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Andy Roddick - Juan Martin del Potro - Neuheiten

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Tour-Players Andy Roddick

Andy Roddick Biographisches

Andrew Stephen Roddick wurde am 30. August 1982 in Omaha, Nebraska geboren. Der Amerikaner hat zwei Brüder, John und Lawrence, die in Austin (Texas) leben. Während John eine Tennis-Akademie betreibt, geht der älteste Bruder Lawrence einer Tätigkeit als Chiropraktiker nach. Sein Vater Jerry ist Investor, seine Mutter Blanche ist die Direktorin der Andy-Roddick-Foundation. Diese gibt es seit 2001. Seit 2009 ist der Tennisspieler mit Model und Schauspielerin Brooklyn Decker verheiratet.
Karrierebeginn von Andy Roddick bis 2002
Andy Roddicks Tenniskarriere begann mit dem Umzug der Familie nach Boca Raton, Florida. Nebenher spielte er in der Schulmannschaft Basketball. 1999 und 2000 stand Roddick an der Spitze der Junioren in den Vereinigten Staaten. Der Titel als Juniorenweltmeister folgte im Jahr 2000. Darüber hinaus gewann er die Junior US Open und Australian Open im selben Jahr, sicherte sich sechs Junioren-Einzeltitel sowie sieben Titel im Doppel. Auf Grund seiner Erfolge wurde Roddick 2000 Profi-Tennisspieler und beendete das Jahr mit Platz 158 des ATP-Rankings als jüngster Spieler innerhalb der Top 200. 2001 holte sich der Amerikaner drei Einzeltitel und gewann damit all seine erreichten Finals in diesem Jahr. Bei den French Open und Wimbledon erreichte er jeweils die dritte Runde, bei den US Open schaffte er es bis ins Viertelfinale, scheiterte hier aber an Lleyton Hewitt. Im Doppel holte Roddick sich gemeinsam mit Landsmann Gambill den Titel beim Turnier in Delray Beach. Das Finalmatch des Duos im Juli in L.A. endete jedoch zugunsten der Zwillinge Bob und Mike Bryan. Die Leistungen zahlten sich für Roddick aus, denn Ende 2001 hatte er bereits einen Platz unter den Top 20 erreicht (Rang 14). In der darauffolgenden Saison übertraf er sich und seine Leistungen aus 2001, denn zum Jahresende gehörte er zu den Top 10 des ATP-Rankings. 2002 gewann Roddick zwei Einzeltitel - beim Finale in Memphis gegen James Blake sowie im Finale in Houston gegen Pete Sampras. Zwei weitere Finalteilnahmen endeten aber zugunsten der Konkurrenten Cañas (in Toronto) und Sanguinetti (Delray Beach). An der Seite von Mardy Fish gelang Roddick ein weiterer Doppel-Titel mit einem Zweisatzsieg über Gambill und Oliver. Bei den Grand-Slam-Turnieren schnitt Roddick ähnlich dem Vorjahr ab. Bei seiner ersten Teilnahme an den Australian Open kam er bis in die zweite Runde, bei den French Open war bereits in der ersten Runde Schluss, in Wimbledon kam er erneut bis in die dritte Runde. Auch bei den US Open erreichte A-Rod wiederum das Viertelfinale, dieses Mal scheiterte er an Pete Sampras.
2003 – Weltrangspitze & erster Grand-Slam-Titel für Roddick
