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Andrea Petkovic - Ana Ivanovic - Nicolas Almagro - Maria Sharapova - Francesca Schiavone

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Wilson Griffbänder

Pro Overgrip 3er
weiß
UVP 8,95 EUR

AUF LAGER
ab 5,90 EUR
 
Sofort verfügbare Farben:
  • schwarz
  • blau
  • gelb
  • weiß
  • pink

Babolat Griffbänder

VS Grip Original 3er
UVP 7,95 EUR

AUF LAGER
5,10 EUR
 

Wilson Tennistaschen

Tour Molded Racketbag 15er
red
UVP 119,95 EUR

AUF LAGER
53,90 EUR
 
Sofort verfügbare Saitenstärken:
  • 1,20 mm
  • 1,25 mm
  • 1,30 mm

Babolat Tennissaiten

RPM Blast 12 m Tennissaite (von der Saitenrolle)
schwarz
 

AUF LAGER
ab 15,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XS-32
  • S-34
  • M-38

adidas Tennisbekleidung

adizero Dress + BH + Pant
black
UVP 84,95 EUR

AUF LAGER
58,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XS-30
  • XS-32
  • S-34
  • S-36
  • M-38
  • M-40

adidas Tennisbekleidung

adizero Dress + BH + Pant
pink buzz
UVP 84,95 EUR

AUF LAGER
49,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XS-32/34
  • S-36/38
  • M-40/42
  • L-44/46
  • XL-48/50

Nike Tennisbekleidung

Maria Night Dress
black
UVP 99,95 EUR

AUF LAGER
69,90 EUR
 

Luxilon Tennissaiten

Alu Power Silver 12,2 m, 1,25 mm
UVP 24,95 EUR

AUF LAGER
14,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XS-30/32
  • S-34/36
  • M-38/40
  • L-42/44

adidas Tennisbekleidung

adizero Tanktop
solar pink
UVP 44,95 EUR

AUF LAGER
26,90 EUR
 

Babolat Griffbänder

VS Grip Original X12 weiß
UVP 24,95 EUR

AUF LAGER
ab 15,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XS-30/32
  • S-34/36
  • M-38/40

adidas Tennisbekleidung

adizero Tanktop
black
UVP 44,95 EUR

AUF LAGER
26,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • 38-US 7,0
  • 38,5-US 7,5
  • 39-US 8,0
  • 40-US 8,5
  • 40,5-US 9,0

Nike Tennisschuhe

Zoom Vapor 9.5 Tour Sharapova
hyper punch/silver wing/white
UVP 129,95 EUR

AUF LAGER
108,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • L-44/46

Nike Tennisbekleidung

Premier Maria Tank
white/geyser grey
UVP 59,95 EUR

AUF LAGER
24,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XS-30/32
  • S-34/36
  • M-38/40

adidas Tennisbekleidung

by Stella McCartney Barricade Capsleeve
ultra bright/white
UVP 54,95 EUR

AUF LAGER
17,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • 38-US 7,0
  • 38,5-US 7,5
  • 39-US 8,0
  • 40-US 8,5
  • 40,5-US 9,0

Nike Tennisschuhe

Zoom Vapor 9.5 Tour Sharapova
bleached turquoise
UVP 129,95 EUR

AUF LAGER
108,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • S-36/38
  • L-44/46

Nike Tennisbekleidung

Premier Maria Skirt
purple shade/pink foil
UVP 54,95 EUR

AUF LAGER
14,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • S-34/36

adidas Tennisbekleidung

Stella McCartney Barricade Tee
white/fresh aqua
UVP 54,95 EUR

AUF LAGER
17,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • 38 2/3-UK 5,5
  • 39 1/3-UK 6,0
  • 40-UK 6,5
  • 41 1/3-UK 7,5
  • 42-UK 8,0

adidas Tennisschuhe

CC Adizero Tempaia III
vivid mint/black/frost mint
UVP 119,95 EUR

AUF LAGER
107,90 EUR
 

Wilson Griffbänder

Pro Overgrip 50er
weiß
UVP 99,95 EUR

AUF LAGER
79,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XS-30/32
  • L-42/44

adidas Tennisbekleidung

by Stella McCartney Barricade Tank
runyellow/powder
UVP 54,95 EUR

AUF LAGER
14,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • L-170

adidas Tennisbekleidung

adizero Dress Girls
pink buzz/neon pink
UVP 49,95 EUR

AUF LAGER
34,90 EUR
 
Sofort verfügbare Saitenstärken:
  • 1,20 mm
  • 1,25 mm
  • 1,30 mm

Babolat Tennissaiten

RPM Blast 200 m
schwarz
 

AUF LAGER
ab 138,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XS-30/32
  • S-34/36
  • M-38/40

adidas Tennisbekleidung

by Stella McCartney Barricade Capsleeve
white
UVP 54,95 EUR

AUF LAGER
17,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XS-32/34
  • S-36/38

Nike Tennisbekleidung

Premier Maria Skirt
midnight fog/gamma blue
UVP 54,95 EUR

AUF LAGER
14,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • 38,5-US 7,5

Nike Tennisschuhe

Zoom Vapor 9.5 Tour Sharapova
black/hyper pink
UVP 129,95 EUR

AUF LAGER
109,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XS-30/32
  • S-34/36
  • M-38/40
  • L-42/44

adidas Tennisbekleidung

Stella McCartney Barricade Tank NY
sake
UVP 49,95 EUR

AUF LAGER
29,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XS-32/34
  • S-36/38
  • M-40/42
  • L-44/46
  • XL-48/50

Nike Tennisbekleidung

Premier Maria Tank
violet frost/gamma blue
UVP 54,95 EUR

AUF LAGER
14,90 EUR
 

Luxilon Tennissaiten

Original 12,2 m, 1,30 mm
amber
UVP 21,95 EUR

AUF LAGER
12,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • S-34/36

adidas Tennisbekleidung

Stella McCartney Barricade Tee
joy orange/white
UVP 54,95 EUR

AUF LAGER
14,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • L-42/44

adidas Tennisbekleidung

Stella McCartney Barricade Skort
fresh aqua
UVP 49,95 EUR

AUF LAGER
24,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XS-32/34
  • S-36/38
  • M-40/42
  • L-44/46
  • XL-48/50

Nike Tennisbekleidung

Premier Maria Tank
ivory/hyper punch
UVP 59,95 EUR

AUF LAGER
ab 47,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • 38 2/3-UK 5,5
  • 39 1/3-UK 6,0
  • 40-UK 6,5
  • 40 2/3-UK 7,0
  • 41 1/3-UK 7,5
  • 42 2/3-UK 8,5

adidas Tennisschuhe

by Stella McCartney Barricade 8
frost/soft powder/red zest
UVP 129,95 EUR

AUF LAGER
89,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • 40,5-US 9,0
  • 42,5-US 10,5

Nike Tennisschuhe

Zoom Vapor 9.5 Tour Sharapova
dark magnet grey
UVP 129,95 EUR

AUF LAGER
87,00 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • L-44/46

Nike Tennisbekleidung

Premier Maria Tank
white/matte silver
UVP 59,95 EUR

AUF LAGER
19,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XS-32/34
  • S-36/38
  • M-40/42
  • L-44/46
  • XL-48/50

Nike Tennisbekleidung

Premier Maria Tank
catalina/ivory
UVP 59,95 EUR

AUF LAGER
ab 47,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XS-30/32
  • S-34/36
  • M-38/40
  • L-42/44

adidas Tennisbekleidung

Stella McCartney Barricade Tee
poppy pink
UVP 54,95 EUR

AUF LAGER
32,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • M-40/42
  • L-44/46

Nike Tennisbekleidung

Premier Maria Tank
geyser grey/white
UVP 59,95 EUR

AUF LAGER
24,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XL-48/50

Nike Tennisbekleidung

Premier Maria Skirt
white/strata grey/matte silver
UVP 54,95 EUR

AUF LAGER
14,90 EUR
 
Sofort verfügbare Größen:
  • XL-48/50

Nike Tennisbekleidung

Premier Maria Skirt
cool grey/strata grey/matte...
UVP 54,95 EUR

AUF LAGER
14,90 EUR
 
Sofort verfügbare Griffstärken:
  • L2 4 1/4
  • L4 4 1/2

Head Tennisschläger

YouTek Graphene Instinct MP
UVP 199,95 EUR

AUF LAGER
ab 119,90 EUR
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Tour-Players Andrea Petkovic

Andrea Petkovic Biographisches

Andrea Petkovic ist am 9. September 1987 im ehemaligen Jugoslawien geboren. Die deutsche Tennisspielerin ist in der Bundesrepublik aufgewachsen und wohnt in Griesheim bei Darmstadt. Als Andrea ein halbes Jahr alt war, wanderte ihre Familie nach Deutschland aus. Seit 2001 hat sie die deutsche Staatsbürgerschaft. Mit dem Tennis spielen hat Petkovic mit sechs Jahren begonnen. Maßgeblich für diese Entscheidung war die Trainertätigkeit des Vaters Zoran, einem ehemaligen Tennisprofi, in einem Tennisclub in Darmstadt. Noch heute arbeitet Zoran Petkovic beim TEC Darmstadt, ist aber zugleich Andreas Trainer. Da er sie nicht zu allen Spielen begleiten kann, suchen sie stets gemeinsam einen adäquaten Ersatz, der Andrea während der Turniere begleitet.
Petkovic absolviert neben ihrer Tenniskarriere ein Studium der Politikwissenschaften an der Fernuniversität Hagen. Durch eine intensive Auseinandersetzung mit ihrem Heimatland Jugoslawien ist ihr Interesse an der Politik im Allgemeinen gewachsen und hat sie letztlich zu der Entscheidung eines Studiums bewegt. Eine weitere Leidenschaft der Tennisspielerin ist die Musik. Sie kann Gitarre spielen und hat ebenfalls begonnen, Schlagzeug zu erlernen. Ein weiterer Wunsch von Petkovic wäre eines Tages ein eigenes Plattenlabel zu besitzen.

