Preis

bis EUR
Tennissaiten online bestellen

Tennissaiten - Fernando Gonzalez - Serena Williams - Rafael Nadal - Jo Wilfried Tsonga - Marion Bartoli

8 Produkte sortieren nach
 
Sofort verfügbare Saitenstärken:
  • 1,20 mm
  • 1,25 mm
  • 1,30 mm

Babolat Tennissaiten

RPM Blast 12 m Tennissaite (von der Saitenrolle)
schwarz
 

AUF LAGER
ab 15,90 EUR
 
Sofort verfügbare Saitenstärken:
  • 1,35 mm

Prince Tennissaiten

Beast XP 12 m
grün
UVP 14,95 EUR

AUF LAGER
7,90 EUR
 
Sofort verfügbare Saitenstärken:
  • 1,20 mm
  • 1,25 mm
  • 1,30 mm

Babolat Tennissaiten

RPM Blast 200 m
schwarz
 

AUF LAGER
ab 138,90 EUR
 

Luxilon Tennissaiten

Alu Power Rough 220m, 1,25 mm
UVP 329,95 EUR

AUF LAGER
ab 237,00 EUR
 

Luxilon Tennissaiten

4G
12,2m, 1,25 mm
UVP 26,95 EUR

AUF LAGER
ab 18,90 EUR
 

Luxilon Tennissaiten

4G
12,2m, 1,30 mm
UVP 26,95 EUR

AUF LAGER
ab 18,90 EUR
 

Luxilon Tennissaiten

4G
200 m, 1,25 mm
UVP 349,95 EUR

AUF LAGER
224,90 EUR
 

Luxilon Tennissaiten

4G
200 m, 1,30 mm
UVP 349,95 EUR

AUF LAGER
224,90 EUR

Tennissaiten

Tennissaiten zu finden, erweist sich mitunter schwieriger als gedacht. So gibt es für jeden Spielertyp eine entsprechende Tennissaite mit ganz individuellen Spieleigenschaften. Ob Beschleunigung, Kontrolle, Ballgefühl, Haltbarkeit, Spin oder Komfort, der Markt bietet eine Vielzahl von verschiedensten Tennissaiten, die speziell auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden abgestimmt sind. Wer sich bewusst für eine Tennissaite entscheidet, kann das Beste aus sich und seinem Spiel herausholen. Auf dem Markt gibt es grundsätzlich zwei Arten von Tennissaiten. Naturdarmsaiten, die durch ein aufwendiges Verfahren aus Kuhdärmen hergestellt werden und Synthetik-Saiten, die künstlich hergestellt werden. Naturdarmsaiten sind in ihrer hohen Ballbeschleunigung, hohen Elastizität, sehr guten Ballkontrolle und hoher Spannungsstabilität auf dem Markt unübertroffen. Keine Synthetik-Saite kann die Spieleigenschaften einer Naturdarmsaite gleichwertig imitieren. Diese hochwertigen Spieleigenschaften rechtfertigen auch den im Vergleich höheren Anschaffungspreis gegenüber den Synthetik-Saiten. Synthetik-Tennissaiten bestehen meistens aus Nylon oder Polyester, denen mitunter speziell entwickelte Zusatzstoffe, wie Karbon- oder Metallkomponenten hinzugefügt wurden, um spezielle Spieleigenschaften zu modifizieren. Eine spezielle Struktur kann ebenfalls für mehr Spin oder eine optimale Ballkontrolle sorgen. Polyester-Tennissaiten bestehen aus einem einfaserigen Strang. Sie sind im Vergleich zu anderen Tennissaiten sehr preiswert und langlebig, vermitteln jedoch aufgrund ihrer geringeren Elastizität ein direkteres Ballgefühl und weniger Komfort. Multifilament-Tennissaiten bestehen aus sehr vielen dünnen Einzelfasern, die aus den verschiedensten Materialien bestehen können. Eine dünne widerstandsfähige Ummantelung des Multifilament-Stranges verlängert die durchschnittliche Haltbarkeit. Der größte Vorteil der Multifilament-Tennissaiten ist ihr hoher Komfort, besonders für Spieler mit Armproblemen ist diese Tennissaite zu empfehlen. Weitere positive Eigenschaften sind eine sehr gute Elastizität und eine gute Ballbeschleunigung. Hybridtennissaiten kombinieren die Eigenschaften einer starren (meist) Polyestertennissaite (sehr gute Ballkontrolle) und einer elastischen Tennissaite oder einer Naturdarm-Tennissaite (hohe Ballbeschleunigung, sehr gutes Ballgefühl). Den Tennissaitenkombinationen sind bei der Hybridbesaitung keine Grenzen gesetzt. Die Tennissaiten können individuell an den Spieler angepasst werden.

