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Juan Martin del Potro - Richard Gasquet - Neuheiten

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Tour-Players Juan Martin del Potro

Juan Martin del Potro Biographisches

Juan Martín del Potro ist am 23. September 1988 in Tandil, Argentinien geboren. Seine Eltern Daniel und Patricia arbeiten inzwischen als Tierarzt bzw. als Lehrerin. Zudem war sein Vater früher Rugbyspieler. Juan Martín hat noch eine jüngere Schwester namens Julieta. Bereits als Siebenjähriger begann del Potro mit dem Tennis spielen. Zu seinen Vorbildern gehören Pete Sampras, Lleyton Hewitt und Marat Safin. Neben dem Tennis spielt del Potro auch leidenschaftlich gern Fußball.

Karrierebeginn del Potro bis 2006

Während seiner Anfangszeit als Tennisspieler lernte del Potro den italienischen Ex-Tennisprofi Ugo Colombini kennen, der früh das Talent des Youngsters erkannte und ihn während des Karrierebeginns begleitete. Bis heute sind die beiden gut befreundet. 2002 gewann del Potro die inoffizielle Junioren-WM. Seit 2005 spielt er Profitennis und schaffte in diesem Jahr den Sprung von Rang 1077 auf Rang 159 durch erste Challenger- und Futures-Titel. Zum Jahresende war er damit der jüngste Spieler unter den Top 200. 2006 debütierte del Potro beim ATP-Turnier in Vina del Mar und bei seinem ersten Grand-Slam-Turnier, den French Open. Auch konnte er sich für die US Open qualifizieren, wo er wie bei den French Open in der ersten Runde scheiterte. In Stuttgart-Weissenhof spielte der Argentinier sich bis ins Achtelfinale, in Umag erreichte er sogar das Viertelfinale und unterlag hier dem Schweizer Wawrinka. Weitere Erfolge dieser Saison waren der Achtelfinaleinzug in Mumbai, Indien und Tokio, Japan. Auf Einladung von Federer konnte del Potro ebenfalls am Turnier in Basel teilnehmen, wo er im Viertelfinale an González scheiterte. Zum Ende der Saison war del Potro bereits unter den Top 100 (Platz 91).

2007 – Einzug in die Top 50

In Adelaide im Januar 2007 schaffte del Potro mit dem Einzug ins Halbfinale seinen bis dahin größten Erfolg im Profitennis. Auf dem australischen Hartplatz von Adelaide musste er sich jedoch Chris Guccione geschlagen geben. Bei den Australian Open erreichte del Potro die zweite Runde, wo er auf González traf. Im fünften Satz gab del Potro auf und das Spiel damit verloren. Im Februar debütierte er beim Davis Cup und holte im vierten Match gegen Österreich den dritten Punkt für das argentinische Team und sicherte damit den Einzug ins Viertelfinale. Beim Miami Masters bezwang del Potro Björkman, Baghdatis sowie Juschny und zog damit ins Achtelfinale ein. Hier traf er auf Rafael Nadal, der ihn mit einem klaren Zweisatzsieg schlug. Auch die folgenden Begegnungen mit Nadal bei den French Open in der ersten Runde und im Queen’s Club in der zweiten Runde endeten zugunsten des Spaniers. In Wimbledon begegneten sich Federer und del Potro in der zweiten Runde. Auch dem Schweizer konnte del Potro nichts entgegensetzen und verlor das Match. Beim ATP-Turnier in Indianapolis sowie den Cincinnati Masters erreichte del Potro jeweils das Achtelfinale. Im Juli konnte del Potro im Doppel mit Travis Parrott seinen ersten ATP-Titel beim Turnier in Indianapolis einfahren. Bei den US Open 2007 traf del Potro erneut auf einen Top-10 Spieler und unterlag Djokovic in der dritten Runde in drei Sätzen. Bei den Madrid Masters und dem Turnier in Basel spielte del Potro sich wie bei vielen anderen Turnieren der Saison ins Achtelfinale, scheiterte hier aber an David Nalbandian bzw. erneut Roger Federer. Die Saison endete für den Argentinier auf Platz 44 des ATP-Rankings.