Karrierebeginn von  Andrea Petkovic

Schon vor ihrer ersten Profisaison 2006 fuhr Andrea Petkovic erste Erfolge als Juniorin ein. Im Mai 2004 holte sie sich ihren ersten Sieg bei einem ITF-Turnier, gefolgt vom Sieg in Podgorica. 2005 sicherte sie sich weitere Titel in Davos sowie Alphen aan den Rijn. Mit dem Sieg im September in Sofia, Bulgarien folgte 2006 ein weiterer Titel für Petkovic. Auf Grund ihrer Bestleistungen in der Schule und einem Einser-Abitur hätte ihr Vater und Trainer ein Vollzeitstudium anstelle des Profitennis präferiert. Andrea Petkovic handelte sich eine zweijährige Probezeit aus, nahm weiterhin an Turnieren teil und begann nebenher ihr Politikstudium.

2007/2008 – Aufstieg und verletzungsbedingter Abstieg

Die Nominierung für den Fed Cup 2007 durch die deutsche Teamchefin Barbara Rittner war eine große Ehre für die damals 19-Jährige. Im Doppel mit Tatjana Malek siegte sie gegen Kroatien und führte Deutschland zum 4:1-Sieg. Darüber hinaus gab Andrea Petkovic 2007 ihr Debüt bei einem Grand-Slam-Turnier. Bei den French Open schaffte sie es bis in die zweite Runde und unterlag Marion Bartoli. Mit dem sechsten ITF-Turniersieg in Contrexéville im Juli 2007 schaffte Petkovic den Sprung unter die Top 100 der Weltrangliste. Bei den US Open erreichte sie nach einem Zweisatzsieg über Audra Cohen ebenfalls die zweite Runde, unterlag hier aber Lucia Safarova. Das Jahresende krönte Petkovic als neue Deutsche Meisterin mit dem Finalsieg über Julia Görges in Biberach. An die Erfolge des Vorjahres konnte Petkovic 2008 nicht anschließen. Bereits in der ersten Runde der Australian Open im Januar zog sie sich nach zwei Minuten Spielzeit einen Kreuzbandriss zu, der sie zu einer fast achtmonatigen Pause zwang. Ihren hart erkämpften 100. Platz der WTA-Weltrangliste verlor sie binnen kürzester Zeit und fiel auf einen Platz jenseits der 400 zurück. Nach ihrer Rückkehr im September 2008 schaffte sie es, sich bis zum Saisonende auf den 315. Platz zurück zu spielen. Unter anderem gelang ihr ein Sieg beim ITF-Turnier in Istanbul.

2009 – Petkovic erreicht die Top 60

In der Saison 2009 zeigte sich Petkovic wieder in alter Stärke und brillierte vor allem bei ITF-Turnieren. Im Mai gewann sie das ITF-Turnier in Bukarest, besiegte unter anderem Jelena Dokić und schaffte es bis Juni 2009 wieder unter die Top 100. Ebenso erfolgreich schlug sie sich beim WTA-Turnier in Bad Gastein und sicherte sich ihren ersten Titel. Auch im Doppel glänzte sie gemeinsam mit Tatjana Malek in Bad Gastein und erreichte das Finale. Beim folgenden WTA-Turnier in Istanbul erreichte Petkovic das Finale, konnte sich aber nicht gegen Lucie Hradecká durchsetzen. Bis August erreichte sie mit Platz 52 ihre bis dahin beste Position beim WTA-Ranking. In Tokio war für Andrea Petkovic im Achtelfinale Schluss, da sie Radwańska knapp unterlag. Dennoch konnte sie bei dem WTA-Turnier einen persönlichen Erfolg feiern, denn mit ihrem Sieg über Swetlana Kusnezowa bezwang sie erstmals in ihrer Karriere eine Top 10-Spielerin. Zum Jahresabschluss wurde Petkovic nach 2007 erneut Deutsche Meisterin und bezwang wieder Julia Görges, dieses Mal allerdings bereits im Halbfinale. Sie beendete das Jahr 2007 auf Platz 56 der WTA-Weltrangliste.

2010/2011 – Andrea Petkovic kämpft sich in die Top 10

Das Jahr 2010 begann für Petkovic in Brisbane, wo sie bis ins Halbfinale kam und sich dort Kim Clijsters geschlagen geben musste. Dennoch erreichte sie durch die vorangegangenen Siege im Turnier erstmals eine Position unter den Top 50. Bei den Grand-Slam-Turnieren konnte sie sich im Vergleich zu den Vorjahren wenig verbessern. Bei den Australian Open scheiterte sie in der zweiten Runde, ebenso bei den French Open. In Wimbledon erreichte sie lediglich die erste Runde und verlor gegen die Russin Anna Tschakwetadse. Ihr bisher bestes Ergebnis bei Grand-Slam-Turnieren gelang ihr bei den US Open mit dem Erreichen des Achtelfinales. Nach Siegen über unter anderem Nadja Petrowa und Peng Shuai konnte sich Petkovic im Achtelfinale nicht gegen die spätere Finalistin Vera Zvonareva durchsetzen. Im Viertelfinale im Februar 2010 spielte Petkovic beim Fed Cup erstmals als Nummer 1 des Teams zwei Einzel gegen die Tschechische Republik, die sie nach eigenen Aussagen auf Grund des hohen Drucks nicht für sich entscheiden konnte. In Paris kämpfte Petkovic sich bis ins Viertelfinale vor, musste sich hier nach drei Sätzen jedoch von Jelena Dementjewa geschlagen geben. Beim Rasenturnier im niederländischen 's-Hertogenbosch gelang ihr der Einzug ins Finale. Nach Siegen unter anderem über Ivanović musste sich Petkovic im Finale des WTA-Turniers der Belgierin Justine Henin geschlagen geben. Rückblickend verlief die Saison 2010 erfolgreich für Petkovic, was ihr den gebührenden 32. Platz des WTA-Rankings einbrachte. Das Jahr 2011 wurde das bis dahin erfolgreichste Tennisjahr der Deutschen. Petkovic erreichte in Brisbane das Finale, konnte sich aber nicht gegen Petra Kvitová durchsetzen. Bei den Australian Open zog sie nach Siegen unter anderem über Scharapowa bis ins Viertelfinale vor und unterlag dort der Chinesin Na Li in zwei Sätzen. In Paris erreichte sie das Viertelfinale nach Siegen über Kerber und Kučová und scheiterte an Bethanie Mattek-Sands. In Dubai scheiterte sie in der zweiten Runde, in Indian Wells war nach der dritten Runde Schluss für Petkovic, nachdem sich Marion Bartoli als Stärkere erwies. Beim Turnier in Miami gelang ihr erstmals als Deutsche nach Steffi Graf das Besiegen einer Weltranglistenersten. Im Achtelfinale schlug sie Caroline Wozniacki in drei Sätzen. Auch die ehemalige Weltranglistenerste Janković konnte Petkovic im Viertelfinale besiegen. Erst Maria Scharapowa stoppte die Deutsche im Halbfinale, die sich mit diesen Erfolgen erstmals unter die Top 20 gespielt hatte. Mit selbiger Power startete Petkovic den Fed Cup und siegte bei den Playoffs in beiden Einzel gegen die USA. Deutschland gewann deutlich mit 5:0. Das WTA-Turnier in Stuttgart begann ebenfalls erfolgreich mit dem Sieg über Janković, ehe sich Petkovic im Viertelfinale von Wozniacki geschlagen geben musste. Nach dem frühzeitigen Ausscheiden in der zweiten Runde in Madrid und Rom, sicherte sich Andrea Petkovic ihren zweiten WTA-Titel in Straßburg. Bei den sich anschließenden French Open spielte sie sich erneut ins Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers, scheiterte aber deutlich an Scharapowa mit 0:6 und 3:6. In Wimbledon scheiterte sie überraschend in der dritten Runde an Xenia Perwak. Beim WTA-Turnier in San Diego spielte sich Petkovic ins Halbfinale und schied gegen Radwańska aus. Dieser unterlag sie ebenfalls im Viertelfinale in Toronto. Bei den US Open setzte sich Andrea Petkovic überzeugend gegen Bytchkova, Zheng, Vinci und Navarro durch und erreichte erstmals das Viertelfinale in New York. Die Weltranglistenerste Wozniacki ließ der Deutschen jedoch keine Chance und besiegte sie in zwei Sätzen. Das Turnier in Peking verlief ebenfalls erfolgreich für Petkovic bis sie im Finale erneut auf Radwańska traf und dieser auch beim fünften Aufeinandertreffen unterlag. Dennoch war Petkovic bis Jahresende in ihrer Karriere ein großes Stück vorangekommen und sicherte sich mit Platz 10 eine Top-10-Platzierung in der WTA-Weltrangliste.