Tour-Players Serena Williams

Serena Williams Biographisches

Serena Jameka Williams ist am 26. September 1981 als Tochter von Richard Williams und Oracene Price in Saginaw (Michigan) geboren. Nachdem ihre Familie nach Kalifornien gezogen ist, begann Serena im Alter von vier Jahren mit dem Tennis spielen. Serenas jüngere Schwester Venus Ebony Starr Williams ist in Lynwood (Kalifornien) geboren und spielt ebenfalls Profi-Tennis. Im Alter von neun Jahren zog Serena mit ihren Eltern erneut um, dieses Mal nach West Palm Beach in Florida. Florida ist bis heute die Wahlheimat der US-Amerikanerin, jedoch lebt sie inzwischen in Palm Beach Gardens.

Karrierebeginn bis 1998

Serena Williams Tenniskarriere begann sehr früh. Bereits während ihrer Schulzeit konnte sie erste Erfolge erzielen und besuchte seit 1991 die Tennisschule von Ric Micci. Bereits 4 Jahre später, im Alter von 14 Jahren begann die Profi-Karriere von Williams. Zwei Jahre später gelang es ihr, die damalige Weltranglistenerste Monica Seles beim Ameritech Tournament zu besiegen. Sie selbst stand zu dem Zeitpunkt auf Rang 304. Zum Ende der Saison hatte sie mit Rang 99 bereits eine Top 100 Platzierung erreicht, die sie in den folgenden Jahren ausbaute. Ende 1998 stand sie bereits auf Rang 20 ehe sie 1999 richtig durchstartete.

1999 – erster Grand-Slam-Titel

1999 begann recht früh erfolgreich. Zwar schied Williams bereits in der dritten Runde bei den Australian Open aus, holte sich dafür aber im Februar in Paris ihren ersten WTA-Titel beim Match gegen Mauresmo. Der zweite folgte bereits im März in Indian Wells mit einem Sieg über Steffi Graf. Auch bei den French Open schaffte sie es nur bis in die dritte Runde. In Loa Angeles sicherte sie sich den dritten WTA-Einzeltitel der Saison ehe ihr kurze Zeit später der erste Grand-Slam-Sieg gegen Martina Hingis gelingt. Auf dem Weg ins Finale der US Open hatte sie unter anderem über Clijsters, Martínez, Seles und Davenport triumphiert. Auch im Doppel mit ihrer Schwester Venus gelangen Serena Williams erneut große Erfolge. Neben einem Sieg in Hannover gewann sie im Doppel sowohl die French Open als auch US Open. Im September bezwang Serena ihre eigene Schwester beim Finalmatch des Grand Slam Cups in München. Mit den Erfolgen der Saison beendete Serena Williams das Jahr auf Platz 4 des WTA-Rankings.

2000/2001 –Platz 6 der Weltrangliste

2000 und 2001 sicherte sich Williams einige Titel und blieb damit in den Top 10. Den ersten Sieg der Saison 2000 holte sich die Amerikanerin im Februar in Hannover. Bei den Australian Open erreichte sie das Achtelfinale, in Wimbledon schaffte sie es erstmals in Halbfinale und unterlag dort ihrer Schwester Venus. Bei den US Open konnte sie an ihren Vorjahreserfolg nicht anknüpfen, denn sie schied bereits im Viertelfinale aus. Darüber hinaus sicherte Williams sich zwei weitere Einzeltitel bei den WTA-Turnieren in Los Angeles und Tokio. Im Doppel triumphierte sie nicht nur beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon, sondern auch bei den Olympischen Spielen in Sydney. 2001 holte das Duo Williams/Williams sich einen weiteren Grand-Slam-Titel mit dem Sieg bei den Australian Open. Im gleichen Jahr holte Serena sich den WTA-Titel in Indian Wells gegen Kim Clijsters sowie in Toronto gegen Jennifer Capriati. Bei den Grand-Slam-Turnieren erreichte die US-Amerikanerin jeweils das Viertelfinale und stand bei den US Open sogar im Finale. Hier scheiterte sie jedoch erneut an ihrer Schwester Venus Williams. Dank der guten Leistungen während der Saison qualifizierte Williams sich erstmals für die WTA Tour Championships und gewann diese auch.

2002 – Spitze der Weltrangliste

Früher als erwartet sollte sich die Prophezeiung des Vaters von Serena Williams, sie würde noch besser werden, erfüllen. Zwar begann das Jahr 2002 zunächst mit einer Absage der Australian Open, weil sich ihre Fußverletzung verschlimmert hatte, doch danach war die Amerikanerin kaum zu stoppen. Im Februar und März 2002 besiegte sie jeweils Jennifer Capriati im Finale der WTA-Turnier in Scottsdale und Miami, gefolgt von einem Sieg über Justine Henin in Rom. Danach folgten gleich drei Grand-Slam-Siege in Folge – sowohl bei den French Open als auch in Wimbledon und bei den US Open bezwang sie ihre Schwester im Finale und setzte sich damit an die Spitze der WTA-Weltrangliste. Im Finale von Tokio schlug Williams Kim Clijsters, nachdem sie eine Woche zuvor das WTA-Turnier in Leipzig für sich entschieden hatte. Bei den WTA Tour Championships spielte Serena Williams sich souverän ins Finale, muss sich aber doch Clijsters geschlagen geben. Zum Jahresende stand sie dennoch mit Abstand auf Rang 1.