Das bis jetzt erfolgreichste Jahr als Profi erreichte Roddick 2003. Er gewann insgesamt fünf von sieben ATP-Finals, holte sich den ersten Grand-Slam-Titel bei den US Open mit dem Finalsieg über Juan Carlos Ferrero und stand zum Jahresende als jüngster U.S.-Tennisspieler an der Weltrangspitze. Bei den Australian Open und in Wimbledon erreichte er erstmals in seiner Karriere das Halbfinale. Durch die Erfolge der Saison qualifizierte Roddick sich für den Tennis Masters Cup, wo er im Halbfinale am späteren Sieger Roger Federer scheiterte.
2004 – Roddick vs. Federer
Die Spitzenposition von 2003 zu halten, war für Roddick nahezu unmöglich, da der Schweizer Roger Federer immer stärker wurde. Roddick gewann in der Saison vier ATP-Einzeltitel durch Siege über Mardy Fish, Guillermo Coria, Sébastien Grosjean und Nicolas Kiefer. Bei drei weiteren Turnieren stand er im Finale, zwei davon verlor er gegen Roger Federer in jeweils zwei Sätzen, beim Finale in Houston unterlag er Tommy Haas. Bei den Australian Open und den US Open erreichte er das Viertelfinale, in Wimbledon spielte er sich bis ins Finale ehe er an Federer scheiterte. Zum zweiten Mal qualifizierte Roddick sich für den Tennis Masters Cup, verlor im Halbfinale jedoch das Match gegen Lleyton Hewitt. Bis zum Ende des Jahres hatte Federer sich den ersten Platz gesichert und verwies Andy Roddick auf Platz 2 der Weltrangliste.
2005 – Halbfinale bei den Australian Open
Das Jahr 2005 begann für Roddick mit dem Einzug ins Halbfinale der Australian Open. Nach Siegen über Dawydenko, Kohlschreiber, Melzer und andere scheiterte Roddick wieder einmal am Australier Hewitt. Der Amerikaner kann sich in fünf Finals durchsetzen und sicherte sich ATP-Titel in San José, Houston und Queen’s Club. Im August triumphierte Roddick über James Blake in Washington D.C. und bezwang den Franzosen Monfils im französischen Lyon in zwei Sätzen. Zwei Finalteilnahmen endeten 2005 nicht zugunsten Roddicks – beide gegen Federer. Im Finale von Wimbledon stehen sich wie im Vorjahr Roddick und Federer gegenüber und wie im Vorjahr zieht Roddick den Kürzeren gegen den Schweizer. Auch bei ihrer zweiten Finalbegegnung im August in Cincinnati kann Roddick sich nicht durchsetzen. Die Saison beendet A-Rod auf Rang 3.
2006/2007 – Platz 6 der Weltrangliste
In den Jahren 2006 und 2007 fällt Roddick weiter zurück, bleibt aber in den Top 10. Die Australian Open 2006 endeten für Roddick bereits im Achtelfinale nach einer Niederlage gegen den späteren Finalisten Marcos Baghdatis. Bei den French Open ist bereits in der ersten Runde Schluss, in Wimbledon kommt Roddick über die dritte Runde nicht hinaus. Bei den US Open spielt Roddick sich nach 2003 erneut ins Finale. Sein Gegner ist wieder einmal Roger Federer und nach vier Sätzen muss Roddick sich geschlagen geben. Den einzigen Einzel-Titel der Saison holte Roddick sich in Cincinnati beim Match gegen Juan Carlos Ferrero. Nach zuletzt 2002 sicherte sich Roddick seinen insgesamt dritten Doppeltitel beim Match mit Bobby Reynolds gegen Paul Goldstein und Jim Thomas. 