Ausstatter von Andrea Petkovic

Seit ihrer Jugendzeit wird Andrea Petkovic von zwei Sponsoren begleitet: Wilson und adidas. Letztere statten die Tennisspielerin bezüglich ihrer Kleidung aus, das heißt sie trägt das gesamte Sortiment vom adidas Tennisschuh bis zum adidas Tanktop. Ihr Equipment rund um den Tennisschläger stammt hingegen von Wilson. Sowohl das Wilson Racket als auch Wilson Griffbänder und Tennissaiten werden von Petkovic gespielt. Nach eigenen Angaben ist sie mit ihren Ausstattern vollends zufrieden und weiß die bereits frühzeitige Unterstützung von adidas und Wilson zu schätzen.

Tour-Players Ana Ivanovic

Ana Ivanović Biografisches

Ana Ivanović ist am 6. November 1987 im ehemaligen Jugoslawien (Belgrad) geboren. Inzwischen lebt die serbische Tennisspielerin in Basel. In ihrer Freizeit schaut Ivanović bevorzugt Thriller, liest, hört Musik oder sie geht auf Shoppingtour. Sie spricht fließend Serbisch und Englisch und beherrscht Grundkenntnisse in Spanisch.

Ihre Familie ist ebenfalls sportbegeistert, doch vor ihr hat niemand Tennis gespielt. Ihre Mutter Dragana ist Anwältin, ihr Vater Miroslav ist Geschäftsmann. Ana hat zudem einen vier Jahre jüngeren Bruder namens Milos.

Neben unter anderem Jankovic wurde Ivanović im September 2007 zur UNICEF-Botschafterin für Serbien berufen.

Karrierebeginn von Ivanović

Ana Ivanovićs Wunsch, Tennis zu spielen ergab sich, nachdem sie im Alter von 5 Jahren Monica Seles im Fernsehen hatte spielen sehen. Ihre Eltern Dragana und Miroslav meldeten sie daraufhin in einer Tennisschule an. Im Alter von 14 Jahren zog Ana gemeinsam mit ihrer Mutter in die Schweiz, da die Bedingungen, das Tennis spielen zu professionalisieren, hier deutlich besser waren. Zu Beginn hatte Ivanović wechselnde Trainer, unter anderem arbeitete sie mit Sven Groeneveld. Ihre Profitenniskarriere begann 2003 mit der Teilnahme an ITF-Turnieren. Ende 2003 stand sie auf Rang 705 des WTA-Rankings und kletterte innerhalb eines Jahres, Ende 2004, bis auf Platz 97. Auf dem Weg unter die Top 100 hatte sie 26 Spiele in Folge bei ITF-Turnieren gewonnen und 5 Titel, darunter in Gifu, Fukuoka und Fano, eingefahren. Auf der WTA-Tour in Zürich bezwang sie in der ersten Runde Tatjana Golvin, scheiterte aber bereits in der zweiten Runde an Venus Williams. In Luxemburg erzielte sie mit dem Viertelfinaleinzug ihren bis dahin größten Erfolg. Ivanović gelang mit der Endjahresplatzierung der größte Sprung, den eine Spielerin innerhalb eines Jahres je gemacht hatte.

2005 bis 2006 – Top 20 für Ivanović

Auch 2005 kann die Serbin sich weiter steigern. Im Januar 2005 gelingt ihr der erste WTA-Turniersieg in Canberra im Finalmatch gegen Melinda Czink mit 7:5 und 6:1. Bei ihrem Debüt bei den Grand-Slam-Turnieren gelang Ivanović zwar kein überragender Erfolg, aber sie zeigte dennoch solide Leistungen für eine 17-Jährige. Bei den Australian Open und in Wimbledon erreichte Ana Ivanović jeweils die dritte Runde, bei den US Open war bereits nach der zweiten Runde Schluss. Ihr bestes Ergebnis erzielte sie in Roland Garros mit einem Viertelfinaleinzug. Nach Siegen über unter anderem Mauresmo und Schiavone scheiterte die Serbin im Viertelfinale an Nadja Petrowa. In Zürich und Linz erreichte Ivanović trotz kleinerer Verletzungen das Halbfinale. Zum Jahresende hatte sie sich mit Rang 16 einen Platz unter den Top 20 erarbeitet. Die überragenden Leistungen der Newcomerin zeigten auch an anderer Stelle ihre Wirkung. Ihr Manager Dan Holzmann konnte zum Saisonende einen millionenschweren Ausrüstervertrag mit adidas schließen.
2006 stabilisierten sich die Leistungen von Ana Ivanović weiter. Sie erreichte insgesamt sieben Viertelfinals, unter anderem in Sydney, Warschau, Indian Wells, Los Angeles und Linz. In Warschau gelang ihr auch ihr 100. Sieg auf der WTA-Tour beim Match gegen die Polin Demachowska. Beim Turnier von Montreal gelang ihr im August 2006 der zweite WTA-Turniersieg. Im Finale bezwang sie souverän die Schweizerin Martina Hingis. Im Doppel gelangen Ivanović an der Seite von Kirilenko ein Final- sowie zwei Halbfinaleinzüge. Ihr bestes Grand-Slam-Ergebnis erreichte die Serbin 2006 in Wimbledon, wo sie sich bis ins Achtelfinale spielte und hier an Mauresmo scheiterte. Durch erneute Verletzungen musste Ivanović einige Turniere absagen, konnte sich bis zum Jahresende dennoch auf Platz 14 vorarbeiten.

2007 bis 2008 – Top 10 und Grand-Slam-Sieg für Ivanović

2005 und 2006 hatte Ana Ivanović bereits bewiesen, dass sie eine Top-Tennisspielerin ist. In den zwei folgenden Jahren knüpfte sie an vorangegangene Erfolge an und baute diese weiter aus. 2007 gewann sie insgesamt drei Turniere: im Mai schlug sie Kuznetsova im Finale von Berlin, gefolgt vom Triumph über Petrowa in Los Angeles und dem Sieg über Hantuchová in Luxemburg. Auch bei den Grand Slam-Turnieren brillierte die Serbin. In Melbourne scheiterte sie zwar bereits in der dritten Runde, schaffte aber in Paris den Sprung ins Finale. Souverän schlug sie Top-Spielerinnen wie Mirza, Medina, Kuznetsova und Scharapowa. Bei der Finalbegegnung mit Justine Henin zog Ivanović aber deutlich den Kürzeren und verlor mit 1:6 und 2:6. In Wimbledon zeigte sie erneut ihr Können und spielte sich bis ins Halbfinale, wo sie Venus Williams klar unterlag. Bei den US Open kam das Aus bereits im Achtelfinale, erneut bei einem Match gegen Venus Williams. Zum Jahresende zählte Ivanović längst zu den Besten im Damentennis, was ihr 4. Platz im WTA-Ranking unterstreicht. Diese Platzierung ist die bis dato beste Jahresendplatzierung der Serbin.
Zum Saisonauftakt 2008 in Sydney präsentierte sich Ivanović stark und spielte sich bis ins Halbfinale, wo sie erneut Henin unterlag. Bei den sich anschließenden Australian Open bezwang die Serbin Tennisgrößen wie Wozniacki, Venus Williams und Hantuchová, was sie ins Finale beförderte. Hier erwies sich Scharapowa jedoch als Stärkere, sodass Ivanović als Zweite vom Platz ging. Im März 2008 gelang Ivanović der Turniersieg in Indian Wells. Sie bezwang unter anderem Schiavone, Zvonareva und Landsmännin Janković ehe sie Kuznetsova souverän mit einem Zweisatzsieg im Finale von Indian Wells besiegte. Bei den French Open gelang Ivanović zweierlei: mit dem Halbfinalsieg über Janković setzte sie sich an die Spitze der Weltrangliste, was zuvor nur Monica Seles als serbische Tennisspielerin gelungen war. Mit dem Finalsieg über Safina sicherte sich Ana Ivanović zusätzlich ihren ersten Grand-Slam-Titel. Auf Grund von Verletzungen musste Ivanović immer wieder Turniere absagen (u. a. die Olympischen Sommerspiele 2008) oder vorzeitig beenden (WTA Tour Championships 2008). Das führte zur endgültigen Abgabe der Spitzenposition an die Siegerin der US Open Serena Williams. Im Oktober 2008 holte sich Ivanović ihren dritten WTA-Titel in der Saison 2008. Auf Grund der vielen verletzungsbedingten Ausfälle bei Turnieren beendete die Serbin das Jahr 2008 auf Rang 5.