2003/2004 – Top 10 Platzierung für Serena Williams

Gleich zu Beginn des neuen Jahres vollendete Williams mit dem Sieg bei den Australian Open den unechten Grand Slam. Im Finale in Melbourne stand sie erneut ihrer Schwester Venus gegenüber und besiegte diese in drei Sätzen. Auch im Doppel standen die Williams-Schwestern im Finale und holten sich den Sieg der Australian Open. Für Serena Williams folgten zwei weitere WTA-Titel bei den Turnieren in Paris und Miami. Bei den French Open zeigte sie sich erneut von ihrer besten Seite, scheiterte jedoch im Halbfinale an der späteren Siegerin Justine Henin in drei Sätzen. Auch im Halbfinale in Wimbledon trafen die beiden Konkurrentinnen erneut aufeinander – dieses Mal gewann jedoch Williams und besiegte auch im Finale erneut ihre Schwester und holte sich damit ihren zweiten Titel in Wimbledon. Im Anschluss an ihren Sieg musste Williams chancenlos zusehen wie ihre Spitzenposition an Clijsters überging. Auf Grund der lange angekündigten Knieoperation fiel Serena Williams aus und fiel auf Platz drei des Rankings zurück. Nach achtmonatiger Pause kehrte Williams 2004 zurück zur Tenniswelt, konnte aber an vorangegangene Erfolge nicht so recht anknüpfen. Begründet war dies zum Teil durch bleibende Schmerzen am operierten Knie, aber auch durch die Publicity, die ihr zuteilwurde und sie vom Sport ablenkte. Bei den French Open und den US Open erreichte Williams lediglich das Viertelfinale. In Wimbledon zeigte die Amerikanerin erneut ihr Können und spielte sich bis ins Finale. Hier unterlag sie jedoch klar der Russin Scharapowa in zwei Sätzen. Eine ähnliche Situation zeigte sich bei den WTA Tour Championships. Wieder standen Scharapowa und Williams im Finale, erneut erwies sich die Russin als Stärkere und besiegte Williams in drei Sätzen. Zum Jahresende reichte es für Williams immerhin noch für einen Platz unter den Top 10 (Rang 7).

2005/2006 – Serena Williams auf dem Abstiegsgleis

Das Jahr 2005 begann zunächst positiv für Serena Williams mit dem Finalsieg bei den Australian Open über Lindsay Davenport. Anschließend konnte die Amerikanerin keine Turniere mehr für sich entscheiden, erlitt einen Ermüdungsbruch, der sie zur mehrwöchigen Pause zwang. In Wimbledon schied sie bereits in der dritten Runde aus, bei den US Open war nach dem Achtelfinale Schluss. Zum Saisonende stand sie nach 1998 erstmals wieder außerhalb der Top 10. 2006 brachte eine noch schwächere Williams mit sich. Aus nach der dritten Runde der Australian Open und Achtelfinalaus bei den US Open waren 2006 die Grand-Slam-Bilanz für Williams. Mehrfache, lang andauernde Pausen brachten Williams schließlich Rang 95 ein.

2007/2008 – das Comeback

2007 zeigte sich Williams wie ausgewechselt. Zu Saisonbeginn bei den Australian Open zeigte sie sich in alter Topform und brillierte im Finale über Maria Scharapowa in zwei klaren Sätzen. Ihren zweiten Saisontitel holte sich Serena knapp zwei Monate später beim WTA-Turnier in Miami mit dem Finalsieg über Justine Henin. Bei den folgenden Grand-Slam-Turnieren erreichte Williams jeweils das Viertelfinale, wo sie jeweils von Henin geschlagen wurde. Zum Jahresende hatte sich Serena Williams auf Rang 7 gekämpft und war damit wieder in den Top 10. 2008 steigerte sich Williams erneut und stand bis zum Jahresende bereits auf Platz 2 des WTA-Rankings. Bei den Australian Open scheiterte sie zwar bereits im Viertelfinale, in Roland Garros überraschend in der dritten Runde, konnte sich aber in Wimbledon bis ins Finale spielen. Hier scheiterte sie an ihrer Schwester Venus, mit der sie am gleichen Abend den dritten Doppel-Titel in Wimbledon holte. Bis zum Sommer 2008 hatte Williams sich insgesamt drei WTA-Titel mit Erfolgen über Patty Schnyder, Jelena Janković und Vera Zvonareva geholt. Auf ihrem Weg zu diesen Titel hatte sie unter anderem mehrmals Konkurrentin Henin geschlagen. Bei den US Open spielte sich Williams souverän ins Finale, traf dort erneut auf Janković und bezwang die Serbin in zwei Sätzen. Durch die Erfolge der Saison stand sie sogar kurzzeitig erneut an der Spitzenposition, musste zum Jahresende jedoch Janković diesen Platz überlassen und blieb auf dem zweiten Rang.