2008 – del Potro erreicht die Top 10 des Rankings

2008 wurde das bis dahin erfolgreichste Jahr von Juan Martín del Potro. Zwar zeigte er keine überragenden Leistungen bei den Grand-Slam-Turnieren in Melbourne, Paris und Wimbledon, holte sich aber gleich vier ATP-Einzeltitel. Auch das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison, die US Open, verlief positiv für del Potro. Nach Siegen über Cañas, Bellucci, Simon und Nishikori stolperte er erst im Viertelfinale über den späteren Finalisten Andy Murray. Der erste Erfolg 2008 war das erreichte Viertelfinale in München, das del Potro jedoch gegen den Marokkaner Younes El Aynaoui verlor. Im niederländischen ´s-Hertogenbosch spielte del Potro sich auf Rasen bis ins Halbfinale und scheiterte in zwei Sätzen an David Ferrer. Nach der Pleite in Wimbledon startete del Potro richtig durch. Sein erster ATP-Einzeltitel gelang dem Argentinier in Stuttgart beim Finalmatch gegen den Franzosen Gasquet. Nur kurze Zeit später bezwang er Jürgen Melzer im Finale des ATP Kitzbühel Turniers ebenfalls in zwei Sätzen. Beim Farmers Classic in L.A. im August 2008 triumphierte del Potro zum dritten Mal in Folge. Der Sieg erfolgt wieder nach zwei Sätzen, sein Gegner im Finale war jedoch Andy Roddick. Und auch in Washington konnte der Finalgegner Viktor Troicki die Siegesserie del Potros nicht beenden. Nach geringerem Erfolg bei den US Open stand del Potro im September in Finale in Tokio. Allerdings musste er sich hier dem Tschechen Berdych nach zwei klaren Sätzen geschlagen geben. In Basel traf del Potro im Halbfinale auf Nalbandian und musste sich diesem ebenso geschlagen geben wie bei der sich anschließenden Achtelfinalbegegnung in Paris. Die Leistungen der Saison qualifizierten del Potro erstmals für die ATP World Tour Finals. Nach einem Sieg über Tsonga verlor er jedoch die beiden Matches gegen Djokovic und Dawydenko. Die Saison beendete der Argentinier auf Platz 9 der ATP-Weltrangliste, seiner bis dahin besten Platzierung.