2009 bis 2011 – Karrieretief für Ivanović

2009 verlief im Vergleich zu den Vorjahren weniger erfolgreich für Ana Ivanović. Bei den Grand-Slam-Turnieren waren die Achtelfinals in Paris und Wimbledon ihre besten Leistungen. Zu Beginn des Jahres verpflichtete sie Craig Kardon als neuen Trainer, wechselte im Sommer jedoch bereits wieder zu Groeneveld, da sichtbare Erfolge ausblieben. Die vielen Rückschläge ließen sie eine auf unbestimmte Zeit angelegte Pause zu nehmen, jedoch kehrte sie einen Monat später erneut auf den Platz zurück – Erfolge konnte sie kaum erzielen. Die Saison 2009 endete für Ana Ivanović auf Rang 22.
2010 begann zunächst positiv, denn Ivanović konnte sich ins Brisbane bis ins Halbfinale spielen, scheiterte hier jedoch an Justine Henin. Zeitweise wurde Ivanović in dieser Saison von Heinz Günthardt trainiert, doch auch unter neuem Trainer besserten sich ihre Leistungen kaum. In Melbourne und Paris scheiterte sie in der zweiten Runde, in Wimbledon verlor sie bereits das Auftaktmatch gegen Shahar Peer. Auf Grund fehlender Leistungen rutschte sie erstmals seit 2005 auf Rang 64 ab. Im Mai gelangen der Serbin Siege über Azarenka, Dementieva und Petrowa, sodass Ivanović das Halbfinale in Rom erreichte. Hier unterlag sie deutlich Martinez. Nach einer langen Durststrecke konnte Ivanović erst im August teilweise an ihre guten Leistungen anknüpfen und erreichte das Halbfinale von Cincinnati. Bei den sich anschließenden US Open erreichte sie ihr bestes Grand-Slam-Ergebnis der Saison mit dem Achtelfinaleinzug. Hier scheiterte sie wie zuvor in Cincinnati an Kim Clijsters. Nach dem Viertelfinalaus in Peking gegen Wozniacki sicherte sich Ivanović ihren ersten Turniersieg 2010 und den insgesamt 8. Einzeltitel ihrer Karriere in Linz mit dem Finalsieg über die Schweizerin Patty Schnyder. Den zweiten Turniersieg 2010 holte sich Ivanović bei ihrem Saisonabschluss in Bali. Hier bezwang sie Kleybanova in zwei Sätzen und beendete das Jahr auf Platz 17 des WTA-Rankings.
Nach zwei durchwachsenen Jahren verlief auch 2011 wenig erfolgreicher. Bei den Australian Open kam das Aus in der ersten Runde. In Pattaya gelang Ivanović immerhin der Viertelfinaleinzug, doch hier scheiterte sie an Vinci. In Indian Wells erreichte sie ebenfalls das Viertelfinale, in Miami kam das Achtelfinalaus gegen Clijsters. Nach schwachen Leistungen in Madrid, Rom und bei den French Open steigerte Ana Ivanović ihre Leistungen in England und erreichte in Birmingham das Halbfinale. Nach drei Sätzen musste sie sich Hantuchová geschlagen geben. Neben einigen Achtel- und Viertelfinaleinzügen zählte der Halbfinaleinzug in Carlsbad/San Diego zu den besten Leistungen von Ivanović in der Saison 2011. Hier scheiterte sie in drei Sätzen an Zvonareva. In Bali konnte Ana Ivanović an ihren Vorjahressieg anknüpfen und holte sich hier ihren einzigen WTA-Titel 2011. Zum Jahresende hatte sie erneut einige Plätze zum Vorjahr verloren und beendete 2011 auf Rang 22.

2012 – weiterhin schwankende Leistungen

Das Jahr 2012 verlief weiterhin schwankend. In Australien erreichte Ivanović sowohl in Brisbane als auch bei den Australian Open das Achtelfinale. Nach dem Viertelfinalaus gegen Wozniacki in Dubai erreichte Ana Ivanović das Halbfinale von Indian Wells. In Miami, Madrid und Rom spielte sich die Serbin ebenfalls bis ins Achtelfinale, verlor jedoch gegen Venus Williams, Azarenka und Scharapowa. Im Juni 2012 belegt Ivanović Platz 14 des WTA-Rankings.

Auszeichnungen & Ehrungen von Ivanović

Im Laufe ihrer Karriere hat Ivanović bereits einige Auszeichnungen sammeln können. 2005 wurde sie zum „Sony Ericsson WTA Tour Most Improved Player 2005“ gekürt, zwei Jahre später erhielt sie diese Auszeichnung ein zweites Mal. 2008 wurde sie gleich vier Mal geehrt, nämlich zur „AIPS Women’s Tennis Player of the Year 2008“ und „International Tennis Writer’s Association Ambassador of the Year 2008“. Zudem erhielt sie neben dem „Sony Ericsson WTA Tour Diamond ACES Award 2008“ auch den „German Tennis Magazine Michael Westphal Award 2008“. Darüber hinaus bekam Ivanović in den nachfolgenden Jahren weitere Auszeichnungen und Ehrungen.

Ausstatter von Ana Ivanović

Ana Ivanović wird von unterschiedlichen Top-Sportmarken ausgestattet, darunter Babolat und adidas. Ivanović spielt einen Yonex Tennisschläger, der jeweils mit Babolat oder Luxilon Tennissaiten bespannt ist. Darüber hinaus trägt sie adidas Tennisbekleidung, was vom Tenniskleid bis zum adidas Tennisschuh reicht.

Tour-Players Nicolas Almagro

Biographisches zu Nicolás Almagro

Nicolás Almagro ist am 21. August 1985 in Murcia geboren. Der Familie liegt das Tennis spielen im Blut, denn auch seine zwei Geschwister sind im Tennissport aktiv und arbeiten als Tennistrainer. Nicolás selbst hat im Alter von acht Jahren mit dem Tennis spielen begonnen.

Beginn der Karriere von Almagro bis 2006

Der Spanier Nicolás Almagro ist seit 2003 Profi-Tennisspieler. Erst 2005 feierte er erste Erfolge als er beim ATP-Turnier von Rom einen Top 10-Spieler besiegte. 2006 feierte er seinen ersten Titel als er Gilles Simon schlug und das Turnier in Valencia gewann. Auf dem Weg dorthin hatte er sowohl Safin als auch Ferrero bezwungen. In Rom erreichte er das Viertelfinale, unterlag Federer jedoch knapp. Insgesamt hatte er sich von Rang 153 im Jahr 2003 auf Rang 32 im Jahr 2006 vorgearbeitet.

2007 – Top 30 für Almagro

Almagro startete in die Saison 2007 mit dem Turnier von Doha, wo er bereits in der ersten Runde scheiterte. In Auckland erreichte er zwar das Achtelfinale, verlor das Match in drei Sätzen jedoch gegen Vliegen. Nach dem Erstrundenaus bei den Australian Open feierte Almagro den Einzug ins Viertelfinale von Sao Paulo. In Buenos Aires schaffte er sogar den Sprung ins Halbfinale ehe er an Monaco scheiterte. Nach dem Aus im Viertelfinale von Acapulco steckte Almagro seine ganze Energie in das Turnier von Valencia in seiner Heimat Spanien. Souverän kämpfte er sich bis ins Finale und nach drei Sätzen hatte er auch Gegner Starace bezwungen und feierte seinen ersten ATP-Titel 2007. In Hamburg erreichte Almagro ein weiteres Mal ein Viertelfinale, seinem Gegner Hewitt war er jedoch nicht gewachsen und verlor mit 3:6 und 4:6. Bei den French Open besiegte Almagro in der ersten Runde den Amerikaner Gimelstob ehe er selbst in der zweiten Runde an Llodra scheiterte. In Wimbledon war bereits nach der ersten Runde Schluss. In Bastad konnte Almagro seine Leistungen steigern, bezwang unter anderem Björkman und Moya und stand im Finale des Turniers. Den Sieg musste er nach zwei Sätzen dennoch Landsmann Ferrer überlassen. Für Almagro folgten die Achtelfinals in Kitzbühel und New Haven sowie das Viertelfinale in Cincinnati, wo er an Federer scheiterte. Bei den US Open erreichte Almagro sein bis dahin bestes Grand-Slam-Resultat. Er spielte sich bis in die dritte Runde, wo Davydenko den Spanier in drei Sätzen besiegte. Im Verlauf der restlichen Saison kam Almagro zumeist nicht über die erste Runde hinaus. Seine Jahresendposition auf Rang 28 ist dennoch beachtlich, er gehörte damit zu den Top 30 der Welt im Herrentennis.

2008 – Top 20 und Viertelfinale bei den French Open

2008 konnte Almagro sich weiter steigern, doch bereits in Auckland scheiterte er im Achtelfinale, bei den Australian Open sogar in der ersten Runde. Das Turnier in Sao Paulo verlief hingegen deutlich besser, denn fast ohne Satzverlust schaffte er es ins Finale und feierte mit 7:6, 3:6 und 7:5 seinen Triumph über Landsmann Moya. In Buenos Aires lief es ebenfalls zunächst gut für Almagro, er erreichte das Viertelfinale, gab jedoch gegen Chela auf und überließ diesem den Sieg. In Acapulco war Almagro wieder vollauf, bezwang seine Kontrahenten wie Volandri und Acasuso und stand im Finale. Mit 6:1 und 7:6 bezwang er den Argentinier Nalbandian und feierte seinen vierten Turniersieg. In Valencia schien sich das Top-Spiel des Spaniers von 2006 und 2007 zu wiederholen, doch er schrammte knapp an einer erneuten Titelverteidigung vorbei und musste Ferrer den Sieg überlassen. Bis zu den French Open gelangen dem Spanier ein weiterer Achtelfinaleinzug sowie das Viertelfinale in Barcelona sowie Rom. Bei den French Open gab es für Almagro zwar keinen Turniersieg, aber dennoch Grund zur Freude. Erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier zog er in das Viertelfinale ein. Hier scheiterte er zwar deutlich am stärkeren Nadal, hatte aber dennoch sein Talent bewiesen. In Wimbledon gelang ihm dies kein zweites Mal, nach fünf langen Sätzen gegen Garcia-Lopez schied er nach der zweiten Runde aus. Bei den US Open schaffte er es immerhin in die dritte Runde, musste aber nach ebenfalls fünf Sätzen Müller als Sieger der Partie vom Platz gehen lassen. Zum Jahresende sicherte sich Almagro mit Rang 18 erstmals eine Top 20-Platzierung.