2009 – Weltranglistenerste & fünf Grand-Slam-Siege

2009 war Serena Williams in absoluter Höchstform. Nach zuletzt 2007 holte sie sich den Grand-Slam-Titel in Melbourne im Finalmatch gegen Dinara Safina und sicherte sich diesen Titel auch im Doppel mit Schwester Venus. Auch in Wimbledon und bei den US Open war das Doppel unschlagbar und gewann beide Turniere. Im Einzel erreichten die beiden Schwestern ebenfalls das Finale in Wimbledon und Serena erwies sich wieder einmal als Stärkere. Bei den US Open spielte Serena sich bis ins Halbfinale, unterlag jedoch der späteren Siegerin Kim Clijsters. Bei den WTA Tour Championships in Doha hießen die Finalistinnen wieder einmal Williams. Mit 6:2 und 7:6 wies Serena ihre Schwester in die Schranken und sicherte sich damit erneut den ersten Platz in der Weltrangliste.

2010 – Titelverteidigung bei den Australian Open und in Wimbledon

Das Jahr 2010 startete für Serena Williams ähnlich erfolgreich wie das Vorjahr. Bei den Australian Open besiegte sie im Einzel Justine Henin, im Doppel schlugen die Williams-Schwestern das Duo Black/Huber. Anschließend trat sie etwas kürzer um sich auf die Highlights des Jahres vorzubereiten und eine Verletzung zu kurieren. Erst im Mai trat sie wieder zu Turnieren an, in denen sie sich mit mittelmäßiger bis guter Leistung präsentierte. Bei den French Open trat sie sowohl im Einzel als auch Doppel an. Während sie im Viertelfinale an Samantha Stosur scheiterte, erreichte sie mit Venus Williams das Doppel-Finale mit anschließendem Sieg. Nachdem sie mit ihrer Schwester bereits das Doppel-Turnier in Madrid gewonnen hatte, setzte sich das Duo auf Platz 1 der Doppel-Weltrangliste. Damit war sie die sechste Spielerin, die zugleich Nummer  1 im Einzel und Doppel ist. Zuvor war das u.a. Martina Hingis, Lindsay Davenport und Kim Clijsters gelungen. Auch Wimbledon konnte Williams erneut für sich entscheiden und schlug Zvonareva in nur 58 Minuten. Auf Grund einer Verletzung musste Serena Williams die Saison nach Wimbledon jedoch vorzeitig beenden und stand zum Jahresende auf Rang 4.

2011 – Top 20 nach Verletzungspause

2011 wurde zu einer kurzen Saison für Williams. Nach einjähriger Verletzungspause feierte sie ihr Comeback in Wimbledon, schied aber bereits im Achtelfinale gegen Bartoli aus. Die Revanche folgte in Stanford mit dem 38. Karrieretitel der Amerikanerin. In Toronto konnte sie sich in zwei Sätzen gegen Samantha Stosur durchsetzen. Bei den US Open spielte sich Williams bis ins Finale, nachdem sie unter anderem Asaranka, Ivanović und Wozniacki besiegt hatte. Hier traf sie erneut auf Stosur und musste sich der Australierin in zwei klaren Sätzen geschlagen geben. Zum Jahresende konnte sich Serena Williams immerhin noch Platz 12 des WTA-Rankings sichern.

Auszeichnungen von Serena Williams

1998 erhielt Serena Williams ihre erste Auszeichnung. Von der WTA wurde sie zur „Newcomerin des Jahres 1998“ ernannt. Darüber hinaus wurde sie sowohl 2003 als auch 2010 mit dem Laureus Award als „Beste Sportlerin des Jahres“ ausgezeichnet.

Ausstatter von Serena Williams

Serena Williams ist eine der Top-Tennisspielerinnen. So ist es wenig verwunderlich, dass sie ebenso von Top-Marken wie Nike und Wilson ausgestattet wird. Alles rund um das Racket stammt von Wilson. Williams ist folglich mit einem Wilson Tennisschläger ausgestattet, der durch Wilson Griffbänder und Wilson Tennissaiten optimiert wird und das Können der US-Amerikanerin betont. Nike ist für die komplette Ausstattung mit Tennisbekleidung zuständig. Demnach umfasst das sowohl Tennisrock und Top bis hin zum Tenniskleid als auch die Ausstattung mit passenden Nike Accessoires wie Bandanas.