2009 – Top 5 für del Potro, erster Grand-Slam-Titel

2009 schaffte der Argentinier es, seine Leistung aus dem Vorjahr zu toppen. Noch vor dem ersten Grand-Slam-Turnier in Melbourne holte del Potro seinen ersten ATP-Titel in Auckland mit einem 6:4 und 6:4 Sieg über Sam Querrey. Bei den nächsten Turnieren auf Hartplätzen erreichte del Potro jeweils das Viertelfinale. Bei den Australian Open unterlag er hier dem Schweizer Federer, in San José war er gegen Mardy Fish chancenlos und in Memphis scheiterte er im Viertelfinale an Štěpánek. Auch bei der Viertelfinalpartie in Indian Wells konnte del Potro sich nicht durchsetzen und unterlag Nadal mit 2:6 und 4:6. In Miami und Madrid steigerte Juan Martín del Potro seine Leistung erneut und erreichte jeweils das Halbfinale. In den Vereinigten Staaten unterlag er jedoch Andy Murray und musste sich in Spanien erneut Federer geschlagen geben. Auch bei ihrer nächsten Begegnung, dem Halbfinale der French Open, zog del Potro den Kürzeren. Dennoch zählte das als Triumph, denn das war sein bis dahin bestes Grand-Slam-Ergebnis und auf dem Weg ins Halbfinale hatte er Top-Spieler wie Llodra oder Tsonga besiegt. Wimbledon verlief wenig erfolgreich für del Potro, denn bereits in der zweiten Runde unterlag er Lleyton Hewitt. Die Revanche folgte kurze Zeit später beim Turnier in Washington, wo del Potro einen Titel zu verteidigen hatte. In drei Sätzen schlug er Hewitt, zog im Halbfinale an González vorbei und stand nun mit Lokalmatador Roddick im Finale. Nach zwei klaren Sätzen zugunsten del Potros ging dieser mit seinem zweiten Saisontitel und einer gelungenen Titelverteidigung vom Platz. Beim folgenden Turnier in Montreal überzeugte del Potro weiterhin mit seiner Leistung und erreichte sein erstes Finale beim Masters-Turnier. Gegen Andy Murray konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und verlor nach drei Sätzen. Das Saisonhighlight gelang Juan Martín del Potro bei den US Open. Zunächst gelangen ihm ohne größere Anstrengungen Siege über Mónaco, Melzer, Köllerer und im Achtelfinale über Ferrero. Im Viertelfinale bezwang del Potro Marin Čilić und schaltete Nadal mit 6:2, 6:2 und 6:2 im Halbfinale aus. Angespornt von diesem Halbfinaltriumph traf del Potro erneut auf Federer. Im Finale der US Open 2009 sollte der Sieger aber nicht Federer heißen und nach fünf schwer umkämpften Sätzen ging del Potro als Sieger vom Platz. Er hatte damit nicht nur seinen ersten Grand-Slam-Titel ergattert, sondern auch den Weltranglistenersten besiegt und damit dessen Siegesserie bei den US Open (fünfmal in Folge) beendet. Erneut für die ATP World Tour Finals qualifiziert, spielte del Potro sich nach Siegen über Verdasco und Federer ins Halbfinale, wo er den Schweden Söderling bezwang und ins Finale einzog. Das Finalmatch gegen Dawydenko war nach zwei Sätzen beendet und del Potro ging als Zweiter vom Platz. Die Leistungen der Saison spiegelten sich auch in der Jahresendplatzierung nieder, denn del Potro stand nun auf Platz 5 der Weltrangliste.

2010 – verletzungsbedingter Positionsverlust

Die Euphorie des Argentiniers nach seinem Grand-Slam-Erfolg nun an die Weltspitze zu gelangen, wurde bereits kurz nach den Australian Open verletzungsbedingt gestoppt. Bei den AAMI Classics zum Saisonauftakt überzeugte del Potro erneut und erreichte das Halbfinale. Das Match gegen Tsonga konnte er wegen einer Handgelenksverletzung jedoch nicht bestreiten. Dennoch genügten die gesammelten Punkte um ihn kurzzeitig auf seine höchste Platzierung, Rang 4, zu bringen. Bei den Australian Open spielte del Potro sich trotz der Verletzung bis ins Achtelfinale, musste sich hier aber Čilić geschlagen geben. Der Grad der Verletzung zwang ihn zu einer mehrmonatigen Pause sowie einer Operation am rechten Handgelenk. Seine Rückkehr im September endete jeweils mit dem Ausscheiden in der ersten Runde in Bangkok und Tokio. Daraufhin sagte del Potro auch alle weiteren Turniere ab, um an seiner Fitness zu arbeiten. Die Ereignisse der Saison warfen del Potro weit zurück und zum Ende des Jahres stand er nur noch auf Rang 257.

2011 – Rückkehr unter die Top 20

Das erfolgreiche Comeback des Argentiniers begann 2011 zögerlich. Sowohl beim Turnier in Sydney als auch bei den Australian Open überzeugte del Potro nicht und schied in der zweiten Runde aus. In San José und Memphis erreichte er allmählich wieder seine Form und spielte sich bis ins Halbfinale. Ende Februar folgte dann der lang ersehnte Erfolg mit dem Titelgewinn in Delray Beach gegen Janko Tipsarevic und die Rückkehr unter die Top 100. In Indian Wells schaffte er es unter die letzten vier ehe er sich den zweiten Saisontitel in Estoril beim Finalmatch gegen Verdasco holte. Bei den French Open scheiterte Juan Martín del Potro in der dritten Runde an dem Serben Djokovic. In Wimbledon erreichte der Argentinier erstmals in seiner Karriere das Achtelfinale, musste sich aber dem Weltranglistenersten Nadal geschlagen geben. Bis Juli 2011 hatte del Potro sich zurück unter die Top 20 gespielt. Im Oktober 2011 stand del Potro in einem weiteren Finale, konnte sich aber in Wien nicht gegen Tsonga durchsetzen. Bis zum Jahresende verfehlte er mit Platz 11 nur knapp die Wiederkehr in die Top 10 des Rankings.