2007 punktet Roddick vor allem bei den Grand-Slam-Turnieren. Bei den Australian Open erreicht er zum dritten Mal das Halbfinale und unterliegt der Weltrangspitze Federer. In Wimbledon und bei den US Open spielte Roddick sich jeweils ins Viertelfinale, scheiterte jedoch an Gasquet beziehungsweise Federer. Im Juni und Juli 2007 gelingen ihm zwei Siege in ATP-Turnieren. Die Saisonerfolge qualifizierten Roddick erneut für den Tennis Masters Cup. Nach Erfolgen über Davydenko und González sowie einer Niederlage gegen Federer traf Roddick im Halbfinale auf Ferrer, der den US-Amerikaner deutlich in zwei Sätzen bezwang. Auch Ende 2007 steht  Roddick auf Rang 6 des ATP-Rankings. Das beste Ergebnis des Jahres und zugleich die Erfüllung eines größten Ziels Roddicks war der Sieg beim Davis Cup, gemeinsam mit James Blake und den Zwillingsbrüdern Bryan.
2008 – Viertelfinale bei den US Open
Der Start in die Saison mit den Australian Open gelang Roddick nicht all zu gut. Bereits in der dritten Runde unterlag er dem Deutschen Kohlschreiber. Auch in Wimbledon war bereits nach der zweiten Runde Schluss. Das beste Grand-Slam-Ergebnis 2008 war das Erreichen des Viertelfinales bei den US Open. Beim Viertelfinalmatch gegen Djokovic war Roddick jedoch chancenlos. Im Februar 2008 sicherte Roddick sich seinen ersten ATP-Titel der Saison in San José nach einem Zweisatzsieg über Radek ¦těpánek. Der zweite Titel folgte beim ATP-Turnier in Dubai, wo sich im Finale Roddick und López gegenüberstanden. Der dritte und letzte Titelerfolg 2008 gelang Roddick im September in Peking, wo er im Finale auf Dudi Sela traf und diesen in drei Sätzen schlug. Das Jahr endete für den amerikanischen Tennisspieler auf Platz 8 der Weltrangliste.
2009 – Finale in Wimbledon
Im Jahr 2009 spielte Roddick insgesamt in 17 Turnieren, erreichte hierbei 4 Finals und gewann einen Titel. Im Januar 2009 verlor er im Finale von Doha gegen Andy Murray in zwei Sätzen. Im Februar gelang ihm ein glatter Zweisatzsieg über pánek in Memphis. Bei den Australian Open spielte A-Rod sich ins Halbfinale durch Triumphe über Malisse, Santoro, Robredo und im Viertelfinale Djokovic. Im Halbfinale traf er wieder einmal auf seinen stärksten Kontrahenten Federer, dem er sich nach drei Sätzen geschlagen geben musste. Nach dem Achtelfinalaus gegen Monfils in Roland Garros trafen sich Federer und Roddick beim Finalmatch in Wimbledon. Roddick hatte auf seinem Weg dorthin unter anderem Melzer, Berdych, Hewitt und Murray in zum Teil langen Matches besiegt. Mit einem Endstand von 14:16 und einer Spielzeit von circa vier Stunden ging das Match zugunsten Federers aus. Bei der letzten Finalteilnahme Roddicks in Washington D.C. gegen del Potro verlor der Amerikaner mit deutlichem Rückstand nach zwei Sätzen. Im Oktober 2009 stand Roddick gemeinsam mit Mark Knowles im Finale von Peking, jedoch war das Duo chancenlos gegen das Doppel Bryan/Bryan. Einen Doppel-Titel konnte Roddick dennoch in der Saison an der Seite von Mardy Fish sichern: in Indian Wells schlugen die beiden Max Mirny und Andy Ram in zwei Sätzen. Die während der Saison gesammelten Punkte brachten A-Rod schließlich auf Rang 7.
2010 – zwei ATP-Titel
