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bis EUR

Juan Martin del Potro - Richard Gasquet - Andy Roddick - Novak Djokovic - Tomas Berdych

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Head GriffbÀnder

Leather Tour
braun
UVP 14,95 EUR

LIEFERBAR
12,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • 40 2/3-UK 7,0
  • 41 1/3-UK 7,5
  • 42-UK 8,0
  • 42 2/3-UK 8,5
  • 43 1/3-UK 9,0
  • 44-UK 9,5
  • 44 2/3-UK 10,0
  • 45 1/3-UK 10,5
  • 46-UK 11,0
  • 46 2/3-UK 11,5
  • 47 1/3-UK 12,0
  • 48-UK 12,5
  • 48 2/3-UK 13,0
  • 49 1/3-UK 13,5

adidas Tennisschuhe

Barricade 7 Novak
white/light scarlet/silver
UVP 129,95 EUR

LIEFERBAR
116,90 EUR
 

Nike Tennisbekleidung

Feather Light Cap
black
UVP 22,95 EUR

LIEFERBAR
17,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • S-40/42

Nike Tennisbekleidung

Gladiator Plaid Short 10 inch
armory slate/cool grey
UVP 44,95 EUR

LIEFERBAR
29,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GriffstĂ€rken:
  • L2 4 1/4
  • L3 4 3/8
  • L4 4 1/2

Head TennisschlÀger

YouTek IG Extreme Pro 2.0
UVP 189,95 EUR

LIEFERBAR
ab 129,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • 43-UK 9,0
  • 44-UK 9,5
  • 44,5-UK 10
  • 45-UK 10,5
  • 46-UK 11,0
  • 46,5-UK 11,5
  • 47-UK 12,0
  • 48,5-UK 13,0

Head Tennisschuhe

Sprint Pro Clay
blue/white/red
UVP 129,95 EUR

LIEFERBAR
109,90 EUR
 

Wilson GriffbÀnder

Pro Overgrip 60er
weiß
UVP 114,95 EUR

LIEFERBAR
91,90 EUR
 

Tournagrip GriffbÀnder

Tourna Grip 30er
blau
UVP 60,50 EUR

LIEFERBAR
ab 39,90 EUR
 

Tournagrip GriffbÀnder

Tourna Grip 3er
blau
UVP 7,50 EUR

LIEFERBAR
ab 4,90 EUR
 

Luxilon Tennissaiten

Alu Power Silver 220 m, 1,25 mm
UVP 329,95 EUR

LIEFERBAR
ab 226,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • M-50-4
  • L-52-5

Lacoste Tennisbekleidung

Roddick Anzug mit Kapuze
black/fluo green
 

LIEFERBAR
199,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • M-50-4

Lacoste Tennisbekleidung

Short Andy Roddick
black
 

LIEFERBAR
79,90 EUR
 

Luxilon Tennissaiten

Alu Power Silver 12,2 m, 1,25 mm
UVP 24,95 EUR

LIEFERBAR
ab 16,50 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • S-48-3
  • M-50-4
  • XL-56-7

Lacoste Tennisbekleidung

Ultra Dry Geometric Polo
black/white/fluo green
 

LIEFERBAR
89,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • M-50-4

Lacoste Tennisbekleidung

Short Andy Roddick
white
 

LIEFERBAR
79,00 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • 44/47-3

Sergio Tacchini Tennisbekleidung

Scoopy Socks navy/white
 

LIEFERBAR
9,90 EUR
 

Head Tennistaschen

4 Majors Club Bag Melbourne
gelb/grĂŒn
UVP 49,95 EUR

LIEFERBAR
39,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • 40,5-UK 7,0
  • 44,5-UK 10,0
  • 46-UK 11,0
  • 46,5-UK 11,5
  • 47-UK 12,0

Babolat Tennisschuhe

Propulse 4 All Court
black/yellow
UVP 139,95 EUR

LIEFERBAR
89,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GriffstĂ€rken:
  • L2 4 1/4
  • L3 4 3/8
  • L4 4 1/2

Head TennisschlÀger

YouTek Graphene Speed Pro + Major Club Bag
UVP 289,90 EUR

LIEFERBAR
199,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GriffstĂ€rken:
  • L4 4 1/2

Babolat TennisschlÀger

Pure Drive Plus Roddick GT New
UVP 209,95 EUR

LIEFERBAR
ab 156,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • 38,5-US 6,0
  • 45,5-US 11,5
  • 47,5-US 13,0
  • 48,5-US 14,0

Nike Tennisschuhe

Air Max Cage
laser crimson/polarized blue
UVP 114,95 EUR

LIEFERBAR
96,90 EUR
 

Head Tennistaschen

Novak Djokovic Monstercombi
UVP 99,95 EUR

LIEFERBAR
79,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • 40,5-US 7,5

Nike Tennisschuhe

Air Max Cage
pure platinum/black/white/
UVP 119,95 EUR

LIEFERBAR
94,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • 47-US 12,5

Nike Tennisschuhe

Air Max Cage
white/black/total...
UVP 119,95 EUR

LIEFERBAR
84,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • XL-54-6
  • XL-56-7

Lacoste Tennisbekleidung

Andy Roddick T-Shirt
weiß
UVP 49,95 EUR

LIEFERBAR
34,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • XL-54-6

Lacoste Tennisbekleidung

Andy Roddick T-Shirt
marine
UVP 49,90 EUR

LIEFERBAR
34,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • XXL-56/58

Nike Tennisbekleidung

Match Woven Short
black
UVP 39,95 EUR

LIEFERBAR
24,90 EUR
 

Head Tennistaschen

White Monstercombi 2013
UVP 119,95 EUR

LIEFERBAR
69,90 EUR
 

Head Tennistaschen

4 Majors Club Bag
white
UVP 49,95 EUR

LIEFERBAR
29,90 EUR
 

Head Tennistaschen

Novak Djokovic Combi
UVP 89,95 EUR

LIEFERBAR
71,90 EUR
 

Head Tennistaschen

Djokovic Monstercombi
schwarz
UVP 99,95 EUR

LIEFERBAR
54,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • M-44/46
  • XXL-56/58

Nike Tennisbekleidung

Advantage UV Crew
birch heather/cool grey
UVP 49,95 EUR

LIEFERBAR
34,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • L-48/50

Nike Tennisbekleidung

Advantage UV Crew
turf orange/cool grey
UVP 49,95 EUR

LIEFERBAR
34,90 EUR
 

Head GriffbÀnder

Prestige Pro Overgrip 3er
weiß
UVP 8,95 EUR

LIEFERBAR
ab 5,60 EUR
 

Head Tennistaschen

Red Monstercombi
UVP 100,00 EUR

LIEFERBAR
67,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GriffstĂ€rken:
  • L2 4 1/4
  • L3 4 3/8
  • L4 4 1/2

Head TennisschlÀger

YouTek Graphene Speed Pro Limited
UVP 249,95 EUR

LIEFERBAR
ab 174,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • 44,5-US 10,5

Nike Tennisschuhe

Air Max Cage
white/sonic yellow/armory...
UVP 114,95 EUR

LIEFERBAR
79,90 EUR
 

Babolat Tennistaschen

Team Line Racketholder 12er
rot
UVP 69,95 EUR

LIEFERBAR
55,90 EUR
 

Babolat Tennistaschen

Team Line Racketholder 12er
schwarz
UVP 69,95 EUR

LIEFERBAR
55,90 EUR
 
Sofort verfĂŒgbare GrĂ¶ĂŸen:
  • 42-UK 8,0
  • 44-UK 9,5
  • 44,5-UK 10
  • 46-UK 11,0
  • 46,5-UK 11,5
  • 47-UK 12,0
  • 48,5-UK 13,0

Head Tennisschuhe

Sprint Pro Clay
white/black
UVP 129,95 EUR

LIEFERBAR
109,90 EUR
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Tour-Players Juan Martin del Potro

Juan Martin del Potro Biographisches

Juan Martín del Potro ist am 23. September 1988 in Tandil, Argentinien geboren. Seine Eltern Daniel und Patricia arbeiten inzwischen als Tierarzt bzw. als Lehrerin. Zudem war sein Vater früher Rugbyspieler. Juan Martín hat noch eine jüngere Schwester namens Julieta. Bereits als Siebenjähriger begann del Potro mit dem Tennis spielen. Zu seinen Vorbildern gehören Pete Sampras, Lleyton Hewitt und Marat Safin. Neben dem Tennis spielt del Potro auch leidenschaftlich gern Fußball.