Tour-Players Rafael Nadal

Biographisches zu Rafael Nadal

Der spanische Tennisspieler Rafael Nadal ist am 3. Juni 1986 in Manacor auf Mallorca geboren. Der Name Nadal entstammt dem auf Mallorca gesprochenen Katalanisch und bedeutet „Weihnachten“.
„Rafa“, wie der Tennisprofi von Freunden und Fans genannt wird, hat bereits im Alter von 4 Jahren angefangen, Tennis zu spielen und wird seit jeher von seinem Onkel Toni trainiert. Auch sein anderer Onkel, Miguel Angel Nadal, ist sportlich erfolgreich und hat unter anderem als Profi für den FC Barcelona gespielt.

Rafael Nadal 2001 bis 2004 – mit 15 Jahren zum Profispieler

Da sein Onkel Toni schnell erkannt hat, welches Talent Rafael Nadal besitzt, meldete er ihn bereits 2001 als Profi. Er spielte zunächst bei einigen unterklassigen Turnieren, konnte aber bereits 2002 seinen ersten Sieg auf der ATP Tour einfahren, dem 6 weitere Siege bei kleineren Turnieren in Spanien folgten. Auch bei der Junioren-Tour erzielte Nadal erste Erfolge durch das Erreichen des Halbfinales in Wimbledon im Juni 2002. Das Ergebnis: er kletterte circa 600 Plätze der Weltrangliste nach oben und konnte sich Ende 2002 bei den Top 200 einordnen. Auch 2003 sollte ein erfolgreiches Jahr für Nadal werden. Ende des Jahres erreichte er bereits die Top 50, nachdem er sich einige Finalteilnahmen bei der ATP Challenger-Tour sichern konnte. Im April konnte er sich für das Tennis-Turnier in Monte Carlo qualifizieren und sammelte hier wertvolle Weltranglistenpunkte durch Siege gegen Karol Kucera und Albert Costa. Im Anschluss erhielt Rafa die Möglichkeit, regelmäßig an ATP-Turnieren teilzunehmen. Auch wenn er bei den French Open auf Grund einer Verletzung nicht teilnehmen konnte, machte er sich in Wimbledon einen Namen durch das Erreichen der dritten Runde als jüngster Spieler. Bereits 2003 zeigte sich mit 11 von insgesamt 14 Siegen auf Sandplätzen sein Faible für diesen Untergrund. Das Jahr 2004 verlief insgesamt für Rafael Nadal recht erfolgreich, zwang ihn aber wegen einer schweren Verletzung des Fußes zu einer dreimonatigen Pause. Bei den Australian Open debütierte Nadal und erreichte die dritte Runde, unterlag hier aber Lleyton Hewitt. Sein vermutlich größter Coup in diesem Jahr war der Sieg gegen den Weltranglistenersten Roger Federer bei den Miami Masters, der ihn bis ins Achtelfinale brachte. Trotz der Zwangspause zeigte sich Nadal im Juli in alter Stärke und schaffte es in Bastad bis ins Viertelfinale, scheiterte aber im Spiel gegen Gaston Gaudio. In Sopot gelang ihm der erste Sieg eines ATP-Turniers und er konnte mit seinem Sieg gegen Andy Roddick beim Davis-Cup zum Triumph der Spanier beitragen. Das Jahr 2004 beendete Nadal auf Platz 51 der Weltrangliste auf Grund einer schwächeren Hallensaison.

2005 schafft Nadal den Durchbruch – Platz 2 der Weltrangliste

Im Jahr 2005 überzeugte Rafael Nadal auch die letzten Zweifler – mit 11 Turniersiegen, darunter der erste Grand-Slam Turniersieg bei den French Open und 4 weiteren der Masters-Kategorie sowie einer Jahresbilanz von 50:2 auf Sand, die ihn zum erfolgreichsten Sandplatzspezialist seit dem Österreicher Muster 10 Jahre zuvor machte. Der Sieg in Roland Garros wurde zum Highlight für Nadal im Jahre 2005. Erneut konnte er sich gegen Federer durchsetzen und schlug im Finale Mariano Puerta. Wimbledon und US Open zählten in diesem Jahr zwar nicht zu seinen Glanzleistungen, aber weitere Turniersiege auf Sand in Bastad, Stuttgart, Madrid und Peking beförderten ihn letztlich auf Platz 2 der Weltrangliste. Mit 11 Turniersiegen zog er mit Federer gleich, der mit 81 Matchgewinnen nur 2 Siege mehr als Nadal aufweisen konnte. Spätestens zu Saisonende war klar, dass Rafael Nadal der wohl härteste Konkurrent für Roger Federer war und werden sollte.