2010 startete für Roddick mit dem Zweisatzsieg über ¦těpánek beim Finale in Brisbane. Bei den Australian Open besiegte Roddick zunächst Bellucci, López und González ehe er selbst im Viertelfinale von Čilić mit 6:7, 3:6, 6:3, 6:2 und 3:6 bezwungen wurde. Bei den French Open erreichte er zwar sein zweitbestes Ergebnis der Karriere in Roland Garros, doch das hieß bereits Aus für Roddick nach der dritten Runde. Im Februar unterlag er Verdasco im Finale von San José, gefolgt von der Niederlage in Indian Wells gegen den Kroaten Ljubičić. Beim Miami Masters im April 2010 gelang Roddick mit dem Sieg über Berdych der zweite und letzte Titel der Saison. Nach Siegen über Llodra und Kohlschreiber schied Roddick überraschend im Achtelfinalmatch gegen Lu Yen-Hsun in Wimbledon aus. Kurze Zeit später wurde das Pfeiffer’sche Drüsenfieber bei A-Rod diagnostiziert, was seine Leistungen gemindert hatte und ihn zur Pause zwang. Seine Rückkehr beim Cinncinnati Masters verlief relativ erfolgreich, er erreichte das Halbfinale und scheiterte erst hier an Mardy Fish. Bei den US Open scheiterte Roddick bereits in der zweiten Runde an Tipsarević. Durch das erreichte Halb- bzw. Viertelfinale beim Basel und beim Paris Masters spielte Roddick sich zurück in die Top 10 und stand zum Ende der Saison auf Rang 8. Seine zuletzt guten Leistungen konnte er nach seiner Qualifikation für die ATP World Tour Finals dennoch nicht umsetzen und verlor alle Round Robin-Spiele.
2011 – Verlust der Top 10-Platzierung
Das Jahr 2011 begann für Roddick mit einer Finalniederlage gegen Robin Söderling in Brisbane und damit einer gescheiterten Titelverteidigung. Bei den Australian Open reichten seine Leistungen bis ins Achtelfinale, wo er glatt in drei Sätzen von Wawrinka geschlagen wurde. In Memphis gelang Roddick der einzige Saisontitel beim Finalmatch gegen Miles Raonic. Dies war Roddicks 30. Einzeltitel, womit er zu einem von drei aktiven Spielern (Federer, Nadal, Roddick) mit mindestens 30 Einzeltiteln zählt. Eine Schulterverletzung des Amerikaners führte zur Absage der French Open. Im späteren ATP-Turnier in Queens erreichte Roddick das Halbfinale, wo er sich nicht gegen Murray durchsetzen konnte. In Wimbledon schaffte Roddick es bis in die dritte Runde und wurde dort vom Spanier López besiegt. Bei den US Open steigerte er seine Leistungen und erreichte nach Siegen über Sock, Benneteau und Ferrer das Viertelfinale. Hier traf er auf den Spanier Nadal, der ihn glatt in drei Sätzen besiegte. Bis zum Ende der Saison konnte Roddick sich einen Platz unter den Top 20 sichern (Rang 14).
Ausstatter
Andy Roddick wird von verschiedenen Top-Marken ausgestattet. Seine gesamte Tennisbekleidung vom T-Shirt über die Tennishose bis zu den Accessoires stammt von der luxuriösen Marke Lacoste, die damals vor allem durch das Lacoste Poloshirt berühmt wurde. Die Tennisschuhe von Roddick stammen von der französischen Sportmarke Babolat. Ebenso spielt der Amerikaner mit einem Babolat Tennisschläger inklusive Tennissaiten. Die Griffbänder stammen von Tournagrip.