Ausstatter von del Potro

Der Argentinier Juan Martín del Potro wird von der Sportmarke Nike bezüglich seiner Tennisbekleidung und mit Nike Tennisschuhen ausgestattet. Er spielt einen Wilson Tennisschläger, der mit Luxilon Tennissaiten bespannt ist.

Tour-Players Richard Gasquet

Biographisches zu Richard Gasquet

Richard Gasquet ist am 18. Juni 1986 als Sohn von Francis und Maryse Gasquet in Bréziers geboren. Seine Eltern besitzen einen eigenen Tennisclub in Serignan, sodass Richard bereits im Alter von vier Jahren mit dem Tennis spielen begann. Bis 2001 war sein Vater Francis zugleich auch Trainer von Richard. 2005 zog Richard Gasquet in die Schweiz nach Neuchâtel, dem französischsprachigen Teil.

Beginn der Tenniskarriere von Gasquet bis 2004

Gasquet verdankt letztlich seine Förderung im Tennis dem französischen ATP-Profi Pierre Barthes, der ein Tenniscamp betrieb. Mit 15 Jahren kam Gasquet schließlich in die so genannte Talentschmiede des französischen Tennisverbandes, das CNE. 2002 wurde Richard Gasquet zur Nummer 1 der Junioren-Weltrangliste, gewann die French Open und US Open der Junioren und wurde zudem Junioren-Weltmeister. Im selben Jahr begann er seine Profikarriere und schaffte prompt den Sprung unter die Top 200 (Rang 166). Gasquet gewann zudem ein Challenger- und zwei Future-Turniere, debütierte in Monte Carlo auf der ATP-Tour und qualifizierte sich für das ATP-Masters. In Monte Carlo bezwang er insgesamt drei Top 100-Spieler und auch wenn er bei den French Open 2002 bereits in der ersten Runde ausschied, war er der zweitjüngste Spieler aller Zeiten bei einem Grand-Slam-Turnier. 2003 schaffte er es, sich unter den Top 100 zu platzieren (Rang 93). Er gewann vier Challenger-Turniere. 2004 schaffte Gasquet den ersten Finaleinzug beim Turnier von Metz und erreichte das Halbfinale in Buenos Aires. Bis zum Jahresende fiel er jedoch auf Rang 109 zurück.

2005/2006 – Top 20 für Gasquet

2005 bekam die Karriere von Gasquet neuen Aufschwung. Er arbeitete sich innerhalb der Saison von einer Platzierung außerhalb der Top 100 bis unter die Top 20 vor und feierte seinen ersten Einzeltitel auf der ATP-Tour. In Nottingham gelang ihm der Sieg über Max Mirny mit 6:2 und 6:3. Wegen einer Windpocken-Erkrankung verpasste Gasquet die ersten Turniere sowie die Australian Open. In Monte Carlo gelang es ihm, den Weltranglistenersten Federer zu besiegen, ehe er im Halbfinale an Nadal scheiterte. In Hamburg gelang ihm sogar der Einzug ins Finale, doch dieses Mal hatte er gegen Federer keine Chance. In Wimbledon und bei den US Open schaffte Gasquet es zudem, jeweils ins Achtelfinale einzuziehen. Eine Verletzung am Ellenbogen zwang den Franzosen die Saison vorzeitig zu beenden, dennoch platzierte er sich Ende 2005 auf Rang 16. 2006 triumphierte Gasquet bei gleich drei Turnieren. In Nottingham verteidigte er seinen Vorjahressieg erfolgreich gegen Jonas Björkman. In Gstaad gelang ihm der Triumph über Lopez in vier Sätzen. Darüber hinaus zog Gasquet ins Finale von Toronto ein, doch er unterlag erneut Federer. Besser verlief hingegen das Turnier in Lyon, wo er im Finale auf Landsmann Gicquel traf und diesen mit 6:3 und 6:1 bezwang. Bei den Grand-Slam-Turnieren feierte Gasquet 2006 keine größeren Erfolge. Bei den Australian Open schied er bereits in der ersten Runde aus, bei den French Open verlor er in der zweiten Runde gegen Nalbandian. In Wimbledon scheiterte Gasquet in der ersten Runde an Federer und bei den US Open erreichte er wie im Jahr zuvor das Achtelfinale, wo er nach fünf Sätzen gegen Hewitt verlor. Die Saison 2006 beendete der damals 20-Jährige auf Rang 18.