Karrierebeginn del Potro bis 2006

Während seiner Anfangszeit als Tennisspieler lernte del Potro den italienischen Ex-Tennisprofi Ugo Colombini kennen, der früh das Talent des Youngsters erkannte und ihn während des Karrierebeginns begleitete. Bis heute sind die beiden gut befreundet. 2002 gewann del Potro die inoffizielle Junioren-WM. Seit 2005 spielt er Profitennis und schaffte in diesem Jahr den Sprung von Rang 1077 auf Rang 159 durch erste Challenger- und Futures-Titel. Zum Jahresende war er damit der jüngste Spieler unter den Top 200. 2006 debütierte del Potro beim ATP-Turnier in Vina del Mar und bei seinem ersten Grand-Slam-Turnier, den French Open. Auch konnte er sich für die US Open qualifizieren, wo er wie bei den French Open in der ersten Runde scheiterte. In Stuttgart-Weissenhof spielte der Argentinier sich bis ins Achtelfinale, in Umag erreichte er sogar das Viertelfinale und unterlag hier dem Schweizer Wawrinka. Weitere Erfolge dieser Saison waren der Achtelfinaleinzug in Mumbai, Indien und Tokio, Japan. Auf Einladung von Federer konnte del Potro ebenfalls am Turnier in Basel teilnehmen, wo er im Viertelfinale an González scheiterte. Zum Ende der Saison war del Potro bereits unter den Top 100 (Platz 91).

2007 – Einzug in die Top 50

In Adelaide im Januar 2007 schaffte del Potro mit dem Einzug ins Halbfinale seinen bis dahin größten Erfolg im Profitennis. Auf dem australischen Hartplatz von Adelaide musste er sich jedoch Chris Guccione geschlagen geben. Bei den Australian Open erreichte del Potro die zweite Runde, wo er auf González traf. Im fünften Satz gab del Potro auf und das Spiel damit verloren. Im Februar debütierte er beim Davis Cup und holte im vierten Match gegen Österreich den dritten Punkt für das argentinische Team und sicherte damit den Einzug ins Viertelfinale. Beim Miami Masters bezwang del Potro Björkman, Baghdatis sowie Juschny und zog damit ins Achtelfinale ein. Hier traf er auf Rafael Nadal, der ihn mit einem klaren Zweisatzsieg schlug. Auch die folgenden Begegnungen mit Nadal bei den French Open in der ersten Runde und im Queen’s Club in der zweiten Runde endeten zugunsten des Spaniers. In Wimbledon begegneten sich Federer und del Potro in der zweiten Runde. Auch dem Schweizer konnte del Potro nichts entgegensetzen und verlor das Match. Beim ATP-Turnier in Indianapolis sowie den Cincinnati Masters erreichte del Potro jeweils das Achtelfinale. Im Juli konnte del Potro im Doppel mit Travis Parrott seinen ersten ATP-Titel beim Turnier in Indianapolis einfahren. Bei den US Open 2007 traf del Potro erneut auf einen Top-10 Spieler und unterlag Djokovic in der dritten Runde in drei Sätzen. Bei den Madrid Masters und dem Turnier in Basel spielte del Potro sich wie bei vielen anderen Turnieren der Saison ins Achtelfinale, scheiterte hier aber an David Nalbandian bzw. erneut Roger Federer. Die Saison endete für den Argentinier auf Platz 44 des ATP-Rankings.

2008 – del Potro erreicht die Top 10 des Rankings

2008 wurde das bis dahin erfolgreichste Jahr von Juan Martín del Potro. Zwar zeigte er keine überragenden Leistungen bei den Grand-Slam-Turnieren in Melbourne, Paris und Wimbledon, holte sich aber gleich vier ATP-Einzeltitel. Auch das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison, die US Open, verlief positiv für del Potro. Nach Siegen über Cañas, Bellucci, Simon und Nishikori stolperte er erst im Viertelfinale über den späteren Finalisten Andy Murray. Der erste Erfolg 2008 war das erreichte Viertelfinale in München, das del Potro jedoch gegen den Marokkaner Younes El Aynaoui verlor. Im niederländischen ´s-Hertogenbosch spielte del Potro sich auf Rasen bis ins Halbfinale und scheiterte in zwei Sätzen an David Ferrer. Nach der Pleite in Wimbledon startete del Potro richtig durch. Sein erster ATP-Einzeltitel gelang dem Argentinier in Stuttgart beim Finalmatch gegen den Franzosen Gasquet. Nur kurze Zeit später bezwang er Jürgen Melzer im Finale des ATP Kitzbühel Turniers ebenfalls in zwei Sätzen. Beim Farmers Classic in L.A. im August 2008 triumphierte del Potro zum dritten Mal in Folge. Der Sieg erfolgt wieder nach zwei Sätzen, sein Gegner im Finale war jedoch Andy Roddick. Und auch in Washington konnte der Finalgegner Viktor Troicki die Siegesserie del Potros nicht beenden. Nach geringerem Erfolg bei den US Open stand del Potro im September in Finale in Tokio. Allerdings musste er sich hier dem Tschechen Berdych nach zwei klaren Sätzen geschlagen geben. In Basel traf del Potro im Halbfinale auf Nalbandian und musste sich diesem ebenso geschlagen geben wie bei der sich anschließenden Achtelfinalbegegnung in Paris. Die Leistungen der Saison qualifizierten del Potro erstmals für die ATP World Tour Finals. Nach einem Sieg über Tsonga verlor er jedoch die beiden Matches gegen Djokovic und Dawydenko. Die Saison beendete der Argentinier auf Platz 9 der ATP-Weltrangliste, seiner bis dahin besten Platzierung.

2009 – Top 5 für del Potro, erster Grand-Slam-Titel

2009 schaffte der Argentinier es, seine Leistung aus dem Vorjahr zu toppen. Noch vor dem ersten Grand-Slam-Turnier in Melbourne holte del Potro seinen ersten ATP-Titel in Auckland mit einem 6:4 und 6:4 Sieg über Sam Querrey. Bei den nächsten Turnieren auf Hartplätzen erreichte del Potro jeweils das Viertelfinale. Bei den Australian Open unterlag er hier dem Schweizer Federer, in San José war er gegen Mardy Fish chancenlos und in Memphis scheiterte er im Viertelfinale an Štěpánek. Auch bei der Viertelfinalpartie in Indian Wells konnte del Potro sich nicht durchsetzen und unterlag Nadal mit 2:6 und 4:6. In Miami und Madrid steigerte Juan Martín del Potro seine Leistung erneut und erreichte jeweils das Halbfinale. In den Vereinigten Staaten unterlag er jedoch Andy Murray und musste sich in Spanien erneut Federer geschlagen geben. Auch bei ihrer nächsten Begegnung, dem Halbfinale der French Open, zog del Potro den Kürzeren. Dennoch zählte das als Triumph, denn das war sein bis dahin bestes Grand-Slam-Ergebnis und auf dem Weg ins Halbfinale hatte er Top-Spieler wie Llodra oder Tsonga besiegt. Wimbledon verlief wenig erfolgreich für del Potro, denn bereits in der zweiten Runde unterlag er Lleyton Hewitt. Die Revanche folgte kurze Zeit später beim Turnier in Washington, wo del Potro einen Titel zu verteidigen hatte. In drei Sätzen schlug er Hewitt, zog im Halbfinale an González vorbei und stand nun mit Lokalmatador Roddick im Finale. Nach zwei klaren Sätzen zugunsten del Potros ging dieser mit seinem zweiten Saisontitel und einer gelungenen Titelverteidigung vom Platz. Beim folgenden Turnier in Montreal überzeugte del Potro weiterhin mit seiner Leistung und erreichte sein erstes Finale beim Masters-Turnier. Gegen Andy Murray konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und verlor nach drei Sätzen. Das Saisonhighlight gelang Juan Martín del Potro bei den US Open. Zunächst gelangen ihm ohne größere Anstrengungen Siege über Mónaco, Melzer, Köllerer und im Achtelfinale über Ferrero. Im Viertelfinale bezwang del Potro Marin Čilić und schaltete Nadal mit 6:2, 6:2 und 6:2 im Halbfinale aus. Angespornt von diesem Halbfinaltriumph traf del Potro erneut auf Federer. Im Finale der US Open 2009 sollte der Sieger aber nicht Federer heißen und nach fünf schwer umkämpften Sätzen ging del Potro als Sieger vom Platz. Er hatte damit nicht nur seinen ersten Grand-Slam-Titel ergattert, sondern auch den Weltranglistenersten besiegt und damit dessen Siegesserie bei den US Open (fünfmal in Folge) beendet. Erneut für die ATP World Tour Finals qualifiziert, spielte del Potro sich nach Siegen über Verdasco und Federer ins Halbfinale, wo er den Schweden Söderling bezwang und ins Finale einzog. Das Finalmatch gegen Dawydenko war nach zwei Sätzen beendet und del Potro ging als Zweiter vom Platz. Die Leistungen der Saison spiegelten sich auch in der Jahresendplatzierung nieder, denn del Potro stand nun auf Platz 5 der Weltrangliste.

2010 – verletzungsbedingter Positionsverlust

Die Euphorie des Argentiniers nach seinem Grand-Slam-Erfolg nun an die Weltspitze zu gelangen, wurde bereits kurz nach den Australian Open verletzungsbedingt gestoppt. Bei den AAMI Classics zum Saisonauftakt überzeugte del Potro erneut und erreichte das Halbfinale. Das Match gegen Tsonga konnte er wegen einer Handgelenksverletzung jedoch nicht bestreiten. Dennoch genügten die gesammelten Punkte um ihn kurzzeitig auf seine höchste Platzierung, Rang 4, zu bringen. Bei den Australian Open spielte del Potro sich trotz der Verletzung bis ins Achtelfinale, musste sich hier aber Čilić geschlagen geben. Der Grad der Verletzung zwang ihn zu einer mehrmonatigen Pause sowie einer Operation am rechten Handgelenk. Seine Rückkehr im September endete jeweils mit dem Ausscheiden in der ersten Runde in Bangkok und Tokio. Daraufhin sagte del Potro auch alle weiteren Turniere ab, um an seiner Fitness zu arbeiten. Die Ereignisse der Saison warfen del Potro weit zurück und zum Ende des Jahres stand er nur noch auf Rang 257.