2006/2007: Federer vs. Nadal – der Kampf um die Weltrangspitze beginnt

Nach einer erfolgreichen Saison 2005 folgte einer weitere. In diesem Jahr zählt Nadal fünf Turniersiege, vier davon gegen Federer – in Dubai, Monte Carlo, Rom und bei den French Open musste sich der Schweizer geschlagen geben. Mit dem Sieg in Rom stellte Nadal einen neuen Rekord auf. Er war damit 53 Partien auf Sand ungeschlagen und stellte den 1973 erstellten Rekord von Guillermo Vilas ein. Der Sieg bei den French Open brachte ihm den 60. Sieg in Folge auf Sand ein. In Wimbledon erreichte Nadal das Endspiel, unterlag hier aber dem auf Rasen noch überlegenen Roger Federer. Mit dem Erreichen des Halbfinales des Tennis Masters Cups sicherte Nadal sich erneut Platz 2 der Weltrangliste. 2007 sollte ähnlich für den Spanier verlaufen und der Kampf um Platz 1 zwischen Federer und Nadal ging weiter. Bei den Australian Open, dem klassischen Saisonstart, schaffte Nadal es bis ins Viertelfinale. Er holte sich anschließend den Sieg beim Masters in Indian Wells und konnte ebenso seinen Titel beim Masters-Turnier in Monte Carlo verteidigen. Damit schlug er Federer bereits zum 7. Mal beim insgesamt 10. Aufeinandertreffen. Auch den Masters in Rom konnte Nadal für sich entscheiden und sicherte sich den 78. Sieg in Folge auf Sand. Doch nach dem 81. Sieg in Folge beendete Federer die Nadalsche Siegesserie beim Masters in Hamburg. Die Revanche ließ nicht lange auf sich warten – bei den French Open konnte keiner der Kontrahenten, auch Federer nicht, etwas gegen Rafael Nadal ausrichten und so sicherte er sich nicht nur den Sieg, sondern einen Hattrick, was zuletzt Björn Borg 1980 gelungen war. Der Kampf um die Spitze wurde in Wimbledon von Nadal und Federer fortgeführt, wo der Schweizer nach fünf umkämpften Sätzen als Sieger vom Platz ging. Knieprobleme, die die US Open für Nadal im Achtelfinale und bei den Paris Masters im Finale enden ließen und einige Niederlagen beim Masters Cup in Shanghai schreckten Nadal nicht ab, sodass er es dank zwei anderer Siege in Shanghai bis ins Halbfinale schaffte. Aber auch hier musste er sich erneut von Federer schlagen lassen und beendete die Saison mit dem 2. Platz der Weltrangliste und der Champions-Race.

2008 –Spitze der ATP-Weltrangliste, Gold in Peking

Nach einem anfänglich schwächeren Start in die Saison 2008 hätte vermutlich noch keiner geahnt, dass Nadal Federer vom Thron stößt und sich an die Spitze der Weltrangliste setzt. Sein erster größerer Erfolg des Jahres war der zum 4. Mal in Folge eingefahrene Sieg im Turnier von Monte Carlo gegen keinen geringeren als Roger Federer. Auch bei den Barcelona Open war er zum 4. Mal in Folge für seine Gegner unschlagbar. In Hamburg trafen Federer und Nadal zum 16. Mal aufeinander, Nadal gewann und sicherte sich damit eine Bilanz von 10:6. Die French Open verliefen in ganz ähnlicher Weise: keiner konnte Nadal bezwingen und im Finale war es erneut Federer, der eine Niederlage gegen Nadal einstecken musste. Und endlich gelang Rafa auch der Triumph über Federer in Wimbledon. Nach einem hart umkämpften 5-Satz-Match musste der Schweizer sich geschlagen geben und Nadal beendete Federers Siegesserie von 5 aufeinanderfolgenden Siegen in Wimbledon. Trotz Ausscheiden im Halbfinale beim Turnier in Cincinnati gelang es Rafael Nadal, Roger Federer den Spitzenplatz der Weltrangliste abzunehmen. Durch dessen vorzeitiges Ausscheiden in Cincinnati löste Nadal ihn nach 237 Wochen vom ersten Platz der ATP-Weltrangliste ab. Die Krönung des Jahres war für Nadal dann die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Peking, wo ihm der Chilene Fernando González unterlag.

2009 – Verlust der Spitzenposition von Rafael Nadal

2009 startet zunächst äußerst erfolgreich für Nadal mit dem Grand-Slam Sieg bei den Australian Open, seinem ersten Grand-Slam-Titel auf einem Hartplatz und seinem insgesamt sechsten Grand-Slam-Titel. Sein Gegner bei dem viereinhalb-Stunden-Spiel war sein ewiger Konkurrent Federer. Es folgten wie selbstverständlich Siege in Indian Wells, Monte Carlo, Barcelona und Rom und erst der Schwede Robin Söderling stoppte den Weltranglistenersten bei den French Open im Achtelfinale. Durch eine Knieverletzung konnte er in Wimbledon nicht antreten und musste folglich nicht nur zusehen wie Federer Wimbledon gewann, sondern sich zugleich auch zurück an die Spitze der ATP-Weltrangliste setzte. Auch die Teilnahme an den US Open konnte an dieser Entwicklung nichts ändern. Hier unterlag Rafa im Halbfinale dem späteren Sieger Juan Martín del Potro.