2007 – Top 10 für Gasquet

Das Turnier in Sydney 2007 verlief gut für den Franzosen. Er bezwang seine Landsmänner Benneteau sowie Mathieu und den Deutschen Becker, erreichte das Halbfinale und verlor das Match gegen Moya. Im heimischen Marseille scheiterte Gasquet im Viertelfinale an Söderling, in Monte Carlo an Ferrero. In Indian Wells zog Gasquet ins Achtelfinale ein, verlor aber gegen Roddick. In Estoril schaffte er ohne Satzverlust und durch die Aufgabe von Mathieu den Sprung ins Finale, wo er nach drei Sätzen gegen Djokovic verlor. Beim Turnier von Eastbourne/Nottingham sowie Gstaad erreichte er jeweils das Viertelfinale. In Mumbai erwiesen sich Gasquets Gegner als chancenlos, ohne Satzverlust spielte er sich ins Finale und bezwang auch hier Gegner Rochus. Mit dem Turniersieg feierte Richard Gasquet seinen insgesamt fünften ATP-Einzeltitel. In Tokio zeigte sich ein ähnliches Bild, ohne Satzverlust bezwang Gasquet seine Gegner und stieß ins Finale vor. Doch hier scheiterte er klar am Spanier Ferrer. In Paris bezwang Gasquet unter anderem Tsonga und Murray und schaffte den Einzug ins Halbfinale, wo er dem Argentinier Nalbandian unterlag. Bei den Grand-Slam-Turnieren erzielte Gasquet folgende Bilanz: Achtelfinale bei den Australian Open und die zweite Runde bei den French Open In Wimbledon bezwang er unter anderem seine Landsmänner Mahut, Roger-Vasselin und Tsonga sowie den Amerikaner Roddick. Dank dieses Ergebnisses zog er erstmals in seiner Karriere in das Halbfinale von Wimbledon ein. In drei Sätzen unterlag er dennoch dem Schweizer und späteren Sieger Roger Federer. In New York schied Gasquet bereits in der zweiten Runde aus, da er krankheitsbedingt aufgeben musste. Auf Grund der guten Leistungen hatte Gasquet sich bereits eine Top-10-Platzierung gesichert und für die ATP World Tour Finals qualifiziert. Hier scheiterte er zwar bereits in den Gruppenspielen, beendete die Saison dennoch auf Platz 8 der Weltrangliste.