2009 – Abstieg in die Top 30

Das Turnier in Auckland war der Auftakt der Saison 2009 für Almagro und er erreichte das Viertelfinale, verlor jedoch gegen Querrey. Bei den Australian Open besiegte er Massu und Fognini ehe er in der dritten Runde am Franzosen Monfils scheiterte. In Sao Paulo gelang Almagro ebenfalls der Einzug ins Viertelfinale, doch Gil erwies sich nach zwei Sätzen als der Stärkere. In Acapulco gelang ihm die Titelverteidigung, Almagro besiegte Finalgegner Monfils mit 6:4 und 6:4. In barcelona und München gelang Almagro jeweils der Einzug ins Achtelfinale. Bei den French Open kann er nicht an die Vorjahresleistung anknüpfen, erreichte die dritte Runde und verlor gegen Landsmann Verdasco. In Wimbledon schaffte Almagro ebenfalls den Sprung in die dritte Runde, unterlag Söderling jedoch in drei Sätzen. Der Schwede war es ebenfalls, an dem Almagro im Viertelfinale von Bastad scheiterte. In Hamburg bezwang Almagro den Schweden im Achtelfinale, scheiterte dann im Viertelfinale an Cuevas. Nach dem Achtelfinalaus in Umag spielte Almagro sich in die dritte Runde der US Open, wo er auf Nadal traf und diesem unterlag. Bis zum Saisonende gelang Almagro noch ein Achtelfinaleinzug in Bukarest sowie das Viertelfinale beim Turnier von Wien. Insgesamt zeigte er etwas schwächere Leistungen als 2008, sodass er sich Ende des Jahres auf Rang 26 platzierte.

2010 – Rückkehr in die Top 20

2010 schaffte Almagro seine bis dahin beste Grand-Slam-Bilanz: Achtelfinale bei den Australian Open, Viertelfinale bei den French Open, erste Runde in Wimbledon und wie in den Jahren zuvor die dritte Runde bei den US Open. Ehe Almagro das Achtelfinale der Australian Open erreichte, startete er mit dem Achtelfinaleinzug in Auckland in die Saison. In Acapulco bezwang Almagro Sela und Gasquet, sodass er im Viertelfinale auf Ferrero traf und seinem Landsmann unterlag. In Indian Wells schaffte er es bis ins Achtelfinale, gab auf und überließ den Sieg damit seinem Gegner Murray. In Miami schlug Almagro sich souverän, erreichte das Viertelfinale, wo er klar am Amerikaner Roddick scheiterte. In Barcelona gelang ihm ein weiterer Achtelfinaleinzug, doch wie bereits in Melbourne scheiterte er an Tsonga. Nach der verlorenen Viertelfinalpartie gegen Cilic in München, schlägt Almagro sich in Madrid besser. Er spielte sich ohne Satzverlust ins Halbfinale, wo er auf seinen Landsmann Nadal traf und diesem nach drei Sätzen den Sieg überlassen musste. Jener Nadal war es auch, an dem Almagro im Viertelfinale von Paris scheiterte. In Bastad präsentierte der Spanier sich in Topform, bezwang seinen Finalgegner Söderling mit 7:5, 3:6 und 6:2 und holte sich damit seinen ersten Turniersieg 2010. Der Zweite ließ nicht lange auf sich warten, denn bereits in Gstaad bewies der Spanier sein Können, bezwang Gegner wie Lammer, Chardy und im Finale Gasquet. Nach dem Aus in der dritten Runde der US Open gelang ihm der Einzug ins Achtelfinale von Peking sowie ins Halbfinale von Wien. Hier musste er Melzer den Vortritt lassen. Die insgesamt starken Leistungen belohnten Almagro mit seiner bis dahin besten Jahresendplatzierung: Platz 15 im ATP-Ranking.

2011 – Top 10 für den Spanier Nicolás Almagro

Die Saison 2011 begann für Almagro bereits vielversprechend, denn er erreichte das Halbfinale in Auckland. Wie 2010 schaffte er den Einzug ins Achtelfinale beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne, doch Djokovic bezwang den Spanier in drei Sätzen. In Sao Paulo/Costa do Sauipe  gewann Almagro das Achtelfinalmatch gegen Souza, das Viertelfinalmatch gegen Machado und das Halbfinale gegen Chela. Auch Dolgopolov Jr. musste sich nach zwei Sätzen geschlagen geben und Almagro feierte seinen achten ATP-Einzeltitel. Der neunte Titelgewinn folgte auf dem Fuße, denn auch beim Turnier von Buenos Aires erwiesen sich Almagros Gegner als chancenlos. In Acapulco startete der Spanier ebenso stark, erreichte souverän das Finale, musste hier aber Landsmann Ferrer den Sieg überlassen. Ferrer war es auch, der Almagro im Halbfinale von Barcelona bezwang, nachdem dieser unter anderem Davydenko und Ferrero geschlagen hatte. In Nizza behielt Almagro die Oberhand, schlug seine Kontrahenten souverän und holte sich mit 6:7, 6:3 und 6:3 gegen Hanescu den ATP-Titel. Bei den French Open kam das Aus überraschend früh in  der ersten Runde, in Wimbledon kam er über die dritte Runde nicht hinaus. Im schwedischen Bastad erreichte Almagro das Halbfinale, wo er erneut Landsmann Ferrer unterlag. Beim Turnier in Hamburg bezwang Almagro unter anderem Kohlschreiber, Mayer sowie Verdasco und erreichte das Finale des Turniers. Hier traf er auf Simon, der nach drei hart umkämpften Sätzen das Match und somit das Turnier gewann. Beim Halbfinale in Gstaad gegen Verdasco zog Almagro den Kürzeren und auch im Viertelfinale von Montreal schaffte Almagro es nicht, sich gegen Tsonga durchzusetzen. Für Almagro folgten in der Saison noch das Achtelfinale in Cincinnati sowie Shanghai sowie das Viertelfinale in Kuala Lumpur. Bei den US Open scheiterte Almagro bereits in der ersten Runde an Benneteau. Die insgesamt sehr guten Leistungen ließen den Spanier zu den Top 10 aufrücken und er beendete die Saison 2011 auf Platz 10 des ATP-Rankings.

2012 – Viertelfinale bei den Olympischen Spielen

Die Saison 2012 begann Almagro mit dem Turnier in Chennai, wo er bis ins Halbfinale vorstieß, das Match aber gegen Raonic verlor. In Auckland folgte der Einzug ins Viertelfinale, wo Almagro dem Deutschen Kohlschreiber unterlag. Bei den Australian Open erreichte der Spanier zum dritten Mal in Folge das Achtelfinale, nachdem er in der dritten Runde Wawrinka bezwungen hatte. In Sao Paulo setzte Almagro sich souverän durch und gewann den ATP-Titel von Brasilien. Beim anschließenden Turnier in Buenos Aires verpasste er nur knapp die Titelverteidigung, musste nach drei Sätzen jedoch wieder einmal Ferrer den Sieg überlassen. In Acapulco und Indian Wells erreichte Almagro jeweils das Viertelfinale, wurde aber von Verdasco bzw. Djokovic bezwungen. In Miami scheiterte er im Achtelfinale an Mardy Fish, in Monte Carlo ließ Kontrahent Wawrinka dem Spanier keine Chance beim Achtelfinalmatch. Nicolás Almagro stand darüber hinaus weiterhin im Achtelfinale von Barcelona, Madrid sowie Rom. In Nizza gelang ihm die Titelverteidigung ohne Satzverlust, sodass er sich seinen insgesamt 12. ATP-Einzeltitel sichern konnte. Bei den French Open gelang ihm erneut der Sprung ins Viertelfinale, doch die Partie gegen Nadal endete zugunsten seines Landsmannes. In Wimbledon blieb er seinen Leistungen bei diesem Grand-Slam-Turnier treu und verlor das Match gegen Gasquet in der dritten Runde. Beim ATP-Turnier von Bastad bewies Almagro erneut seine gute Form und erreichte relativ problemlos das Finale. Der Kampf um den Sieg mit Ferrer sollte jedoch erneut nicht zugunsten Almagros enden. Mit 2:6 und 2:6 unterlag er Ferrer deutlich. In Hamburg bezwang Almagro ohne Satzverlust Kamke, Davydenko und Kohlschreiber, erreichte das Halbfinale und scheiterte dort an Monaco. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London konnte Almagro einige Erfolge verbuchen, er bezwang Troicki, Bogomolov und Darcis ohne einen Satz abzugeben. Doch die Viertelfinalpartie gegen Murray endete ohne Satzverlust des Schotten und Almagro schien aus.