2011 – Rückkehr unter die Top 20

Das erfolgreiche Comeback des Argentiniers begann 2011 zögerlich. Sowohl beim Turnier in Sydney als auch bei den Australian Open überzeugte del Potro nicht und schied in der zweiten Runde aus. In San José und Memphis erreichte er allmählich wieder seine Form und spielte sich bis ins Halbfinale. Ende Februar folgte dann der lang ersehnte Erfolg mit dem Titelgewinn in Delray Beach gegen Janko Tipsarevic und die Rückkehr unter die Top 100. In Indian Wells schaffte er es unter die letzten vier ehe er sich den zweiten Saisontitel in Estoril beim Finalmatch gegen Verdasco holte. Bei den French Open scheiterte Juan Martín del Potro in der dritten Runde an dem Serben Djokovic. In Wimbledon erreichte der Argentinier erstmals in seiner Karriere das Achtelfinale, musste sich aber dem Weltranglistenersten Nadal geschlagen geben. Bis Juli 2011 hatte del Potro sich zurück unter die Top 20 gespielt. Im Oktober 2011 stand del Potro in einem weiteren Finale, konnte sich aber in Wien nicht gegen Tsonga durchsetzen. Bis zum Jahresende verfehlte er mit Platz 11 nur knapp die Wiederkehr in die Top 10 des Rankings.

Ausstatter von del Potro

Der Argentinier Juan Martín del Potro wird von der Sportmarke Nike bezüglich seiner Tennisbekleidung und mit Nike Tennisschuhen ausgestattet. Er spielt einen Wilson Tennisschläger, der mit Luxilon Tennissaiten bespannt ist.

Tour-Players Richard Gasquet

Biographisches zu Richard Gasquet

Richard Gasquet ist am 18. Juni 1986 als Sohn von Francis und Maryse Gasquet in Bréziers geboren. Seine Eltern besitzen einen eigenen Tennisclub in Serignan, sodass Richard bereits im Alter von vier Jahren mit dem Tennis spielen begann. Bis 2001 war sein Vater Francis zugleich auch Trainer von Richard. 2005 zog Richard Gasquet in die Schweiz nach Neuchâtel, dem französischsprachigen Teil.

Beginn der Tenniskarriere von Gasquet bis 2004

Gasquet verdankt letztlich seine Förderung im Tennis dem französischen ATP-Profi Pierre Barthes, der ein Tenniscamp betrieb. Mit 15 Jahren kam Gasquet schließlich in die so genannte Talentschmiede des französischen Tennisverbandes, das CNE. 2002 wurde Richard Gasquet zur Nummer 1 der Junioren-Weltrangliste, gewann die French Open und US Open der Junioren und wurde zudem Junioren-Weltmeister. Im selben Jahr begann er seine Profikarriere und schaffte prompt den Sprung unter die Top 200 (Rang 166). Gasquet gewann zudem ein Challenger- und zwei Future-Turniere, debütierte in Monte Carlo auf der ATP-Tour und qualifizierte sich für das ATP-Masters. In Monte Carlo bezwang er insgesamt drei Top 100-Spieler und auch wenn er bei den French Open 2002 bereits in der ersten Runde ausschied, war er der zweitjüngste Spieler aller Zeiten bei einem Grand-Slam-Turnier. 2003 schaffte er es, sich unter den Top 100 zu platzieren (Rang 93). Er gewann vier Challenger-Turniere. 2004 schaffte Gasquet den ersten Finaleinzug beim Turnier von Metz und erreichte das Halbfinale in Buenos Aires. Bis zum Jahresende fiel er jedoch auf Rang 109 zurück.

2005/2006 – Top 20 für Gasquet

2005 bekam die Karriere von Gasquet neuen Aufschwung. Er arbeitete sich innerhalb der Saison von einer Platzierung außerhalb der Top 100 bis unter die Top 20 vor und feierte seinen ersten Einzeltitel auf der ATP-Tour. In Nottingham gelang ihm der Sieg über Max Mirny mit 6:2 und 6:3. Wegen einer Windpocken-Erkrankung verpasste Gasquet die ersten Turniere sowie die Australian Open. In Monte Carlo gelang es ihm, den Weltranglistenersten Federer zu besiegen, ehe er im Halbfinale an Nadal scheiterte. In Hamburg gelang ihm sogar der Einzug ins Finale, doch dieses Mal hatte er gegen Federer keine Chance. In Wimbledon und bei den US Open schaffte Gasquet es zudem, jeweils ins Achtelfinale einzuziehen. Eine Verletzung am Ellenbogen zwang den Franzosen die Saison vorzeitig zu beenden, dennoch platzierte er sich Ende 2005 auf Rang 16. 2006 triumphierte Gasquet bei gleich drei Turnieren. In Nottingham verteidigte er seinen Vorjahressieg erfolgreich gegen Jonas Björkman. In Gstaad gelang ihm der Triumph über Lopez in vier Sätzen. Darüber hinaus zog Gasquet ins Finale von Toronto ein, doch er unterlag erneut Federer. Besser verlief hingegen das Turnier in Lyon, wo er im Finale auf Landsmann Gicquel traf und diesen mit 6:3 und 6:1 bezwang. Bei den Grand-Slam-Turnieren feierte Gasquet 2006 keine größeren Erfolge. Bei den Australian Open schied er bereits in der ersten Runde aus, bei den French Open verlor er in der zweiten Runde gegen Nalbandian. In Wimbledon scheiterte Gasquet in der ersten Runde an Federer und bei den US Open erreichte er wie im Jahr zuvor das Achtelfinale, wo er nach fünf Sätzen gegen Hewitt verlor. Die Saison 2006 beendete der damals 20-Jährige auf Rang 18.

2007 – Top 10 für Gasquet

Das Turnier in Sydney 2007 verlief gut für den Franzosen. Er bezwang seine Landsmänner Benneteau sowie Mathieu und den Deutschen Becker, erreichte das Halbfinale und verlor das Match gegen Moya. Im heimischen Marseille scheiterte Gasquet im Viertelfinale an Söderling, in Monte Carlo an Ferrero. In Indian Wells zog Gasquet ins Achtelfinale ein, verlor aber gegen Roddick. In Estoril schaffte er ohne Satzverlust und durch die Aufgabe von Mathieu den Sprung ins Finale, wo er nach drei Sätzen gegen Djokovic verlor. Beim Turnier von Eastbourne/Nottingham sowie Gstaad erreichte er jeweils das Viertelfinale. In Mumbai erwiesen sich Gasquets Gegner als chancenlos, ohne Satzverlust spielte er sich ins Finale und bezwang auch hier Gegner Rochus. Mit dem Turniersieg feierte Richard Gasquet seinen insgesamt fünften ATP-Einzeltitel. In Tokio zeigte sich ein ähnliches Bild, ohne Satzverlust bezwang Gasquet seine Gegner und stieß ins Finale vor. Doch hier scheiterte er klar am Spanier Ferrer. In Paris bezwang Gasquet unter anderem Tsonga und Murray und schaffte den Einzug ins Halbfinale, wo er dem Argentinier Nalbandian unterlag. Bei den Grand-Slam-Turnieren erzielte Gasquet folgende Bilanz: Achtelfinale bei den Australian Open und die zweite Runde bei den French Open In Wimbledon bezwang er unter anderem seine Landsmänner Mahut, Roger-Vasselin und Tsonga sowie den Amerikaner Roddick. Dank dieses Ergebnisses zog er erstmals in seiner Karriere in das Halbfinale von Wimbledon ein. In drei Sätzen unterlag er dennoch dem Schweizer und späteren Sieger Roger Federer. In New York schied Gasquet bereits in der zweiten Runde aus, da er krankheitsbedingt aufgeben musste. Auf Grund der guten Leistungen hatte Gasquet sich bereits eine Top-10-Platzierung gesichert und für die ATP World Tour Finals qualifiziert. Hier scheiterte er zwar bereits in den Gruppenspielen, beendete die Saison dennoch auf Platz 8 der Weltrangliste.