2010 – unbezwungene Nummer 1

 Trotz Rückschlag bei den Australian Open durch eine Knieverletzung mit anschließender vierwöchiger Pause holte Nadal sich seine Spitzenposition zurück und überzeugte mit seinem Können bei allen großen Turnieren. Zum sechsten Mal in Folge gewann Nadal das Turnier von Monte Carlo, gefolgt vom Sieg in Rom und Madrid. Damit sicherte er sich seinen 18. Masters-Turniersieg und brach den Rekord von Andre Agassi, der insgesamt 17 Mal gewonnen hatte. Ohne einen einzigen Satz abzugeben, zwang Nadal seine Gegner bei den French Open in die Knie und sicherte sich mit diesem Erfolg den ersten Platz des ATP-Rankings. In Wimbledon traf Nadal im Finale auf Berdych, der zuvor Federer und Djokovic bezwungen hatte und sicherte sich seinen zweiten Wimbledontitel. Auch bei den US Open konnte keiner Rafa stoppen. Mit insgesamt nur fünf verlorenen Aufschlagspielen stellte er den bisherigen Rekord von Andy Roddick (2003) ein und gewann souverän die US Open. Damit war klar, dass er die Saison als Nummer eins beenden würde.

2011 – Rafas neuer Gegner: Novak Djokovic

Das Jahr 2011 startete für Nadal weniger erfolgreich. Nach Niederlagen beim ATP-Turnier von Doha im Halbfinale und bei den Australian Open im Viertelfinale erreichte Rafael Nadal das Finale in Indian Wells und Miami. Hier unterlag er jeweils Novak Djokovic. In Monte Carlo sicherte er sich seinen ersten Titel 2011 durch den Sieg über David Ferrer und seinen insgesamt siebten Erfolg in Serie. Auch beim ATP-Turnier von Barcelona setzte er sich erneut gegen Ferrer durch und gewann seinen sechsten Titel bei diesem ATP-Turnier. Im Juni traf Nadal bei den French Open auf seinen Dauerkonkurrenten Roger Federer und konnte ihn erneut besiegen. Da er auch hier zum sechsten Mal in Folge den Sieg einfuhr, zog er mit dem bisherigen Rekordsieger Björn Borg gleich. In Wimbledon musste Nadal sich erneut von Djokovic geschlagen geben. Es war die fünfte Niederlage gegen den Serben in diesem Jahr und bedeutete zugleich den Verlust der Spitzenposition, die Djokovic allein durch das Erreichen des Endspiels für sich gewinnen konnte. Für Nadal folgte eine Serie mittelmäßiger Leistungen durch frühzeitiges Ausscheiden in Montreal und Cincinnati, die durch steigende Leistung bei den US Open abgelöst wurde. Es reichte für Nadal bis ins Finale, hier unterlag er erneut Djokovic. Er schaffte es nicht mehr in seine alte Form zu finden, verlore gegen Murray in Tokio und gegen Florian Mayer beim Masters in Shanghai. Auch das Saisonfinale konnte er nicht für sich gewinnen und musste sich vorzeitig nach Niederlagen gegen Federer und Tsonga verabschieden. Dennoch gelang es Nadal, das Jahr erfolgreich zu beenden, indem er dem spanischen Team mit Erfolgen über Juan Monaco und Juan Martín del Potro zum Sieg verhalf.

Spielweise von Rafa

Obwohl Nadal Rechtshänder ist, spielt er mit Links, was auf seinen Trainer und Onkel zurückzuführen ist, der früh erkannte, dass ein starker rechter Arm gut zu seiner beidhändigen Rückhand passt. Er spielt sowohl Rück- als auch Vorhand als starker Topspin und erreicht dies durch einen extremen Vorhandgriff bei zugleich hoher Beschleunigung des Schlägerkopfes. Rafael Nadal wird zudem als „Sandkönig“ bezeichnet, da er auf Sandplätzen nahezu unschlagbar ist. Auch sonst unterscheidet er sich von vielen seiner Mitstreiter, denn er ist kein klassischer Aufschlagspieler. Viel mehr ist Nadal für die präzise Platzierung beim Service bekannt und versucht dabei extreme Winkel anzuspielen. Ebenso extrem ist sein Nervenkostüm – Nadal kann sich innerhalb kürzester Zeit auf veränderte Spielsituationen einstellen und fordert somit seine Kontrahenten zu riskanten Spielzügen heraus.