Ausstatter von Almagro

Nicolás Almagro spielt einen Dunlop Tennisschläger, der mit Luxilon Tennissaiten bespannt ist. Zusätzlich zum Racket stattet Dunlop den Spanier ebenfalls mit dem Tennisequipment rund um den Schläger aus.

Tour-Players Maria Sharapova

Maria Sharapova Biografisches

Marija Jurjewna Scharapowa ist am 19. April 1987 in Njagan geboren. Neben ihrer Karriere als Tennisspielerin arbeitet sie als Fotomodell. Ihre Eltern Yuri und Yelena stammen ursprünglich aus Weißrussland, verließen Gomel jedoch auf Grund der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986. Durch den Umzug 1989 nach Sotschi lernte die Familie den Vater des ehemaligen russischen Tennisspielers Jewgeni Kafelnikow kennen. Von diesem erhielt Sharapova mit vier Jahren ihren ersten Tennisschläger. Durch die Empfehlung von Martina Navrátilová Maria Sharapova im Tenniscamp von Nick Bollettieri ausbilden zu lassen, zogen Vater und Tochter 1994 nach Bradenton, Mutter Yelena kam zwei Jahre später nach. Mit neun Jahren trat Sharapova in die Tennisakademie ein. 2006 wurde Sharapova zur Maxim-Woman of the Year gekürt. Privat ist die Russin seit 2010 mit dem Basketballspieler Sasha Vujačić verlobt.

Karrierebeginn bis 2002

Im Jahr 2000 gewann die damals 13-jährige Sharapova das Eddie Herr International Junior Tennis. Ihre erste Teilnahme bei einem ITF-Jugendturnier erfolgte 2001 in Sarasota (Florida). Seit 2002 ist Sharapova Profi-Tennisspielerin und debütierte im März auf der WTA Tour. Insgesamt gewann sie drei ITF-Juniorturniere, bei zwei weiteren stand sie im Finale. In Indian Wells erreichte Sharapova die zweite Runde, unterlag jedoch Monica Seles. Die Erfolge der jungen Russin brachten ihr zum Saisonende Platz 186 der Weltrangliste.

2003 – zwei WTA-Titel im Einzel sowie Doppel führen in die Top 40

2003 war das Jahr des großen Durchbruchs für Sharapova. Zwar erreichte sie nach der Qualifikation bei den Australian Open und French Open nur die erste Runde, schaffte es in Wimbledon aber bereits ins Achtelfinale. Nachdem sie mit ihrer Wild Card die ersten Runden überstanden und Siege über Harkleroad, Bowina und Dokić erzielt hatte, scheiterste sie im Achtelfinale an Kusnezowa. Ihre ersten WTA-Titel im Einzel sicherte sich Sharapova im Oktober gegen Anikó Kapros in Tokio sowie im November in Québec beim Match gegen Sequera. Auch im Doppel triumphiert die Russin an der Seite von Tamarine Tanasugarn. Sowohl in Tokio als auch in Luxemburg im Oktober 2003 schlägt das Duo sich erfolgreich und gewinnt beide Titel. Mit der erfolgreichen Saison dieser Newcomerin platzierte sie sich mit Rang 32 bereits unter die Top 40.

2004 – Sieg in Wimbledon & bei den WTA Tour Championships

Nach einer erfolgreichen Saison 2003 toppte Sharapova ihre Leistung in den kommenden Jahren. 2004 sicherte sie sich bereits ihre erste Top-10-Platzierung und stand Ende des Jahres auf Platz 4 des WTA-Rankings. Insgesamt gewann Sharapova 2004 5 Titel im Einzel und einen im Doppel. Bei den Australian Open war für sie nach der dritten Runde Schluss, bei den French Open erreichte sie das Viertelfinale, verlor aber chancenlos gegen Paola Suárez. Beim WTA Turnier in Birmingham im Juni 2004 holte Sharapova sich ihren ersten WTA-Einzeltitel der Saison im Match gegen Tatiana Golovin. Ebenfalls in Birmingham sicherte sie sich auch einen WTA-Titel im Doppel mit Marija Kirilenko. Ihr bis dahin größter Erfolg war der Triumph in Wimbledon 2004. Mit einem eindeutigen Zweisatzsieg über Titelverteidigerin Serena Williams gewann Sharapova ihren ersten Grand-Slam-Titel und qualifizierte sich damit erstmals für die WTA Tour Championships 2004. Und auch hier präsentierte Sharapova sich in Höchstform, setzte sich erneut gegen Serena Williams im Finale durch und sicherte sich den Titel als Weltmeisterin. Circa einen Monat zuvor gelangen ihr zwei weitere Siege bei den WTA-Turnieren in Seoul und Tokio. Sharapovas Glanzleistung wurde mit Rang 4 der Weltrangliste belohnt, den sie auch 2005 souverän verteidigte.

2005 – Halbfinale bei Grand-Slam-Turnieren sichert Top-10-Platzierung

2005 präsentierte Sharapova sich in ähnlicher Hochform wie im Vorjahr. Mit drei gewonnenen WTA-Titeln in Tokio, Doha und als Titelverteidigerin in Birmingham sowie dem erreichten Halbfinale bei den Australian Open, Wimbledon und den US Open zählte Sharapova längst zur Weltspitze im Damentennis. Bei den Australian Open unterlag sie im Halbfinale Konkurrentin Serena Williams, in Wimbledon scheiterte sie an deren Schwester Venus Williams und bei den US Open katapultierte Kim Clijsters sie im Halbfinale aus dem Turnier. Bei den French Open 2005 kam Sharapova nicht über das Viertelfinale hinaus, da Gegnerin Justine Henin sich als Stärkere erwies. Dank ihrer Leistungen qualifizierte sie sich erneut für die WTA Tour Championships, wo sie sich souverän bis ins Halbfinale spielte, hier aber der späteren Siegerin Mauresmo in zwei Sätzen unterlag.

2006 – Platz 2 des Rankings & Sieg bei den US Open für Sharapova

2006 erreichte Sharapova wie bereits im Vorjahr das Halbfinale bei den Australian Open, musste sich aber erneut Henin geschlagen geben. Bei den French Open kam sie über das Achtelfinale nicht hinaus, bewies jedoch beim nächsten Grand-Slam-Turnier in Wimbledon erneut ihr Talent. Sie spielte sich bis ins Halbfinale und verlor wiederum gegen die spätere Siegerin Mauresmo. Im September 2006 gelingt ihr endlich ein Sieg über Justine Henin im Finale der US Open. Damit konnte Sharapova nicht nur eine ihrer härtesten Konkurrentinnen besiegen, sondern sicherte sich zugleich den zweiten Grand-Slam-Titel. Bei den WTA-Turnieren in Indian Wells im März und San Diego im August gelang es Sharapova ebenfalls die Oberhand zu gewinnen und sich die Titel zu holen. Kurz nach ihrem Grand-Slam-Sieg in New York gewann sie die WTA-Turniere in Zürich (gegen Hantuchová) und Linz (gegen Petrowa). Die Erfolge qualifizierten sie zum dritten Mal für die WTA Tour Championships. Im Halbfinale traf sie erneut auf Henin, konnte sich aber dieses Mal nicht gegen die Belgierin durchsetzen. Zum Jahresende stand Sharapova hinter der Weltrangspitze Henin auf Platz 2 des WTA-Rankings.

2007 – Finale bei den WTA Tour Championships

Das Jahr 2007 begann zunächst erfolgreich für die Russin. Bei den Australian Open spielte sie sich erstmals in ihrer Karriere ins Finale, musste sich aber Serena Williams geschlagen geben. Da Henin nicht an dem Turnier teilnahm, nahm Sharapova Platz 1 der Weltrangliste ein. In Tokio musste sie verletzungsbedingt das Match gegen Ivanović aufgeben und spielte nach einer Pause erst wieder beim Turnier in Indian Wells. Wegen ihrer Achtelfinalniederlage gegen Zvonareva verlor sie die Spitzenposition wieder an Henin. In Miami scheiterte sie in der vierten Runde klar an Serena Williams, fiel erneut für längere Zeit verletzungsbedingt aus und kehrte dann zum Turnier in Istanbul zurück. Sie erreichte das Halbfinale, verlor aber überraschend gegen Rezaȉ. Bei den French Open schaffte sie es zwar bis ins Halbfinale, unterlag hier aber deutlich Ana Ivanović. In Wimbledon erreichte Sharapova das Achtelfinale, das sie gegen Venus Williams verlor. Den ersten Erfolg feierte Sharapova im August 2007 beim WTA-Turnier in San Diego beim Match gegen Patty Schnyder. Bei den US Open scheiterte sie in der dritten Runde an Radwańska, verlor in Moskau das Auftaktmatch und konnte in Madrid nur durch die verletzungsbedingte Absage Venus Williams‘ teilnehmen. Hier erreichte Sharapova nach einer langen Durststrecke mühelos das Finale, schaffte es aber nicht, sich im Match gegen Justine Henin durchzusetzen. Durch ausgebliebene Erfolge und verletzungsbedingte pausen fiel Sharapova zum Saisonende auf Platz 5 der Weltrangliste zurück.