2008/2009 – Formtief und Dopingvorwurf für Gasquet

2008 konnte Richard Gasquet nicht an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen. Er erreichte viele Achtelfinals, darunter Sydney, Marseille, Dubai, Indian Wells und Monte Carlo. Darüber hinaus zog er ins Viertelfinale von London ein, verlor in drei Sätzen aber gegen Nalbandian. Auch in Toronto gelang ihm der Einzug ins Viertelfinale, doch gegen Nadal hatte Gasquet letztlich keine Chance.  Das Viertelfinale von Peking verlor Gasquet gegen Schüttler. In Stuttgart gelang dem Franzosen der Einzug ins Finale. Das Endspiel gegen del Potro endete jedoch zugunsten des Argentiniers. An diesem scheiterte Gasquet ein weiteres Mal in dieser Saison, nämlich im Halbfinale von Tokio. Beim Halbfinale in Bukarest wurde Richard Gasquet von Moya gestoppt. Bei den Grand-Slam-Turnieren erreichte Gasquet die Achtelfinals der Australian Open (Niederlage gegen Tsonga) und von Wimbledon (Niederlage gegen Murray). Bei den US Open scheiterte Gasquet bereits in der ersten Runde an Tommy Haas. Die Leistungen der Saison 2008 ließen Gasquet auf Platz 24 zurückfallen. 2009 begann zunächst durchaus mit starken Leistungen von Richard Gasquet. Er erreichte beim Auftakt in Brisbane/Adelaide das Halbfinale, ebenso beim anschließenden Turnier in Sydney. Beim ersten Grand-Slam-Turnier in Melbourne scheiterte Gasquet in der dritten Runde an Gonzalez. In Dubai bezwang der Franzose Safin und Bolelli und profitierte von der Aufgabe Murrays, sodass er ins Halbfinale einzog. Das Match gegen Ferrer verlor Gasquet mit 2:6 und 2:6. Bis zu den US Open hatte Gasquet nur ein weiteres Achtelfinale (Rom) erreicht. Bei den US Open scheiterte Gasquet bereits in der ersten Runde an Nadal. Bei den verbleibenden Turnieren erreichte Gasquet das Achtelfinale in Tokio, das Halbfinale in Metz (Niederlage gegen Monfils) sowie die Viertelfinals in Kuala Lumpur und Basel. Insgesamt spielte Gasquet in der Saison 2009 nur 16 Turniere, was auf eine Sperre infolge einer positiven Dopingkontrolle zurückzuführen ist. Auf Grund einer nachvollziehbaren Erklärung und der Tatsache, dass die Haarprobe negativ ausfiel, wurde Gasquets einjährige Sperre auf zwei Monate und 15 Tage verkürzt. Dennoch fiel er weit im Ranking zurück und beendete die Saison auf Platz 52.

2010 – Top 30 für Gasquet

In der neuen Saison hatte Gasquet wieder etwas mehr Glück. Beim Auftakt in Brisbane/Adelaide erreichte er das Viertelfinale, scheiterte in der Partie an Andy Roddick. In Sydney konnte er sich weiter steigern, bezwang seine Konkurrenten ohne Satzverlust, scheiterte im Finale jedoch recht knapp an Baghdatis. Bei den Australian Open folgte die Ernüchterung, denn nach fünf langen und knappen Sätzen verlor Gasquet gegen Youzhny und schied in der ersten Runde aus. Abgesehen vom Achtelfinaleinzug in Acapulco gelang Gasquet erst wieder im April ein kleiner Erfolg, da er das Viertelfinale in Casablanca erreichte. In Belgrad bezwang er Rochus und Seppi, stand damit im Viertelfinale und unterlag Isner mit 6:2, 6:7 und 3:6. Parallel partizipierte Gasquet am Challenger-Turnier in Bordeaux und konnte dieses für sich entscheiden. Seinen Finalgegner Llodra shclug er mit 4:6, 6:1 und 6:4. Auch in Nizza konnte er sich nach dem Erfolg besser durchsetzen und holte sich nach zweieinhalb Jahren endlich einen weiteren ATP-Einzeltitel. Bei den French Open schied er in der ersten Runde gegen Murray aus, in London gab er im Achtelfinale auf. In Gstaad bewährte Gasquet sich besser, besiegte unter anderem Brands, Montanes und Schukin, erreichte schließlich das Finale. Dieses konnte er jedoch nicht für sich entscheiden und musste Almagro den Sieg überlassen. In Cincinnati und bei den US Open gelang ihm der Einzug ins Achtelfinale, in New York unterlag er dann jedoch Monfils in drei Sätzen. Im französischen Metz gelang Gasquet noch ein Halbfinaleinzug, den er jedoch absagen musste. Bis zum Saisonende erreichte er jeweils das Achtelfinale von Tokio, Shanghai und Montpellier sowie das Viertelfinale in Basel. Die Leistungen zum Vorjahr hatten sich zwar nicht wesentlich verbessert, doch durch das Spielen von 25 Turnieren konnte Gasquet genügend Punkte sammeln und rückte wieder auf Rang 30 vor.

2011 – Top 20 für Richard Gasquet

In dieser Saison spielte Gasquet nach längerer Zeit endlich wieder bei allen vier Grand-Slam-Turnieren. In Melbourne schaffte er es in die dritte Runde, schied dann jedoch gegen Berdych aus. Bei den French Open und in Wimbledon gelang ihm der Einzug ins Achtelfinale, doch er scheiterte an Djokovic bzw. Murray. Bei den US Open kam das Aus bereits in der zweiten Runde. 2011 zog Gasquet ins Achtelfinale von Chennai, Monte Carlo (Niederlage gegen Nadal) sowie Barcelona (Niederlage gegen Monfils) ein. In Sydney und Zagreb gelang ihm sogar der Sprung ins Viertelfinale. In Dubai bezwang er unter anderem Bubka und Simon und erreichte das Halbfinale des Turniers, scheiterte jedoch klar an Federer. In Indian Wells konnte Gasquet über Melzer und Roddick triumphieren ehe er selbst im Viertelfinale gegen Djokovic verlor. Ein weiteres Halbfinale gelang dem Franzosen in Rom, wo ihm auch der Achtelfinalsieg über Roger Federer gelang. Im Halbfinale traf Gasquet auf Nadal und unterlag diesem mit 5:7 und 1:6. In Montreal, Cincinnati sowie Paris schaffte Gasquet es, ins Achtelfinale zu gelangen. In Montreal unterlag er dem Spanier Almagro, während er in Cincinnati dem Amerikaner Mardy Fish unterlag. Federer hieß der Gegner im Achtelfinale von Paris und mit 6:2 und 6:4 wurde er der Sieger in der Partie gegen Gasquet. Im französischen Metz gelang Richard Gasquet immerhin noch ein weiteres Viertelfinale. Die relativ konstanten und guten Leistungen, wenn auch ohne Titelgewinn, ließen ihn weiter nach vorn rücken im ATP-Ranking, sodass er das Jahr 2011 auf Platz 19 beendete.

2012 – Achtelfinale bei Grand-Slam-Turnieren

Richard Gasquet begann das Jahr 2012 mit dem Turnier in Sydney, wo er das Viertelfinale erreichte. Bei den Australian Open zog Gasquet wie zuletzt 2008 ins Achtelfinale ein, unterlag dann dem Spanier Ferrer. Bei den Turnieren in Frankreich und den Niederlanden spielte er sich jeweils ins Viertelfinale. In Montpellier scheiterte er dann aber Kohlschreiber, in Rotterdam kam das Viertelfinalaus gegen Davydenko und in Marseille schlug ihn der Argentinier del Potro. Dieser bezwang Gasquet auch bei seinem ersten Finale 2012 in Estoril in zwei Sätzen. Zuvor war Gasquet im Achtelfinale von Miami an Djokovic gescheitert. Ein weiteres Achtelfinale gelang dem Franzosen in Madrid, wo er Federer unterlag. Wie bereits in Melbourne, scheiterte Gasquet beim Turnier in Rom an Ferrer, dieses Mal kam das Aus gegen den Spanier im Viertelfinale. Die beiden Grand-Slam-Turniere von Paris und London endeten für Gasquet wie die Jahre zuvor mit dem Achtelfinale. Zudem fanden in London 2012 die Olympischen Sommerspiele statt, doch Richard Gasquet scheiterte bereits in der zweiten Runde an Baghdatis. Besser lief das Turnier in Toronto, Kanada, denn Gasquet gelang erneut der Einzug in ein Finale. Auf dem Weg dorthin hatte er Berdych, Fish und Isner besiegt. Im Finale war es der Serbe Djokovic, der Gasquet mit 6:3 und 6:2 bezwang.

Ausstatter von Richard Gasquet

Der Franzose Richard Gasquet wird von der Weltmarke mit dem kleinen Krokodil ausgestattet, er trägt Lacoste Tennisbekleidung. Daneben spielt er einen HEAD Tennisschläger, der mit Luxilon Tennissaiten bespannt ist.

Tour-Players Marion Bartoli

Marion Bartoli Biographisches

Marion Bartoli wurde am 2. Oktober 1984 im französischen Le Puy-en-Valey geboren, hat ihren derzeitigen Wohnsitz jedoch in Genf. Mit dem Tennis spielen begann sie im Alter von 6 Jahren, ihr Vater, der als Arzt tätig ist, hat sie an diesen Sport herangeführt. Der Französin wird nachgesagt, einen besonders hohen IQ von 175 aufzuweisen. Demzufolge wäre dieser höher als beispielsweise von Albert Einstein (IQ 165).