2008/2009 – Formtief und Dopingvorwurf für Gasquet

2008 konnte Richard Gasquet nicht an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen. Er erreichte viele Achtelfinals, darunter Sydney, Marseille, Dubai, Indian Wells und Monte Carlo. Darüber hinaus zog er ins Viertelfinale von London ein, verlor in drei Sätzen aber gegen Nalbandian. Auch in Toronto gelang ihm der Einzug ins Viertelfinale, doch gegen Nadal hatte Gasquet letztlich keine Chance.  Das Viertelfinale von Peking verlor Gasquet gegen Schüttler. In Stuttgart gelang dem Franzosen der Einzug ins Finale. Das Endspiel gegen del Potro endete jedoch zugunsten des Argentiniers. An diesem scheiterte Gasquet ein weiteres Mal in dieser Saison, nämlich im Halbfinale von Tokio. Beim Halbfinale in Bukarest wurde Richard Gasquet von Moya gestoppt. Bei den Grand-Slam-Turnieren erreichte Gasquet die Achtelfinals der Australian Open (Niederlage gegen Tsonga) und von Wimbledon (Niederlage gegen Murray). Bei den US Open scheiterte Gasquet bereits in der ersten Runde an Tommy Haas. Die Leistungen der Saison 2008 ließen Gasquet auf Platz 24 zurückfallen. 2009 begann zunächst durchaus mit starken Leistungen von Richard Gasquet. Er erreichte beim Auftakt in Brisbane/Adelaide das Halbfinale, ebenso beim anschließenden Turnier in Sydney. Beim ersten Grand-Slam-Turnier in Melbourne scheiterte Gasquet in der dritten Runde an Gonzalez. In Dubai bezwang der Franzose Safin und Bolelli und profitierte von der Aufgabe Murrays, sodass er ins Halbfinale einzog. Das Match gegen Ferrer verlor Gasquet mit 2:6 und 2:6. Bis zu den US Open hatte Gasquet nur ein weiteres Achtelfinale (Rom) erreicht. Bei den US Open scheiterte Gasquet bereits in der ersten Runde an Nadal. Bei den verbleibenden Turnieren erreichte Gasquet das Achtelfinale in Tokio, das Halbfinale in Metz (Niederlage gegen Monfils) sowie die Viertelfinals in Kuala Lumpur und Basel. Insgesamt spielte Gasquet in der Saison 2009 nur 16 Turniere, was auf eine Sperre infolge einer positiven Dopingkontrolle zurückzuführen ist. Auf Grund einer nachvollziehbaren Erklärung und der Tatsache, dass die Haarprobe negativ ausfiel, wurde Gasquets einjährige Sperre auf zwei Monate und 15 Tage verkürzt. Dennoch fiel er weit im Ranking zurück und beendete die Saison auf Platz 52.

2010 – Top 30 für Gasquet

In der neuen Saison hatte Gasquet wieder etwas mehr Glück. Beim Auftakt in Brisbane/Adelaide erreichte er das Viertelfinale, scheiterte in der Partie an Andy Roddick. In Sydney konnte er sich weiter steigern, bezwang seine Konkurrenten ohne Satzverlust, scheiterte im Finale jedoch recht knapp an Baghdatis. Bei den Australian Open folgte die Ernüchterung, denn nach fünf langen und knappen Sätzen verlor Gasquet gegen Youzhny und schied in der ersten Runde aus. Abgesehen vom Achtelfinaleinzug in Acapulco gelang Gasquet erst wieder im April ein kleiner Erfolg, da er das Viertelfinale in Casablanca erreichte. In Belgrad bezwang er Rochus und Seppi, stand damit im Viertelfinale und unterlag Isner mit 6:2, 6:7 und 3:6. Parallel partizipierte Gasquet am Challenger-Turnier in Bordeaux und konnte dieses für sich entscheiden. Seinen Finalgegner Llodra shclug er mit 4:6, 6:1 und 6:4. Auch in Nizza konnte er sich nach dem Erfolg besser durchsetzen und holte sich nach zweieinhalb Jahren endlich einen weiteren ATP-Einzeltitel. Bei den French Open schied er in der ersten Runde gegen Murray aus, in London gab er im Achtelfinale auf. In Gstaad bewährte Gasquet sich besser, besiegte unter anderem Brands, Montanes und Schukin, erreichte schließlich das Finale. Dieses konnte er jedoch nicht für sich entscheiden und musste Almagro den Sieg überlassen. In Cincinnati und bei den US Open gelang ihm der Einzug ins Achtelfinale, in New York unterlag er dann jedoch Monfils in drei Sätzen. Im französischen Metz gelang Gasquet noch ein Halbfinaleinzug, den er jedoch absagen musste. Bis zum Saisonende erreichte er jeweils das Achtelfinale von Tokio, Shanghai und Montpellier sowie das Viertelfinale in Basel. Die Leistungen zum Vorjahr hatten sich zwar nicht wesentlich verbessert, doch durch das Spielen von 25 Turnieren konnte Gasquet genügend Punkte sammeln und rückte wieder auf Rang 30 vor.