2008 bis 2010 – Verletzungen und Karrieretief für Sharapova

2008 bis 2010 sollten für Sharapova die seit langer Zeit schlechtesten ihrer Karriere werden. Durch verschiedene Verletzungen musste sie Turniere absagen, fiel für längere Zeit aus und fand erst langsam in ihre alte Form zurück. 2008 begann jedoch zunächst erfolgreich für die Russin. Mit einem glatten Zweisatzsieg über Ivanović holte sich Sharapowa ihren dritten Grand-Slam-Titel, ihren ersten bei den Australian Open. Im Februar und April des Jahres gewann sie zudem zwei WTA-Turniere, unter anderem gegen Landsmännin Zvonareva. Bei den French Open erreichte sie das Achtelfinale, in Wimbledon schied sie in der zweiten Runde aus. Beim Rogers Cup schaffte sie es bis ins Achtelfinale, konnte dieses aber verletzungsbedingt nicht antreten und musste bis Jahresende auch alle anderen Turnierteilnahmen sowie die Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Peking absagen. Damit rutschte sie auf Platz 9 der Weltrangliste, nachdem sie im Frühjahr kurzzeitig sogar die Weltrangspitze auf Grund des Rücktritts Henins eingenommen hatte. 2009 kehrte sie erst zum Turnier in Indian Wells zurück. Ihren einzigen Saisontitel holte Sharapova sich im Oktober in Tokio durch die verletzungsbedingte Aufgabe Jankovićs im ersten Satz. Der Sieg verhalf ihr zurück unter die Top 15. Auch 2010 startete wenig erfolgsversprechend, da Sharapova bereits in der ersten Runde bei den Australian Open ausschied. Auch bei den French Open schaffte sie es nur bis in die dritte Runde. Dafür holte sie sich zwei WTA-Titel in Memphis gegen Sofia Arvidsson und in Straßburg gegen Kristina Barrois. In Wimbledon und bei den US Open reichte es für das Achtelfinale. Trotz des Erreichens einiger Finals konnte Sharapova nicht an die Erfolge der Jahre vor 2007 anschließen und fiel bis zum Saisonende weiter zurück auf Platz 18.

2011 – die Rückkehr unter die Top 10

Die Saison startet Sharapova beim ASB Classic 2011 in Aukland, wo sie sich bis ins Viertelfinale spielte. Bei den Australian Open besiegte sie unter anderem Julia Görges, ehe sie im Achtelfinale der Deutschen Petković unterlag. Im Halbfinale von Indian Wells scheiterte Sharapowa an der damals Weltranglistenresten Caroline Wozniacki. Ihren ersten WTA-Titel 2011 holte sie sich in Rom nach einem erfolgreichen Zweisatzsieg über Samatha Stosur. Der zweite Titel der Saison folgte im August in Cincinnati mit dem Triumph über Janković. Bei den French Open kann Sharapova Petković besiegen und scheitert erst im Halbfinale an der späteren Siegerin Li Na. In Wimbledon spielte sie sich nach Siegen unter anderem über Tschakwetadse und Lisicki bis ins Finale vor und musste sich hier der Tschechin Kvitova geschlagen geben. Bis zum Jahresende spielte Sharapova eine durchwachsene Saison, konnte sich aber dennoch für die WTA Tour Championships qualifzieren. Nach Niederlagen gegen Li Na und Samantha Stosur war für Sharapova aber bereits nach der Vorrunde Schluss. Insgesamt verlief das Jahr 2011 dennoch positiv, denn die Russin sicherte sich mit Rang 4 eine Top-Platzierung.

Ausstatter

Sharapova trägt Nike Tennisbekleidung, das heißt sie wird von der Top-Marke vom Tanktop über das Tenniskleid bis zu den Tennisschuhen ausgestattet. Nachdem sie über 10 Jahre mit Prince zusammengearbeitet hat, spielt sie inzwischen mit einem HEAD Racket.

Tour-Players Francesca Schiavone

Biographisches zu Francesca Schiavone

Francesca Schiavone ist am 23. Juni 1980 in Mailand, Italien geboren und aufgewachsen. Ihre Mutter Luiscita war Ärztin, gab den Beruf jedoch zugunsten der Familie auf. Ihr Vater Francesco war in der Sportartikelbranche tätig. In ihrer Freizeit schreibt sie gern Gedichte und hat eine Vorliebe für  Animationsfilme und schnelle Autos.

Karrierebeginn von Schiavone bis 2000

Francesca Schiavone spielte längere Zeit nur ITF Turniere (1996/1997), ehe sie an der Qualifikation der WTA-Turniere von Rom und Palermo teilnahm. 1998 begann somit ihre erste Profisaison, im selben Jahr gelang ihr der erste Erfolg im Doppel auf der ITF Tour. 2000 erreichte sie ihr erstes Finale bei einem WTA-Turnier. In Tashkent scheiterte sie jedoch nach drei Sätzen an Iroda Tulyaganova. Im selben Jahr bestritt Schiavone auch ihr erstes Grand-Slam-Turnier, sie schaffte es bei den US Open bis in die dritte Runde. Nachdem sie sich seit 1996 viele Plätze im Ranking nach oben gespielt hat, knackte sie 2000 erstmals die Top 100 und beendete die Saison auf Rang 80.

2001 bis 2003 – Top 50 für Schiavone

2001 gelang es Francesca Schiavone ihre Leistungen weiter zu steigern. Sie erreichte insgesamt sechsmal das Viertelfinale bei WTA-Turnieren sowie den Einzug ins Halbfinale in Auckland. Darüber hinaus bestritt sie 2001 erstmals alle Grand-Slam-Turniere, wo sie mit dem Viertelfinaleinzug bei den French Open ihren größten Erfolg feierte. Auch im Doppel feierte sie einen großen Erfolg – Den Sieg in Sopot an der Seite von Joannette Kruger. Zum Saisonende hatte sie sich Platz 31 im WTA-Ranking erspielt und zählte somit zu den Top 50. 2002 fiel sie im Ranking zurück auf Platz 41. Ihre besten Grand-Slam-Resultate erzielte sie bei den Australian Open und French Open, wo sie jeweils in die dritte Runde kam. 2003 erreichte sie das Einzelfinale in Canberra, unterlag jedoch der Amerikanerin Meghann Shaugnessy. In Wimbledon erreichte sie die dritte Runde, bei den US Open schaffte sie es sogar bis ins Viertelfinale. Nach Erfolgen über Parra, Pisnik und Sugjyama schaffte die Italienerin den Sprung ins Viertelfinale, wo sie auf Capriati traf und dieser in zwei Sätzen klar unterlag. Die Leistungen der Saison zahlten sich zum Jahresende mit Rang 20 aus.

2004 bis 2006 – Top 20 für Francesca Schiavone

Das Jahr 2004 begann für Schiavone mit einem weniger erfolgreichen Grand-Slam-Turnier in Melbourne, denn sie schied bereits in der zweiten Runde aus. Dafür konnte sie sich im Doppel an der Seite ihrer Landsmännin Silvia Farina Elia besser behaupten und gemeinsam gewannen sie den J&S Cup in Warschau. Bei den French Open sowie den US Open erreichte Schiavone jeweils das Achtelfinale. Zum Ende der Saison stand die Italienerin auf Platz 19 des WTA-Rankings. 2005 kämpfte sie sich sogar bis auf Rang 13 vor. Nicht unwesentlich wurde diese Platzierung von den drei Finalteilnahmen Schiavones beeinflusst. In Bali scheiterte sie jedoch an Davenport, in Moskau an Mary Pierce und auch gegen Clijsters konnte sich Schiavone in Hasselt nicht durchsetzen. Darüber hinaus holte sie sich an der Seite von Alicia Molik den dritten Doppeltitel. Im Finale der Qatar Total Open in Doha schlug das Duo Cara Black und Liezel Huber in zwei Sätzen. Die Grand-Slam-Bilanz sah 2005 folgendermaßen aus: dritte Runde bei den Australian Open und US Open, erste Runde in Wimbledon und wie im Vorjahr das Achtelfinale bei den French Open. Auch 2006 erreichte sie das Achtelfinale in Paris, ebenso in Melbourne. In dieser Saison ist Francesca Schiavone im Doppel mit Kveta Peschke erfolgreich. Insgesamt holten sie sich drei Doppeltitel: bei den Barclays Tennis Championships in Dubai, den FORTIS Championships in Luxemburg und dem Kremlin Cup in Moskau. Für einen Titel im Einzel reichte es auch 2006 nicht für Schiavone, doch wie im Vorjahr stand sie dreimal im Finale: in Sydney scheiterte sie an Justine Henin-Hardenne, beim Turnier auf Amelia Island an Nadja Petrowa und in Luxemburg an Aljona Bondarenko. Des Weiteren gewann sie mit dem italienischen Team den Fedcup 2006. Zum Jahresende stand Schiavone auf Rang 15.