Karrierebeginn von Marion Bartoli

Marion Bartoli stand bereits in Jugendjahren im Interesse der Öffentlichkeit durch ihre Präsenz bei ITF-Turnieren. 1999 gab sie dabei ihr Debüt beim ITF-Turnier von Les Contamines. 2000, also gerade einmal mit 15 Jahren, wechselte sie ins Profilager. Sie nahm an zwei weiteren ITF-Wettbewerben teil, kam aber nicht über die erste Runde hinaus. Im Doppel hingegen erreichte sie in Koksijde an der Seite von Carmen Gajo das Finale. In Key Biscane holte sie sich zudem den Sieg beim Orange-Bowl-Juniorenturnier. Während sie Ende 2000 noch auf Rang 1120 stand, arbeitete sie sich 2001 bis auf Platz 345 des Rankings vor. Auch gab sie in diesem Jahr ihr Debüt bei einem Grand-Slam-Turnier, doch schied sie bereits nach der ersten Runde in Roland Garros aus. Die US Open der Juniorinnen konnte sie nach einem Finalsieg über Kuznetsova aber ebenso für sich entscheiden wie die Australischen Hartplatzmeisterschaften und die Victorian Championships. Bei der ITF-Tour stieg Bartoli 2001 richtig ein und sicherte sich die Titel in Hatfield, Turin und Koksijde. 2002 nahm die Französin dann erstmals bei den Australian Open teil, scheiterte aber wie auch später bei den French Open in der ersten Runde. Ihr US Open-Debüt verlief hingegen deutlich besser. Sie bezwang Arantxa Sanchez Vicario in der ersten Runde ehe sie sich gegen Rossana de los Rios durchsetzte. Gegen die Gegnerin der dritten Runde, Serena Williams, hatte sie jedoch keine Chance. Zum Jahresende stand sie auf Platz 106, ihrer bis jetzt letzten Platzierung außerhalb der Top 100.

2003-2005 – Sprung unter die Top 100 für Bartoli

2003 gelang Bartoli dann der Sprung unter die Top 100. Es war ihre erste komplette Saison auf der WTA-Tour, auf der sie sich – wenn auch ohne Titel – souverän schlug. Eine Bilanz von 35 Siegen gegenüber 26 Niederlagen ist für eine Newcomerin durchaus sehenswert. Ihr bestes Grand-Slam-Ergebnis 2002 war das Erreichen der zweiten Runde in Roland Garros, das Match gegen Capriati endete mit 6:3 und 6:0 zugunsten der Amerikanerin. Im Doppel erreichte sie bei den US Open sogar ihr erstes Halbfinale beim Grand-Slam-Turnier. Bis zum Saisonende hatte sie sich auf Rang 57 gespielt und war damit sicher unter den Top 100. Auch 2004 stieg sie weiter auf. Bei den Australian Open und US Open erreichte sie jeweils die zweite Runde, in Roland Garros war bereits nach der ersten Runde Schluss. In Wimbledon spielte sie sich mit Erfolgen über Rubin und Camerin in die dritte Runde, wo sie an Sugiyama scheiterte. Daneben erreichte sie mehrere Halbfinals, unter anderem in Auckland und Cincinnati und holte sich an der Seite von Emilie Loit den ersten WTA-Titel beim Turnier in Casablanca. Darüber hinaus debütierte sie beim französischen Fed-Cup-Team. Bis zum Jahresende hatte sie es unter die Top 50 geschafft und platzierte sich auf Rang 41. Bis zum Saisonende 2005 hielt sie nicht nur stabil ihre Form, sondern konnte einen weiteren Platz wettmachen und stand auf Rang 40. Bei den Australian Open und in Wimbledon scheiterte sie in der zweiten Runde, in Roland Garros war erneut nach der ersten Runde Schluss und bei den US Open erreichte sie nach 2002 die dritte Runde. Ihre besten Tourergebnisse sicherte Bartoli sich mit dem Halbfinaleinzug in Auckland und Québec City. Zudem gewann sie in Pattaya City das Doppel an der Seite von Anna-Lena Grönefeld und das ITF-Turnier in Dubai.

2006 – Top 20 und erster WTA-Einzeltitel für Bartoli

2006 gelang Bartoli endlich der erste WTA-Titel im Einzel mit einem Sieg über Wera Zvonareva in Auckland. Der zweite folgte im Herbst mit einem Sieg über Nakamura in Tokio und der dritte Titel gelang ihr mit 6:0 und 6:0 im Endspiel gegen Poutchkowa in Québec City. Bei den Grand-Slam-Turnieren erreichte sie jeweils die zweite Runde, bei den US Open schaffte sie es erneut bis in die dritte Runde, musste sich dann aber Schnyder geschlagen geben. In Bali erreichte Marion Bartoli ebenfalls das Finale, konnte sich aber nicht gegen Kuznetsova durchsetzen. Zum Jahresende hatte sie sich bis auf Rang 17 vorgearbeitet und gehörte damit zu den Besten im Damentennis.

2007 – Finale in Wimbledon & Top 10-Platzierung für Bartoli

2007 brachte noch größere Erfolge für Marion Bartoli. Bei den Australian Open erreichte sie wie auch in den Vorjahren die zweite Runde. Doch bereits in Roland Garros schaffte sie es erstmals ins Achtelfinale, ebenso bei den US Open. In Paris hatte sie unter anderem Rezaï und Petkovic geschlagen, scheiterte aber im Achtelfinale an Janković. In New York unterlag die Französin der Amerikanerin Serena Williams. In Wimbledon gelang ihr dann der Riesenerfolg – sie schlug Tennisgrößen wie Flavia Pennetta, Jelena Janković oder  Justine Henin und erreichte das Finale. Zwar musste sie sich hier Venus Williams mit 4:6 und 1:6 geschlagen geben,  hatte aber erneut gezeigt, dass sie eine ernst zu nehmende Konkurrentin darstellte. Daneben erreichte sie das Finale in Prag und Eastbourne und zog in Luxemburg und Linz ins Halbfinale. Mit den gezeigten Leistungen des Jahres qualifizierte sich Bartoli auch erstmals für die WTA Tour Championships in Madrid. Das Jahr beendete sie auf Rang 10, ihrer bis dahin besten Platzierung im WTA-Ranking.

2008 bis 2010 – Bartoli erneut unter den Top 20

2008 konnte sie an die Vorjahreserfolge nicht richtig anknüpfen. Bei den Australian Open und French Open schied sie bereits in der ersten Runde aus. In Paris (Indoors) erreichte sie das Halbfinale, ebenso beim Grasturnier in Eastbourne. In Wimbledon schaffte sie es bis in die dritte Runde, scheiterte aber an Bethanie Mattek. Im Juli 2008 erreichte Marion Bartoli das Finale von Stanford, nachdem sie unter anderem Top-Spielerin Anna Tschakwetadse geschlagen hatte. Bei der Finalbegegnung mit Aleksandra Wozniak musste sie sich dennoch nach zwei Sätzen geschlagen geben. Bei den US Open konnte Bartoli sich mit Siegen über Woskobojewa, Ruano Pascual und Davenport für das Achtelfinale qualifizieren, scheiterte hier jedoch an Bammer. Darüber hinaus erreichte sie sowohl in Montréal als auch Linz das Halbfinale und beendete die Saison auf Rang 17. 2009 wollte Bartoli zurück in die Top 10 und begann das Jahr mit der Finalteilnahme in Brisbane, verlor allerdings gegen die Weißrussin Asarenka. Bei den Australian Open erreichte Bartoli erstmals das Viertelfinale, nachdem sie mit dem Achtelfinalsieg über die damals Weltranglistenerste Janković für Aufsehen gesorgt hatte. Die Viertelfinalbegegnung mit Zvonareva verlief hingegen nicht zugunsten der Französin, sodass sie sich nach zwei Sätzen geschlagen geben musste. Im März 2009 konnte sie endlich ihren vierten WTA-Titel nach einem klaren Zweisatzsieg über Li Na in Monterrey einfahren. Den zweiten WTA-Titel der Saison sicherte sich Bartoli im August in Stanford im Finalmatch mit Venus Williams. Im weiteren Saisonverlauf erreichte Bartoli jeweils das Halbfinale von Charleston, Eastbourne (verletzungsbedingte Aufgabe) und Peking. Daneben spielte sie sich in Stuttgart, Tokio und Osaka bis ins Viertelfinale. Bei den Grand-Slam-Turnieren konnte sie nach den Australian Open nicht mehr für Aufsehen sorgen, ihre beste Leistung war das Erreichen der dritten Runde in Wimbledon. Zum Ende des Jahres hatte sie sich Platz 11 des Rankings gesichert und damit knapp eine Top-10-Platzierung verfehlt. 2010 holte Bartoli ein leichter Rückschlag ein. Ihre größten Erfolge 2010 waren das Erreichen der Vorschlussrunde in Miami mit anschließender Niederlage gegen Venus Williams und der jeweilige Viertelfinaleinzug in Cincinnati und Montreal. Bei den Grand-Slam-Turnieren in Melbourne und Paris erreichte sie jeweils die dritte Runde, in Wimbledon erreichte sie das Achtelfinale, wo sie der späteren Halbfinalistin Pironkowa unterlag. Bei den US Open kam das Aus bereits in der zweiten Runde beim Match gegen Razzano. Zum Jahresende landete Bartoli auf Platz 16 des WTA-Rankings.