Tour-Players Juan Martin del Potro

Juan Martin del Potro Biographisches

Juan Martín del Potro ist am 23. September 1988 in Tandil, Argentinien geboren. Seine Eltern Daniel und Patricia arbeiten inzwischen als Tierarzt bzw. als Lehrerin. Zudem war sein Vater früher Rugbyspieler. Juan Martín hat noch eine jüngere Schwester namens Julieta. Bereits als Siebenjähriger begann del Potro mit dem Tennis spielen. Zu seinen Vorbildern gehören Pete Sampras, Lleyton Hewitt und Marat Safin. Neben dem Tennis spielt del Potro auch leidenschaftlich gern Fußball.

Karrierebeginn del Potro bis 2006

Während seiner Anfangszeit als Tennisspieler lernte del Potro den italienischen Ex-Tennisprofi Ugo Colombini kennen, der früh das Talent des Youngsters erkannte und ihn während des Karrierebeginns begleitete. Bis heute sind die beiden gut befreundet. 2002 gewann del Potro die inoffizielle Junioren-WM. Seit 2005 spielt er Profitennis und schaffte in diesem Jahr den Sprung von Rang 1077 auf Rang 159 durch erste Challenger- und Futures-Titel. Zum Jahresende war er damit der jüngste Spieler unter den Top 200. 2006 debütierte del Potro beim ATP-Turnier in Vina del Mar und bei seinem ersten Grand-Slam-Turnier, den French Open. Auch konnte er sich für die US Open qualifizieren, wo er wie bei den French Open in der ersten Runde scheiterte. In Stuttgart-Weissenhof spielte der Argentinier sich bis ins Achtelfinale, in Umag erreichte er sogar das Viertelfinale und unterlag hier dem Schweizer Wawrinka. Weitere Erfolge dieser Saison waren der Achtelfinaleinzug in Mumbai, Indien und Tokio, Japan. Auf Einladung von Federer konnte del Potro ebenfalls am Turnier in Basel teilnehmen, wo er im Viertelfinale an González scheiterte. Zum Ende der Saison war del Potro bereits unter den Top 100 (Platz 91).

2007 – Einzug in die Top 50

In Adelaide im Januar 2007 schaffte del Potro mit dem Einzug ins Halbfinale seinen bis dahin größten Erfolg im Profitennis. Auf dem australischen Hartplatz von Adelaide musste er sich jedoch Chris Guccione geschlagen geben. Bei den Australian Open erreichte del Potro die zweite Runde, wo er auf González traf. Im fünften Satz gab del Potro auf und das Spiel damit verloren. Im Februar debütierte er beim Davis Cup und holte im vierten Match gegen Österreich den dritten Punkt für das argentinische Team und sicherte damit den Einzug ins Viertelfinale. Beim Miami Masters bezwang del Potro Björkman, Baghdatis sowie Juschny und zog damit ins Achtelfinale ein. Hier traf er auf Rafael Nadal, der ihn mit einem klaren Zweisatzsieg schlug. Auch die folgenden Begegnungen mit Nadal bei den French Open in der ersten Runde und im Queen’s Club in der zweiten Runde endeten zugunsten des Spaniers. In Wimbledon begegneten sich Federer und del Potro in der zweiten Runde. Auch dem Schweizer konnte del Potro nichts entgegensetzen und verlor das Match. Beim ATP-Turnier in Indianapolis sowie den Cincinnati Masters erreichte del Potro jeweils das Achtelfinale. Im Juli konnte del Potro im Doppel mit Travis Parrott seinen ersten ATP-Titel beim Turnier in Indianapolis einfahren. Bei den US Open 2007 traf del Potro erneut auf einen Top-10 Spieler und unterlag Djokovic in der dritten Runde in drei Sätzen. Bei den Madrid Masters und dem Turnier in Basel spielte del Potro sich wie bei vielen anderen Turnieren der Saison ins Achtelfinale, scheiterte hier aber an David Nalbandian bzw. erneut Roger Federer. Die Saison endete für den Argentinier auf Platz 44 des ATP-Rankings.