2007 – 2008 – erster Einzeltitel

Das Jahr 2007 startete wenig erfolgreich für Schiavone. Erst in Tokio gelang ihr der Einzug ins Achtelfinale, wo sie an Scharapova scheiterte. In Doha reichte es für das Viertelfinale, das Schiavone gegen Kuznetsova verlor. Bei den French Open kam das Aus nach der dritten Runde. Nach weiteren Achtelfinals und dem Aus in Wimbledon nach der zweiten Runde, platzte der Knoten und Schiavone holte sich den lang ersehnten ersten Einzeltitel. In Bad Gastein besiegte sie im finalen Match Meusburger mit 6:1 und 6:4. Beim anschließenden Turnier in Toronto war bereits im Achtelfinale Schluss, wo sie gegen Golovin verlor. Selbiger begegnete sie erneut im Halbfinale von Zürich und verlor ebenfalls nach zwei Sätzen. Die Saison beendete Schiavone auf Rang 25. 2008 fiel die Italienerin sogar noch weiter ab und beendete die Saison 2008 auf Rang 30. Bei den Grand-Slam-Turnieren schaffte sie es nicht, sich durchzusetzen und schied bereits nach der dritten Runde in Melbourne und Paris und bereits nach der zweiten Runde in Wimbledon und New York aus. Im Verlauf der Saison erreichte Francesca Schiavone das Achtelfinale von Brisbane/Gold Coast, Indian Wells, Tokio und Peking sowie das Viertelfinale in Sydney, Bali, Moskau und Zürich. Ihr bestes Ergebnis der Saison war der Halbfinaleinzug in Dubai, nachdem Schiavone unter anderem Bartoli und Henin geschlagen hatte. Im Halbfinale traf sie auf die Russin Dementieva und unterlag dieser in drei Sätzen.

2009 – Schiavone wieder in den Top 20

In der darauffolgenden Saison konnte Schiavone sich erneut verbessern und holte sich zwei Titel. Doch bis zum Turnier in Barcelona im April 2009 kam Schiavone nie über die zweite Runde hinaus. Hier in Spanien setzte sie sich besser durch und unterlag ihrer Landsmännin Vinci erst im Halbfinale. In Madrid sowie Birmingham spielte die Italienerin sich bis ins Achtelfinale. In ´s-Hertogenbosch präsentierte sie sich wieder stärker, erreichte erneut ein Halbfinale, doch dies verlor sie gegen Wickmayer. Bei den French Open schied sie bereits in der ersten Runde aus, in Wimbledon schaffte sie es erstmals ins Viertelfinale. Dort traf sie auf Dementieva und verlor ebenso wie in Dubai 2009 gegen die Russin. Beim WTA-Turnier in Prag stand Schiavone nach langer Zeit wieder in einem Finale, was sie jedoch in zwei Sätzen verlor. Bei den folgenden Turnieren schied sie frühzeitig aus und konnte sich erst bei den US Open wieder steigern, indem sie das Achtelfinale erreichte. In Osaka gelang ihr der zweite Finaleinzug, doch auch dieses Match verlor sie (gegen Samantha Stosur). In Moskau schlug Schiavone unter anderem Kirilenko und Bondarenko und erreichte das Finale. Und auch hier konnte sie sich endlich behaupten und holte sich ihren zweiten WTA-Einzeltitel. Das Match gegen Govotsova gewann Francesca Schiavone mit 6:3 und 6:0. Einen weiteren Titel hatte sie sich im Doppel in Tokio an der Seite von Alissa Kleibanowa sichern können. Die Leistungen der Saison brachten ihr mit Rang 17 erneut eine Top 20-Position ein.

2010 – Schiavone feiert ersten Grand-Slam-Sieg

2010 wurde für Francesca Schiavone das Tennisjahr. Sie begann die Saison mit dem Halbfinaleinzug in Auckland, gefolgt vom Achtelfinale bei den Australian Open. Nach eher mäßigen Erfolgen in Dubai, Indian Wells und Miami konnte Schiavone sich verbessern und holte den WTA-Titel in Barcelona. Das Turnier hatte die Italienerin ohne Satzverlust gewonnen. Ihren nächsten großen Erfolg feierte Schiavone 2010 bei den French Open. Abgesehen von der ersten Runde gewann sie alle Spiele ohne Satzverlust, darunter traf sie auf Gegnerinnen wie Li Na, Kirilenko und Wozniacki. Im Finale trat Francesca Schiavone gegen Samantha Stosur an und besiegte diese mit 6:4 und 7:6. Mit dieser Leistung hatte sie sich nicht nur ihren ersten Grand-Slam-Sieg gesichert, sondern auch gegen Top-Tennisspielerinnen durchgesetzt. Bei den anschließenden Turnieren in Eastbourne und Wimbledon schied Schiavone bereits nach der ersten Runde aus. In Montreal setzte sie sich erneut besser gegen ihre Konkurrentinnen durch und erreichte das Viertelfinale, verlor dieses jedoch gegen Wozniacki. Bei den US Open erreichte sie wie im Jahr 2003 das Viertelfinale, konnte sich jedoch im Match gegen Venus Williams nicht behaupten. Ihre Top-Form bestätigte Schiavone auch in Tokio, wo sie mit Erfolgen über Dulgheru, Date Krumm und Kanepi den Einzug ins Halbfinale schaffte. Dieses verlor sie mit 4:6 und 5:7 gegen Dementieva. Beim Turnier in Peking erreichte Schiavone das Viertelfinale, konnte sich aber nicht gegen Zvonareva durchsetzen. Durch die guten Leistungen der Saison qualifizierte sich Schiavone erstmals für die WTA Tour Championships. Zum Saisonende hatte sie mit Platz 7 der WTA-Weltrangliste ihre bis dahin beste Jahresendplatzierung erreicht.

2011 – Verlust der Top 10-Position für Schiavone

2011 erreichte Francesca Schiavone ihr bisher bestes Ergebnis bei den Australian Open. Nach Siegen über unter anderem Niculescu und Kuznetsova erreichte sie das Viertelfinale, unterlag aber erneut Wozniacki. Bei den Turnieren von Dubai, Doha sowie Indian Wells gelang Schiavone jeweils der Sprung ins Achtelfinale, ebenso in Miami, Stuttgart und Madrid. In Rom gewann Schiavone endlich wieder ein Achtelfinalmatch (Gegnerin: Daniela Hantuchova) und erreichte das Viertelfinale. Hier unterlag sie Samantha Stosur. Noch mehr steigern konnte die Italienerin sich in Brüssel und schaffte es bis ins Halbfinale, wo sie erneut in dieser Saison Wozniacki unterlag. Bei den French Open schien Schiavone an ihren Vorjahreserfolg anknüpfen zu können. Sie besiegte unter anderem Jankovic, Pavlyuchenkova und Bartoli, ehe sie im Finale auf Li Na traf und dieser in zwei Sätzen unterlag. Im Anschluss folgten weitere Achtelfinals, darunter in Toronto und Cincinnati. In Wimbledon schied Schiavone bereits nach der dritten Runde aus. In New Haven schaffte Schiavone sogar erneut den Sprung in ein Halbfinale, doch die Begegnung mit Wozniacki endete wieder einmal zugunsten der Dänin. Bei den US Open scheiterte Schiavone im Achtelfinale an Pavlyuchenkova. Da es Francesca Schiavone 2011 nicht so recht gelang, an die Vorjahresergebnisse anzuknüpfen, verlor sie einige Plätze und verfehlte mit Rang 11 knapp eine erneute Top 10-Position.

2012 – frühes Aus bei Olympia

Die Saison 2012 begann für Schiavone pünktlich am 01. Januar 2012 mit dem Turnier in Brisbane/Gold Coast, wo sie sich souverän ins Halbfinale spielte, aber an Kanepi scheiterte. In Sydney gelang es ihr, Samantha Stosur zu besiegen, doch das Achtelfinalmatch gegen Hantuchova konnte sie nicht für sich entscheiden. Bei den Australian Open war bereits nach der zweiten Runde Schluss für die Italienerin und auch bei den weiteren Turnieren gelangen ihr keine größeren Erfolge. In Straßburg besserten sich ihre Leistungen und sie erreichte ihr erstes Finale in dieser Saison. Das Match gegen Cornet endete jedoch zugunsten der Französin, Schiavone ging als Zweite vom Platz. Auch bei den French Open gelang es ihr nicht, an die Top-Leistungen der beiden vorangegangenen Jahre anzuschließen, sie schied bereits nach der dritten Runde aus. In Hertogenbosch bezwang Schiavone Kirilenko und Begu und erreichte somit das Viertelfinale, doch hier unterlag sie der Belgierin Kim Clijsters. In Wimbledon erreichte sie ihr bis dahin zweitbestes Ergebnis mit dem Einzug ins Achtelfinale (2009 – Viertelfinale). Bei den Olympischen Spielen 2012 in London gelang der Italienerin Schiavone ebenfalls kein großer Erfolg. Bereits nach der zweiten Runde, nach der Niederlage gegen Zvonareva, schied Schiavone aus.

Ausstatter

Francesca Schiavone wird von zwei großen Marken ausgestattet. Die Marke „Lotto“ stattet die Italienerin mit LottoTennisbekleidung aus. Das umfasst neben T-Shirts und Tennisröcken auch die Tennisschuhe. Daneben spielt sie einen Babolat Tennisschläger inklusive Griffbänder und Tennissaiten.