2011 – Top 10 & Halbfinale bei den French Open

Marion Bartoli konnte ihre Leistungen 2011 deutlich steigern. Nachdem sie beim Turnier in Straßburg im Finale gegen Petkovic im zweiten Satz verletzungsbedingt aufgab, holte sie sich knapp vier Wochen später den sechsten WTA-Titel beim Turnier in Eastbourne (Sieg über Kvitová). Im Juli 2011 stand Bartoli erneut in einem WTA-Finale: in Stanford unterlag sie Serena Williams mit 5:7 und 1:6. Im Oktober gelang ihr schließlich der zweite WTA-Titel der Saison beim Finalsieg über Samantha Stosur in Osaka. Bei den Grand-Slam-Turnieren schnitt sie insgesamt ebenfalls gut ab. Zwar scheiterte sie sowohl in Melbourne als auch New York bereits in der zweiten Runde, erreichte aber in Roland Garros erstmals das Halbfinale. Nachdem sie sich unter anderem erfolgreich gegen Julia Görges und Gisela Dulko durchgesetzt hatte, schlug sie im Viertelfinale die Russin Kuznetsova. Die Halbfinalbegegnung mit Schiavone endete mit 6:3 und 6:3 zugunsten der Italienerin. In Wimbledon begann Bartoli ähnlich stark. Sie bezwang unter anderem Pennetta und Serena Williams (Achtelfinale) ehe sie im Viertelfinale an der Deutschen Lisicki scheiterte. Mit Platz 9 der Weltrangliste konnte sie anstelle der verletzten Scharapowa bei den WTA Tour Championships antreten. Das Match gegen Asarenka verlor sie jedoch nach drei Sätzen und schied aus.

2012 – konstant gute Leistungen von Bartoli

Marion Bartoli knüpfte auch zu Beginn 2012 an die Vorjahreserfolge an. Beim Auftakt in Sydney spielte sie sich bis ins Viertelfinale, unterlag Azarenka jedoch in zwei Sätzen. Bei den Australian Open überzeugte Bartoli nicht allzu sehr und schied bereits in der dritten Runde aus. Das Heimspiel in Paris im Februar 2012 schien ihr dabei eher zu liegen. Nach Erfolgen über Martic, Vinci und Zakopalova erreichte sie schließlich das Finale, musste sich nach drei hart umkämpften Sätzen jedoch der derzeit aufstrebenden Angelique Kerber geschlagen geben. Auch in Doha präsentierte Bartoli sich zunächst stark und bezwang unter anderem Pironkova und Safarova. Im Halbfinalmatch gegen Samantha Stosur gab Bartoli auf und überließ der Australierin damit den Sieg. Nach einem frühen Aus in Dubai, ereichte Bartoli in Indian Wells das Viertelfinale, wo sie Ivanovic unterlag. Beim anschließenden Turnier in Miami bezwang Marion Bartoli unter anderem Azarenka und stand schließlich im Halbfinale. Das Match gegen Radwańska endete allerdings zugunsten der Polin.

Ausstatter von Bartoli

Marion Bartoli hat Ende 2011 einen Drei-Jahres-Vertrag mit Lotto Sports Italia unterschrieben und wird fortan von der italienischen Top-Marke vom Lotto Tennisoutfit bis zum Tennisschuh ausgestattet. Zuvor war sie bei Nike unter Vertrag. Bartoli spielt einen Prince Tennisschläger.