2008 – del Potro erreicht die Top 10 des Rankings

2008 wurde das bis dahin erfolgreichste Jahr von Juan Martín del Potro. Zwar zeigte er keine überragenden Leistungen bei den Grand-Slam-Turnieren in Melbourne, Paris und Wimbledon, holte sich aber gleich vier ATP-Einzeltitel. Auch das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison, die US Open, verlief positiv für del Potro. Nach Siegen über Cañas, Bellucci, Simon und Nishikori stolperte er erst im Viertelfinale über den späteren Finalisten Andy Murray. Der erste Erfolg 2008 war das erreichte Viertelfinale in München, das del Potro jedoch gegen den Marokkaner Younes El Aynaoui verlor. Im niederländischen ´s-Hertogenbosch spielte del Potro sich auf Rasen bis ins Halbfinale und scheiterte in zwei Sätzen an David Ferrer. Nach der Pleite in Wimbledon startete del Potro richtig durch. Sein erster ATP-Einzeltitel gelang dem Argentinier in Stuttgart beim Finalmatch gegen den Franzosen Gasquet. Nur kurze Zeit später bezwang er Jürgen Melzer im Finale des ATP Kitzbühel Turniers ebenfalls in zwei Sätzen. Beim Farmers Classic in L.A. im August 2008 triumphierte del Potro zum dritten Mal in Folge. Der Sieg erfolgt wieder nach zwei Sätzen, sein Gegner im Finale war jedoch Andy Roddick. Und auch in Washington konnte der Finalgegner Viktor Troicki die Siegesserie del Potros nicht beenden. Nach geringerem Erfolg bei den US Open stand del Potro im September in Finale in Tokio. Allerdings musste er sich hier dem Tschechen Berdych nach zwei klaren Sätzen geschlagen geben. In Basel traf del Potro im Halbfinale auf Nalbandian und musste sich diesem ebenso geschlagen geben wie bei der sich anschließenden Achtelfinalbegegnung in Paris. Die Leistungen der Saison qualifizierten del Potro erstmals für die ATP World Tour Finals. Nach einem Sieg über Tsonga verlor er jedoch die beiden Matches gegen Djokovic und Dawydenko. Die Saison beendete der Argentinier auf Platz 9 der ATP-Weltrangliste, seiner bis dahin besten Platzierung.

2009 – Top 5 für del Potro, erster Grand-Slam-Titel

2009 schaffte der Argentinier es, seine Leistung aus dem Vorjahr zu toppen. Noch vor dem ersten Grand-Slam-Turnier in Melbourne holte del Potro seinen ersten ATP-Titel in Auckland mit einem 6:4 und 6:4 Sieg über Sam Querrey. Bei den nächsten Turnieren auf Hartplätzen erreichte del Potro jeweils das Viertelfinale. Bei den Australian Open unterlag er hier dem Schweizer Federer, in San José war er gegen Mardy Fish chancenlos und in Memphis scheiterte er im Viertelfinale an Štěpánek. Auch bei der Viertelfinalpartie in Indian Wells konnte del Potro sich nicht durchsetzen und unterlag Nadal mit 2:6 und 4:6. In Miami und Madrid steigerte Juan Martín del Potro seine Leistung erneut und erreichte jeweils das Halbfinale. In den Vereinigten Staaten unterlag er jedoch Andy Murray und musste sich in Spanien erneut Federer geschlagen geben. Auch bei ihrer nächsten Begegnung, dem Halbfinale der French Open, zog del Potro den Kürzeren. Dennoch zählte das als Triumph, denn das war sein bis dahin bestes Grand-Slam-Ergebnis und auf dem Weg ins Halbfinale hatte er Top-Spieler wie Llodra oder Tsonga besiegt. Wimbledon verlief wenig erfolgreich für del Potro, denn bereits in der zweiten Runde unterlag er Lleyton Hewitt. Die Revanche folgte kurze Zeit später beim Turnier in Washington, wo del Potro einen Titel zu verteidigen hatte. In drei Sätzen schlug er Hewitt, zog im Halbfinale an González vorbei und stand nun mit Lokalmatador Roddick im Finale. Nach zwei klaren Sätzen zugunsten del Potros ging dieser mit seinem zweiten Saisontitel und einer gelungenen Titelverteidigung vom Platz. Beim folgenden Turnier in Montreal überzeugte del Potro weiterhin mit seiner Leistung und erreichte sein erstes Finale beim Masters-Turnier. Gegen Andy Murray konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und verlor nach drei Sätzen. Das Saisonhighlight gelang Juan Martín del Potro bei den US Open. Zunächst gelangen ihm ohne größere Anstrengungen Siege über Mónaco, Melzer, Köllerer und im Achtelfinale über Ferrero. Im Viertelfinale bezwang del Potro Marin Čilić und schaltete Nadal mit 6:2, 6:2 und 6:2 im Halbfinale aus. Angespornt von diesem Halbfinaltriumph traf del Potro erneut auf Federer. Im Finale der US Open 2009 sollte der Sieger aber nicht Federer heißen und nach fünf schwer umkämpften Sätzen ging del Potro als Sieger vom Platz. Er hatte damit nicht nur seinen ersten Grand-Slam-Titel ergattert, sondern auch den Weltranglistenersten besiegt und damit dessen Siegesserie bei den US Open (fünfmal in Folge) beendet. Erneut für die ATP World Tour Finals qualifiziert, spielte del Potro sich nach Siegen über Verdasco und Federer ins Halbfinale, wo er den Schweden Söderling bezwang und ins Finale einzog. Das Finalmatch gegen Dawydenko war nach zwei Sätzen beendet und del Potro ging als Zweiter vom Platz. Die Leistungen der Saison spiegelten sich auch in der Jahresendplatzierung nieder, denn del Potro stand nun auf Platz 5 der Weltrangliste.