2011 – Top 20 für Richard Gasquet

In dieser Saison spielte Gasquet nach längerer Zeit endlich wieder bei allen vier Grand-Slam-Turnieren. In Melbourne schaffte er es in die dritte Runde, schied dann jedoch gegen Berdych aus. Bei den French Open und in Wimbledon gelang ihm der Einzug ins Achtelfinale, doch er scheiterte an Djokovic bzw. Murray. Bei den US Open kam das Aus bereits in der zweiten Runde. 2011 zog Gasquet ins Achtelfinale von Chennai, Monte Carlo (Niederlage gegen Nadal) sowie Barcelona (Niederlage gegen Monfils) ein. In Sydney und Zagreb gelang ihm sogar der Sprung ins Viertelfinale. In Dubai bezwang er unter anderem Bubka und Simon und erreichte das Halbfinale des Turniers, scheiterte jedoch klar an Federer. In Indian Wells konnte Gasquet über Melzer und Roddick triumphieren ehe er selbst im Viertelfinale gegen Djokovic verlor. Ein weiteres Halbfinale gelang dem Franzosen in Rom, wo ihm auch der Achtelfinalsieg über Roger Federer gelang. Im Halbfinale traf Gasquet auf Nadal und unterlag diesem mit 5:7 und 1:6. In Montreal, Cincinnati sowie Paris schaffte Gasquet es, ins Achtelfinale zu gelangen. In Montreal unterlag er dem Spanier Almagro, während er in Cincinnati dem Amerikaner Mardy Fish unterlag. Federer hieß der Gegner im Achtelfinale von Paris und mit 6:2 und 6:4 wurde er der Sieger in der Partie gegen Gasquet. Im französischen Metz gelang Richard Gasquet immerhin noch ein weiteres Viertelfinale. Die relativ konstanten und guten Leistungen, wenn auch ohne Titelgewinn, ließen ihn weiter nach vorn rücken im ATP-Ranking, sodass er das Jahr 2011 auf Platz 19 beendete.

2012 – Achtelfinale bei Grand-Slam-Turnieren

Richard Gasquet begann das Jahr 2012 mit dem Turnier in Sydney, wo er das Viertelfinale erreichte. Bei den Australian Open zog Gasquet wie zuletzt 2008 ins Achtelfinale ein, unterlag dann dem Spanier Ferrer. Bei den Turnieren in Frankreich und den Niederlanden spielte er sich jeweils ins Viertelfinale. In Montpellier scheiterte er dann aber Kohlschreiber, in Rotterdam kam das Viertelfinalaus gegen Davydenko und in Marseille schlug ihn der Argentinier del Potro. Dieser bezwang Gasquet auch bei seinem ersten Finale 2012 in Estoril in zwei Sätzen. Zuvor war Gasquet im Achtelfinale von Miami an Djokovic gescheitert. Ein weiteres Achtelfinale gelang dem Franzosen in Madrid, wo er Federer unterlag. Wie bereits in Melbourne, scheiterte Gasquet beim Turnier in Rom an Ferrer, dieses Mal kam das Aus gegen den Spanier im Viertelfinale. Die beiden Grand-Slam-Turniere von Paris und London endeten für Gasquet wie die Jahre zuvor mit dem Achtelfinale. Zudem fanden in London 2012 die Olympischen Sommerspiele statt, doch Richard Gasquet scheiterte bereits in der zweiten Runde an Baghdatis. Besser lief das Turnier in Toronto, Kanada, denn Gasquet gelang erneut der Einzug in ein Finale. Auf dem Weg dorthin hatte er Berdych, Fish und Isner besiegt. Im Finale war es der Serbe Djokovic, der Gasquet mit 6:3 und 6:2 bezwang.

Ausstatter von Richard Gasquet

Der Franzose Richard Gasquet wird von der Weltmarke mit dem kleinen Krokodil ausgestattet, er trägt Lacoste Tennisbekleidung. Daneben spielt er einen HEAD Tennisschläger, der mit Luxilon Tennissaiten bespannt ist.

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