Tour-Players Andy Roddick

Andy Roddick Biographisches

Andrew Stephen Roddick wurde am 30. August 1982 in Omaha, Nebraska geboren. Der Amerikaner hat zwei BrĂŒder, John und Lawrence, die in Austin (Texas) leben. WĂ€hrend John eine Tennis-Akademie betreibt, geht der Ă€lteste Bruder Lawrence einer TĂ€tigkeit als Chiropraktiker nach. Sein Vater Jerry ist Investor, seine Mutter Blanche ist die Direktorin der Andy-Roddick-Foundation. Diese gibt es seit 2001. Seit 2009 ist der Tennisspieler mit Model und Schauspielerin Brooklyn Decker verheiratet.
Karrierebeginn von Andy Roddick bis 2002
Andy Roddicks Tenniskarriere begann mit dem Umzug der Familie nach Boca Raton, Florida. Nebenher spielte er in der Schulmannschaft Basketball. 1999 und 2000 stand Roddick an der Spitze der Junioren in den Vereinigten Staaten. Der Titel als Juniorenweltmeister folgte im Jahr 2000. DarĂŒber hinaus gewann er die Junior US Open und Australian Open im selben Jahr, sicherte sich sechs Junioren-Einzeltitel sowie sieben Titel im Doppel. Auf Grund seiner Erfolge wurde Roddick 2000 Profi-Tennisspieler und beendete das Jahr mit Platz 158 des ATP-Rankings als jĂŒngster Spieler innerhalb der Top 200. 2001 holte sich der Amerikaner drei Einzeltitel und gewann damit all seine erreichten Finals in diesem Jahr. Bei den French Open und Wimbledon erreichte er jeweils die dritte Runde, bei den US Open schaffte er es bis ins Viertelfinale, scheiterte hier aber an Lleyton Hewitt. Im Doppel holte Roddick sich gemeinsam mit Landsmann Gambill den Titel beim Turnier in Delray Beach. Das Finalmatch des Duos im Juli in L.A. endete jedoch zugunsten der Zwillinge Bob und Mike Bryan. Die Leistungen zahlten sich fĂŒr Roddick aus, denn Ende 2001 hatte er bereits einen Platz unter den Top 20 erreicht (Rang 14). In der darauffolgenden Saison ĂŒbertraf er sich und seine Leistungen aus 2001, denn zum Jahresende gehörte er zu den Top 10 des ATP-Rankings. 2002 gewann Roddick zwei Einzeltitel - beim Finale in Memphis gegen James Blake sowie im Finale in Houston gegen Pete Sampras. Zwei weitere Finalteilnahmen endeten aber zugunsten der Konkurrenten Cañas (in Toronto) und Sanguinetti (Delray Beach). An der Seite von Mardy Fish gelang Roddick ein weiterer Doppel-Titel mit einem Zweisatzsieg ĂŒber Gambill und Oliver. Bei den Grand-Slam-Turnieren schnitt Roddick Ă€hnlich dem Vorjahr ab. Bei seiner ersten Teilnahme an den Australian Open kam er bis in die zweite Runde, bei den French Open war bereits in der ersten Runde Schluss, in Wimbledon kam er erneut bis in die dritte Runde. Auch bei den US Open erreichte A-Rod wiederum das Viertelfinale, dieses Mal scheiterte er an Pete Sampras.
2003 – Weltrangspitze & erster Grand-Slam-Titel fĂŒr Roddick
Das bis jetzt erfolgreichste Jahr als Profi erreichte Roddick 2003. Er gewann insgesamt fĂŒnf von sieben ATP-Finals, holte sich den ersten Grand-Slam-Titel bei den US Open mit dem Finalsieg ĂŒber Juan Carlos Ferrero und stand zum Jahresende als jĂŒngster U.S.-Tennisspieler an der Weltrangspitze. Bei den Australian Open und in Wimbledon erreichte er erstmals in seiner Karriere das Halbfinale. Durch die Erfolge der Saison qualifizierte Roddick sich fĂŒr den Tennis Masters Cup, wo er im Halbfinale am spĂ€teren Sieger Roger Federer scheiterte.
2004 – Roddick vs. Federer
Die Spitzenposition von 2003 zu halten, war fĂŒr Roddick nahezu unmöglich, da der Schweizer Roger Federer immer stĂ€rker wurde. Roddick gewann in der Saison vier ATP-Einzeltitel durch Siege ĂŒber Mardy Fish, Guillermo Coria, SĂ©bastien Grosjean und Nicolas Kiefer. Bei drei weiteren Turnieren stand er im Finale, zwei davon verlor er gegen Roger Federer in jeweils zwei SĂ€tzen, beim Finale in Houston unterlag er Tommy Haas. Bei den Australian Open und den US Open erreichte er das Viertelfinale, in Wimbledon spielte er sich bis ins Finale ehe er an Federer scheiterte. Zum zweiten Mal qualifizierte Roddick sich fĂŒr den Tennis Masters Cup, verlor im Halbfinale jedoch das Match gegen Lleyton Hewitt. Bis zum Ende des Jahres hatte Federer sich den ersten Platz gesichert und verwies Andy Roddick auf Platz 2 der Weltrangliste.
2005 – Halbfinale bei den Australian Open
Das Jahr 2005 begann fĂŒr Roddick mit dem Einzug ins Halbfinale der Australian Open. Nach Siegen ĂŒber Dawydenko, Kohlschreiber, Melzer und andere scheiterte Roddick wieder einmal am Australier Hewitt. Der Amerikaner kann sich in fĂŒnf Finals durchsetzen und sicherte sich ATP-Titel in San JosĂ©, Houston und Queen’s Club. Im August triumphierte Roddick ĂŒber James Blake in Washington D.C. und bezwang den Franzosen Monfils im französischen Lyon in zwei SĂ€tzen. Zwei Finalteilnahmen endeten 2005 nicht zugunsten Roddicks – beide gegen Federer. Im Finale von Wimbledon stehen sich wie im Vorjahr Roddick und Federer gegenĂŒber und wie im Vorjahr zieht Roddick den KĂŒrzeren gegen den Schweizer. Auch bei ihrer zweiten Finalbegegnung im August in Cincinnati kann Roddick sich nicht durchsetzen. Die Saison beendet A-Rod auf Rang 3.
2006/2007 – Platz 6 der Weltrangliste
In den Jahren 2006 und 2007 fĂ€llt Roddick weiter zurĂŒck, bleibt aber in den Top 10. Die Australian Open 2006 endeten fĂŒr Roddick bereits im Achtelfinale nach einer Niederlage gegen den spĂ€teren Finalisten Marcos Baghdatis. Bei den French Open ist bereits in der ersten Runde Schluss, in Wimbledon kommt Roddick ĂŒber die dritte Runde nicht hinaus. Bei den US Open spielt Roddick sich nach 2003 erneut ins Finale. Sein Gegner ist wieder einmal Roger Federer und nach vier SĂ€tzen muss Roddick sich geschlagen geben. Den einzigen Einzel-Titel der Saison holte Roddick sich in Cincinnati beim Match gegen Juan Carlos Ferrero. Nach zuletzt 2002 sicherte sich Roddick seinen insgesamt dritten Doppeltitel beim Match mit Bobby Reynolds gegen Paul Goldstein und Jim Thomas. 2007 punktet Roddick vor allem bei den Grand-Slam-Turnieren. Bei den Australian Open erreicht er zum dritten Mal das Halbfinale und unterliegt der Weltrangspitze Federer. In Wimbledon und bei den US Open spielte Roddick sich jeweils ins Viertelfinale, scheiterte jedoch an Gasquet beziehungsweise Federer. Im Juni und Juli 2007 gelingen ihm zwei Siege in ATP-Turnieren. Die Saisonerfolge qualifizierten Roddick erneut fĂŒr den Tennis Masters Cup. Nach Erfolgen ĂŒber Davydenko und GonzĂĄlez sowie einer Niederlage gegen Federer traf Roddick im Halbfinale auf Ferrer, der den US-Amerikaner deutlich in zwei SĂ€tzen bezwang. Auch Ende 2007 steht  Roddick auf Rang 6 des ATP-Rankings. Das beste Ergebnis des Jahres und zugleich die ErfĂŒllung eines grĂ¶ĂŸten Ziels Roddicks war der Sieg beim Davis Cup, gemeinsam mit James Blake und den ZwillingsbrĂŒdern Bryan.
2008 – Viertelfinale bei den US Open
Der Start in die Saison mit den Australian Open gelang Roddick nicht all zu gut. Bereits in der dritten Runde unterlag er dem Deutschen Kohlschreiber. Auch in Wimbledon war bereits nach der zweiten Runde Schluss. Das beste Grand-Slam-Ergebnis 2008 war das Erreichen des Viertelfinales bei den US Open. Beim Viertelfinalmatch gegen Djokovic war Roddick jedoch chancenlos. Im Februar 2008 sicherte Roddick sich seinen ersten ATP-Titel der Saison in San JosĂ© nach einem Zweisatzsieg ĂŒber Radek ŠtěpĂĄnek. Der zweite Titel folgte beim ATP-Turnier in Dubai, wo sich im Finale Roddick und LĂłpez gegenĂŒberstanden. Der dritte und letzte Titelerfolg 2008 gelang Roddick im September in Peking, wo er im Finale auf Dudi Sela traf und diesen in drei SĂ€tzen schlug. Das Jahr endete fĂŒr den amerikanischen Tennisspieler auf Platz 8 der Weltrangliste.
2009 – Finale in Wimbledon
Im Jahr 2009 spielte Roddick insgesamt in 17 Turnieren, erreichte hierbei 4 Finals und gewann einen Titel. Im Januar 2009 verlor er im Finale von Doha gegen Andy Murray in zwei SĂ€tzen. Im Februar gelang ihm ein glatter Zweisatzsieg ĂŒber pĂĄnek in Memphis. Bei den Australian Open spielte A-Rod sich ins Halbfinale durch Triumphe ĂŒber Malisse, Santoro, Robredo und im Viertelfinale Djokovic. Im Halbfinale traf er wieder einmal auf seinen stĂ€rksten Kontrahenten Federer, dem er sich nach drei SĂ€tzen geschlagen geben musste. Nach dem Achtelfinalaus gegen Monfils in Roland Garros trafen sich Federer und Roddick beim Finalmatch in Wimbledon. Roddick hatte auf seinem Weg dorthin unter anderem Melzer, Berdych, Hewitt und Murray in zum Teil langen Matches besiegt. Mit einem Endstand von 14:16 und einer Spielzeit von circa vier Stunden ging das Match zugunsten Federers aus. Bei der letzten Finalteilnahme Roddicks in Washington D.C. gegen del Potro verlor der Amerikaner mit deutlichem RĂŒckstand nach zwei SĂ€tzen. Im Oktober 2009 stand Roddick gemeinsam mit Mark Knowles im Finale von Peking, jedoch war das Duo chancenlos gegen das Doppel Bryan/Bryan. Einen Doppel-Titel konnte Roddick dennoch in der Saison an der Seite von Mardy Fish sichern: in Indian Wells schlugen die beiden Max Mirny und Andy Ram in zwei SĂ€tzen. Die wĂ€hrend der Saison gesammelten Punkte brachten A-Rod schließlich auf Rang 7.
2010 – zwei ATP-Titel
2010 startete fĂŒr Roddick mit dem Zweisatzsieg ĂŒber ŠtěpĂĄnek beim Finale in Brisbane. Bei den Australian Open besiegte Roddick zunĂ€chst Bellucci, LĂłpez und GonzĂĄlez ehe er selbst im Viertelfinale von Čilić mit 6:7, 3:6, 6:3, 6:2 und 3:6 bezwungen wurde. Bei den French Open erreichte er zwar sein zweitbestes Ergebnis der Karriere in Roland Garros, doch das hieß bereits Aus fĂŒr Roddick nach der dritten Runde. Im Februar unterlag er Verdasco im Finale von San JosĂ©, gefolgt von der Niederlage in Indian Wells gegen den Kroaten Ljubičić. Beim Miami Masters im April 2010 gelang Roddick mit dem Sieg ĂŒber Berdych der zweite und letzte Titel der Saison. Nach Siegen ĂŒber Llodra und Kohlschreiber schied Roddick ĂŒberraschend im Achtelfinalmatch gegen Lu Yen-Hsun in Wimbledon aus. Kurze Zeit spĂ€ter wurde das Pfeiffer’sche DrĂŒsenfieber bei A-Rod diagnostiziert, was seine Leistungen gemindert hatte und ihn zur Pause zwang. Seine RĂŒckkehr beim Cinncinnati Masters verlief relativ erfolgreich, er erreichte das Halbfinale und scheiterte erst hier an Mardy Fish. Bei den US Open scheiterte Roddick bereits in der zweiten Runde an Tipsarević. Durch das erreichte Halb- bzw. Viertelfinale beim Basel und beim Paris Masters spielte Roddick sich zurĂŒck in die Top 10 und stand zum Ende der Saison auf Rang 8. Seine zuletzt guten Leistungen konnte er nach seiner Qualifikation fĂŒr die ATP World Tour Finals dennoch nicht umsetzen und verlor alle Round Robin-Spiele.
2011 – Verlust der Top 10-Platzierung
Das Jahr 2011 begann fĂŒr Roddick mit einer Finalniederlage gegen Robin Söderling in Brisbane und damit einer gescheiterten Titelverteidigung. Bei den Australian Open reichten seine Leistungen bis ins Achtelfinale, wo er glatt in drei SĂ€tzen von Wawrinka geschlagen wurde. In Memphis gelang Roddick der einzige Saisontitel beim Finalmatch gegen Miles Raonic. Dies war Roddicks 30. Einzeltitel, womit er zu einem von drei aktiven Spielern (Federer, Nadal, Roddick) mit mindestens 30 Einzeltiteln zĂ€hlt. Eine Schulterverletzung des Amerikaners fĂŒhrte zur Absage der French Open. Im spĂ€teren ATP-Turnier in Queens erreichte Roddick das Halbfinale, wo er sich nicht gegen Murray durchsetzen konnte. In Wimbledon schaffte Roddick es bis in die dritte Runde und wurde dort vom Spanier LĂłpez besiegt. Bei den US Open steigerte er seine Leistungen und erreichte nach Siegen ĂŒber Sock, Benneteau und Ferrer das Viertelfinale. Hier traf er auf den Spanier Nadal, der ihn glatt in drei SĂ€tzen besiegte. Bis zum Ende der Saison konnte Roddick sich einen Platz unter den Top 20 sichern (Rang 14).
Ausstatter
Andy Roddick wird von verschiedenen Top-Marken ausgestattet. Seine gesamte Tennisbekleidung vom T-Shirt ĂŒber die Tennishose bis zu den Accessoires stammt von der luxuriösen Marke Lacoste, die damals vor allem durch das Lacoste Poloshirt berĂŒhmt wurde. Die Tennisschuhe von Roddick stammen von der französischen Sportmarke Babolat. Ebenso spielt der Amerikaner mit einem Babolat TennisschlĂ€ger inklusive Tennissaiten. Die GriffbĂ€nder stammen von Tournagrip.