2010 – verletzungsbedingter Positionsverlust

Die Euphorie des Argentiniers nach seinem Grand-Slam-Erfolg nun an die Weltspitze zu gelangen, wurde bereits kurz nach den Australian Open verletzungsbedingt gestoppt. Bei den AAMI Classics zum Saisonauftakt überzeugte del Potro erneut und erreichte das Halbfinale. Das Match gegen Tsonga konnte er wegen einer Handgelenksverletzung jedoch nicht bestreiten. Dennoch genügten die gesammelten Punkte um ihn kurzzeitig auf seine höchste Platzierung, Rang 4, zu bringen. Bei den Australian Open spielte del Potro sich trotz der Verletzung bis ins Achtelfinale, musste sich hier aber Čilić geschlagen geben. Der Grad der Verletzung zwang ihn zu einer mehrmonatigen Pause sowie einer Operation am rechten Handgelenk. Seine Rückkehr im September endete jeweils mit dem Ausscheiden in der ersten Runde in Bangkok und Tokio. Daraufhin sagte del Potro auch alle weiteren Turniere ab, um an seiner Fitness zu arbeiten. Die Ereignisse der Saison warfen del Potro weit zurück und zum Ende des Jahres stand er nur noch auf Rang 257.

2011 – Rückkehr unter die Top 20

Das erfolgreiche Comeback des Argentiniers begann 2011 zögerlich. Sowohl beim Turnier in Sydney als auch bei den Australian Open überzeugte del Potro nicht und schied in der zweiten Runde aus. In San José und Memphis erreichte er allmählich wieder seine Form und spielte sich bis ins Halbfinale. Ende Februar folgte dann der lang ersehnte Erfolg mit dem Titelgewinn in Delray Beach gegen Janko Tipsarevic und die Rückkehr unter die Top 100. In Indian Wells schaffte er es unter die letzten vier ehe er sich den zweiten Saisontitel in Estoril beim Finalmatch gegen Verdasco holte. Bei den French Open scheiterte Juan Martín del Potro in der dritten Runde an dem Serben Djokovic. In Wimbledon erreichte der Argentinier erstmals in seiner Karriere das Achtelfinale, musste sich aber dem Weltranglistenersten Nadal geschlagen geben. Bis Juli 2011 hatte del Potro sich zurück unter die Top 20 gespielt. Im Oktober 2011 stand del Potro in einem weiteren Finale, konnte sich aber in Wien nicht gegen Tsonga durchsetzen. Bis zum Jahresende verfehlte er mit Platz 11 nur knapp die Wiederkehr in die Top 10 des Rankings.

Ausstatter von del Potro

Der Argentinier Juan Martín del Potro wird von der Sportmarke Nike bezüglich seiner Tennisbekleidung und mit Nike Tennisschuhen ausgestattet. Er spielt einen Wilson Tennisschläger, der mit Luxilon Tennissaiten bespannt ist.

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