Wells unterlag er Nadal. Das Masters-Turnier in Miami gewann er als bis dato jüngster Spieler der Turniergeschichte. In Monte Carlo schaffte Djokovic es bis ins Achtelfinale, scheiterte aber an David Ferrer. Im Mai erreicht er das Finale des ATP-Turniers in Estoril und besiegt Richard Gasquet mit 7:6, 0:6 und 6:1. Beim Rasenturnier in Queens scheitert Djokovic bereits im Achtelfinale. Bei den French Open schafft er es bis ins Halbfinale, kann sich nicht gegen Rafael Nadal durchsetzen. Auch in Wimbledon stehen sich Djokovic und Nadal im Halbfinale gegenüber, dieses Mal muss Djokovic verletzungsbedingt aufgeben. Durch den Sieg in Montreal sicherte sich Djokovic nicht nur einen weiteren Titel, sondern schlägt die komplette Weltranglistenspitze während eines Masters-Turniers. Im Viertelfinale setzte er sich gegen Andy Roddick durch, im Halbfinale der lang ersehnte Sieg über Nadal und schließlich noch den finalen Sieg über Roger Federer. Damit war klar, der Serbe wird sich an die Spitze kämpfen. Bei den US Open erreicht er sein erstes Finale eines Grand-Slam-Turniers, verliert jedoch gegen Federer. Beim Turnier in Wien zeigt Djokovic sein Können beim Match gegen Stanislas Wawrinka und holt sich den Titel. Diese Saison beendet der Serbe auf Platz 3 der Weltrangliste.

2008 – Platz 3 der Weltrangliste und erster Grand-Slam-Turniersieg

Bereits im Januar 2007 holt Djokovic sich seinen ersten Grand-Slam-Titel mit dem Sieg bei den Australian Open. Im Finale konnte er sich gegen Tsonga durchsetzen, nachdem er im Halbfinale Federer bezwungen hatte. Beim Masters-Turnier in Indian Wells folgte der zweite Titel 2007, gefolgt vom dritten Turniersieg beim Masters in Rom. Während der Olympischen Spiele 2008 in Peking konnte Djokovic eine der begehrten Medaillen erobern und ging mit Bronze vom Platz. Bei den US Open reicht es in diesem Jahr nur für das Halbfinale, wo er erneut Roger Federer unterlag. Seinen ersten Weltmeister-Titel holte sich Djokovic beim Tennis Masters Cup, wo er sich gegen den Russen Dawidenko durchsetzen konnte.

2009 – Djokovic bleibt auf Position 3

2009 erreichte Djokovic insgesamt fünf Finals bei Masters-Turnieren (Miami, Monte Carlo, Rom, Cincinnati, Paris), konnte jedoch nur den Paris Masters für sich entscheiden. Bei den Australian Open erreichte er das Viertelfinale, ebenso in Wimbledon. In Dubai triumphierte Djokovic mit seinem Sieg über David Ferrer. Bei den US Open kam Djokovic bis ins Halbfinale. Beim Turnier von Basel fuhr er einen Sieg gegen Roger Federer ein. Bei den Paris Masters schlug er im Finale Monfils, nachdem er das Halbfinale gegen seinen härtesten Konkurrenten um den zweiten Platz der Weltrangliste Nadal gewonnen hatte. Zum Saisonende reicht es jedoch erneut lediglich für den dritten Platz auf der Rangliste.

2010 – der Kampf um Platz 2

Auch 2010 ist Djokovic ganz vorn mit dabei und kann seine Vorjahrestitel in Dubai und Peking verteidigen. Bei den US Open kämpft sich Djokovic bis ins Finale und unterliegt erneut Nadal in 4 Sätzen. Nachdem er im Februar erstmals auf Position 2 gerückt ist, entbrannte ein regelrechter Kampf um den zweiten Platz mit Federer. Durch den Sieg im Halbfinale der US Open über Federer hielt Djokovic den zweiten Platz. Beim Finale in Basel standen sich dann wieder einmal Novak Djokovic und Roger Federer gegenüber. 2010 reicht es aber nicht für den Serben und er unterliegt dem Schweizer mit 4:6, 6:3 und 1:6. Am Ende der Saison muss er sich erneut mit Position 3 des ATP-Rankings zufrieden geben. Das persönliche Karriere-Highlight war 2010 für Djokovic jedoch der Sieg beim Davis-Cup. Da er auch im Endspiel gegen Frankreich beide Einzel gewinnen konnte, blieb der Serbe bei allen Spielen auf Davis-Cup-Ebene 2010 ungeschlagen.

2011- 10 Einzeltitel und Platz 1 der Weltrangliste

2011 war es endlich soweit für Djokovic und er zog an der ewigen Weltrangspitze Federer/Nadal vorbei. Der erste Triumph erfolgte bei den Australian Open mit dem Sieg über Roger Federer (Halbfinale) und Andy Murray (Finale), gefolgt vom Sieg über Federer in Dubai, dem damit dritten Dubai-Sieg in Folge. Rafael Nadal muss sich 2011 insgesamt sieben Mal bei Finals von Djokovic geschlagen geben. Er unterliegt dem Serben beim Indian Wells Masters, den Miami Masters, den Madrid Masters sowie den Rom Masters. Auch in Wimbledon und bei den US Open konnte Djokovic sich gegen den Spanier durchsetzen und setzte sich damit an die Spitze der Weltrangliste.

Ehrungen

Dank vieler Erfolge ist Djokovic längst über die Grenzen des Tennis zu einer Berühmtheit geworden, der einige Ehrungen zuteilgeworden sind. 2007 wird als das Jahr seines Durchbruchs angesehen, was ihm die Kür zum Beliebtesten Serben des Jahres einbrachte. Im April 2011 wird Djokovic mit dem St. Sava-Orden geehrt. Ende 2011 wurde er nach einer Umfrage der polnischen Presseagentur Polska Agencja Prasowa zu Europas Sportler des Jahres gewählt. Im Februar 2012 folgte die nächste Auszeichnung beim Laureus Worls Sports Award zum Weltsportler des Jahres.

Ausstattung

Novak Djokovic zählt zu einem der wenigen Spieler, die mit Sergio Tacchini Tennisbekleidung wie Shirt und Hose sowie Accessoires wie Basecaps, Socken oder Schweißbänder ausgestattet zu werden. Darüber hinaus spielt Djokovic Tennissaiten von Tecnifibre in Kombination mit einem HEAD Racket inklusive Overgrips. Ebenso werden die Tennisschläger von Djokovic in einer HEAD Tennistasche vor äußerlichen Einflüssen geschützt und transportiert.

Tour-Players Jo Wilfried Tsonga