Tour-Players Novak Djokovic

Biographisches zu Novak Djokovic

Novak Djokovic ist am 22. Mai 1987 in Belgrad, Jugoslawien geboren.  Der serbische Tennisspieler begann bereits im Alter von vier Jahren mit dem Tennis spielen und kam mit 12 Jahren nach München um an der Tennis Academy von Nikola Pilić zu spielen. Seine Eltern Srdjan und Dijana haben ihr Leben ebenfalls zu einem Großteil dem Sport gewidmet und arbeiteten bereits in den 1980ern als Skilehrer. Die Familie Djokovic hat insgesamt drei Kinder, Novak, Marko und Djordje. Novak ist der älteste der drei Brüder.

2003 – 2005 Karrierebeginn von Djokovic

2003 debütierte Djokovic als Profi und erreichte zum Ende der Saison Platz 679 der ATP-Weltrangliste. Bei den Australian Open der Junioren schaffte Djokovic es 2004 bis ins Halbfinale und sicherte sich seinen ersten Sieg eines ATP-Challenger-Turniers bei den Lambertz Open 2004 in Aachen. Bis zum Ende der Saison 2005 kletterte Djokovic bis auf Platz 78 der Rangliste. 2005 erreichte er als Profi die dritte Runde in Wimbledon und bei den US Open und glänzte mit einigen Siegen über höher Platzierte.

2006 – Djokovic unter den Top 20

Beim ATP-Turnier von Zagreb erreichte Djokovic 2006 das Halbfinale und das Viertelfinale bei den French Open. Hier musste er zwar gegen den späteren Sieger Nadal wegen Rückenproblemen aufgeben, besiegte aber auf dem Weg dahin González und Tommy Haas, zwei Spieler, die deutlich höher platziert waren als er. Im Juli des Jahres holte er sich den Sieg beim ATP-Turnier in Amersfoort (Niederlande) sowie im Oktober im französischen Metz. Mit diesen Erfolgen sicherte er sich 2006 Platz 16 der Weltrangliste.

2007 – Djokovic sichert sich einen Platz unter den Top 10

2007 passierte es und Djokovic schaffte es als erster serbischer Tennisspieler unter die Top 10. Diesen Erfolg sicherte er sich durch das Erreichen des Achtelfinales bei den Australian Open und des Finales beim Masters-Turnier in Indian Wells. Bei den Australian Open musste er sich der Weltranglistenspitze Federer geschlagen geben, beim Indian Wells unterlag er Nadal. Das Masters-Turnier in Miami gewann er als bis dato jüngster Spieler der Turniergeschichte. In Monte Carlo schaffte Djokovic es bis ins Achtelfinale, scheiterte aber an David Ferrer. Im Mai erreicht er das Finale des ATP-Turniers in Estoril und besiegt Richard Gasquet mit 7:6, 0:6 und 6:1. Beim Rasenturnier in Queens scheitert Djokovic bereits im Achtelfinale. Bei den French Open schafft er es bis ins Halbfinale, kann sich nicht gegen Rafael Nadal durchsetzen. Auch in Wimbledon stehen sich Djokovic und Nadal im Halbfinale gegenüber, dieses Mal muss Djokovic verletzungsbedingt aufgeben. Durch den Sieg in Montreal sicherte sich Djokovic nicht nur einen weiteren Titel, sondern schlägt die komplette Weltranglistenspitze während eines Masters-Turniers. Im Viertelfinale setzte er sich gegen Andy Roddick durch, im Halbfinale der lang ersehnte Sieg über Nadal und schließlich noch den finalen Sieg über Roger Federer. Damit war klar, der Serbe wird sich an die Spitze kämpfen. Bei den US Open erreicht er sein erstes Finale eines Grand-Slam-Turniers, verliert jedoch gegen Federer. Beim Turnier in Wien zeigt Djokovic sein Können beim Match gegen Stanislas Wawrinka und holt sich den Titel. Diese Saison beendet der Serbe auf Platz 3 der Weltrangliste.

2008 – Platz 3 der Weltrangliste und erster Grand-Slam-Turniersieg

Bereits im Januar 2007 holt Djokovic sich seinen ersten Grand-Slam-Titel mit dem Sieg bei den Australian Open. Im Finale konnte er sich gegen Tsonga durchsetzen, nachdem er im Halbfinale Federer bezwungen hatte. Beim Masters-Turnier in Indian Wells folgte der zweite Titel 2007, gefolgt vom dritten Turniersieg beim Masters in Rom. Während der Olympischen Spiele 2008 in Peking konnte Djokovic eine der begehrten Medaillen erobern und ging mit Bronze vom Platz. Bei den US Open reicht es in diesem Jahr nur für das Halbfinale, wo er erneut Roger Federer unterlag. Seinen ersten Weltmeister-Titel holte sich Djokovic beim Tennis Masters Cup, wo er sich gegen den Russen Dawidenko durchsetzen konnte.

2009 – Djokovic bleibt auf Position 3

2009 erreichte Djokovic insgesamt fünf Finals bei Masters-Turnieren (Miami, Monte Carlo, Rom, Cincinnati, Paris), konnte jedoch nur den Paris Masters für sich entscheiden. Bei den Australian Open erreichte er das Viertelfinale, ebenso in Wimbledon. In Dubai triumphierte Djokovic mit seinem Sieg über David Ferrer. Bei den US Open kam Djokovic bis ins Halbfinale. Beim Turnier von Basel fuhr er einen Sieg gegen Roger Federer ein. Bei den Paris Masters schlug er im Finale Monfils, nachdem er das Halbfinale gegen seinen härtesten Konkurrenten um den zweiten Platz der Weltrangliste Nadal gewonnen hatte. Zum Saisonende reicht es jedoch erneut lediglich für den dritten Platz auf der Rangliste.

2010 – der Kampf um Platz 2

Auch 2010 ist Djokovic ganz vorn mit dabei und kann seine Vorjahrestitel in Dubai und Peking verteidigen. Bei den US Open kämpft sich Djokovic bis ins Finale und unterliegt erneut Nadal in 4 Sätzen. Nachdem er im Februar erstmals auf Position 2 gerückt ist, entbrannte ein regelrechter Kampf um den zweiten Platz mit Federer. Durch den Sieg im Halbfinale der US Open über Federer hielt Djokovic den zweiten Platz. Beim Finale in Basel standen sich dann wieder einmal Novak Djokovic und Roger Federer gegenüber. 2010 reicht es aber nicht für den Serben und er unterliegt dem Schweizer mit 4:6, 6:3 und 1:6. Am Ende der Saison muss er sich erneut mit Position 3 des ATP-Rankings zufrieden geben. Das persönliche Karriere-Highlight war 2010 für Djokovic jedoch der Sieg beim Davis-Cup. Da er auch im Endspiel gegen Frankreich beide Einzel gewinnen konnte, blieb der Serbe bei allen Spielen auf Davis-Cup-Ebene 2010 ungeschlagen.

2011- 10 Einzeltitel und Platz 1 der Weltrangliste

2011 war es endlich soweit für Djokovic und er zog an der ewigen Weltrangspitze Federer/Nadal vorbei. Der erste Triumph erfolgte bei den Australian Open mit dem Sieg über Roger Federer (Halbfinale) und Andy Murray (Finale), gefolgt vom Sieg über Federer in Dubai, dem damit dritten Dubai-Sieg in Folge. Rafael Nadal muss sich 2011 insgesamt sieben Mal bei Finals von Djokovic geschlagen geben. Er unterliegt dem Serben beim Indian Wells Masters, den Miami Masters, den Madrid Masters sowie den Rom Masters. Auch in Wimbledon und bei den US Open konnte Djokovic sich gegen den Spanier durchsetzen und setzte sich damit an die Spitze der Weltrangliste.

Ehrungen

Dank vieler Erfolge ist Djokovic längst über die Grenzen des Tennis zu einer Berühmtheit geworden, der einige Ehrungen zuteilgeworden sind. 2007 wird als das Jahr seines Durchbruchs angesehen, was ihm die Kür zum Beliebtesten Serben des Jahres einbrachte. Im April 2011 wird Djokovic mit dem St. Sava-Orden geehrt. Ende 2011 wurde er nach einer Umfrage der polnischen Presseagentur Polska Agencja Prasowa zu Europas Sportler des Jahres gewählt. Im Februar 2012 folgte die nächste Auszeichnung beim Laureus Worls Sports Award zum Weltsportler des Jahres.

Ausstattung

Novak Djokovic zählt zu einem der wenigen Spieler, die mit Sergio Tacchini Tennisbekleidung wie Shirt und Hose sowie Accessoires wie Basecaps, Socken oder Schweißbänder ausgestattet zu werden. Darüber hinaus spielt Djokovic Tennissaiten von Tecnifibre in Kombination mit einem HEAD Racket inklusive Overgrips. Ebenso werden die Tennisschläger von Djokovic in einer HEAD Tennistasche vor äußerlichen Einflüssen geschützt und transportiert.