Auszeichnungen und Ehrungen

Rafael Nadal hat sich in den letzten Jahren stetig weiter an die Spitze des Tennis gekämpft. So ist es wenig verwunderlich, dass auch Aufzeichnungen nicht lange auf sich warten ließen. Bereits 2003 erhielt Nadal im Alter von 17 Jahren seine erste Auszeichnung als „ATP Newcomer oft he Year“. 2005 folgten Ehrungen wie „ATP Most Improved Player of the Year“ oder „Euorpean ATP Player of the Year“. Des Weiteren wurde er unter anderem 2010 zum ITF-Sportler des Jahres, zu Spaniens Sportler des Jahres 2010 sowie Spaniens Sportler des Jahrzehnts gekürt. 2011 ging er als Weltsportler des Jahres hervor und es werden in den kommenden Jahren vermutlich noch einige mehr folgen.

Nike und Babolat als Ausstatter von Rafael Nadal

Rafael Nadal zählt derzeit zu den erfolgreichsten Tennisspielern. Es ist wenig verwunderlich, dass sich ebenso erfolgreiche Sportmarken seiner annehmen und ihn ausstatten. Die Tennisbekleidung von Rafael Nadal entstammt komplett dem Sportausrüstungskonzern Nike und umfasst neben der Nike Tennisbekleidung auch Accessoires wie Nike Bandanas und Nike Tennisschuhe.
Das Racket stammt aus dem Hause Babolat. Babolat ist ein französisches Unternehmen, das seit über 135 Jahren erfolgreich auf dem Tennismarkt etabliert ist. Die Babolat Tennisschläger zeichnen sich durch hohe Qualität und Langlebigkeit aus – ideal für einen professionellen und erfolgreichen Tennisspieler wie Rafael Nadal.

Tour-Players Jo Wilfried Tsonga

Tour-Players Marion Bartoli

Marion Bartoli Biographisches

Marion Bartoli wurde am 2. Oktober 1984 im französischen Le Puy-en-Valey geboren, hat ihren derzeitigen Wohnsitz jedoch in Genf. Mit dem Tennis spielen begann sie im Alter von 6 Jahren, ihr Vater, der als Arzt tätig ist, hat sie an diesen Sport herangeführt. Der Französin wird nachgesagt, einen besonders hohen IQ von 175 aufzuweisen. Demzufolge wäre dieser höher als beispielsweise von Albert Einstein (IQ 165).

Karrierebeginn von Marion Bartoli

Marion Bartoli stand bereits in Jugendjahren im Interesse der Öffentlichkeit durch ihre Präsenz bei ITF-Turnieren. 1999 gab sie dabei ihr Debüt beim ITF-Turnier von Les Contamines. 2000, also gerade einmal mit 15 Jahren, wechselte sie ins Profilager. Sie nahm an zwei weiteren ITF-Wettbewerben teil, kam aber nicht über die erste Runde hinaus. Im Doppel hingegen erreichte sie in Koksijde an der Seite von Carmen Gajo das Finale. In Key Biscane holte sie sich zudem den Sieg beim Orange-Bowl-Juniorenturnier. Während sie Ende 2000 noch auf Rang 1120 stand, arbeitete sie sich 2001 bis auf Platz 345 des Rankings vor. Auch gab sie in diesem Jahr ihr Debüt bei einem Grand-Slam-Turnier, doch schied sie bereits nach der ersten Runde in Roland Garros aus. Die US Open der Juniorinnen konnte sie nach einem Finalsieg über Kuznetsova aber ebenso für sich entscheiden wie die Australischen Hartplatzmeisterschaften und die Victorian Championships. Bei der ITF-Tour stieg Bartoli 2001 richtig ein und sicherte sich die Titel in Hatfield, Turin und Koksijde. 2002 nahm die Französin dann erstmals bei den Australian Open teil, scheiterte aber wie auch später bei den French Open in der ersten Runde. Ihr US Open-Debüt verlief hingegen deutlich besser. Sie bezwang Arantxa Sanchez Vicario in der ersten Runde ehe sie sich gegen Rossana de los Rios durchsetzte. Gegen die Gegnerin der dritten Runde, Serena Williams, hatte sie jedoch keine Chance. Zum Jahresende stand sie auf Platz 106, ihrer bis jetzt letzten Platzierung außerhalb der Top 100.

2003-2005 – Sprung unter die Top 100 für Bartoli

2003 gelang Bartoli dann der Sprung unter die Top 100. Es war ihre erste komplette Saison auf der WTA-Tour, auf der sie sich – wenn auch ohne Titel – souverän schlug. Eine Bilanz von 35 Siegen gegenüber 26 Niederlagen ist für eine Newcomerin durchaus sehenswert. Ihr bestes Grand-Slam-Ergebnis 2002 war das Erreichen der zweiten Runde in Roland Garros, das Match gegen Capriati endete mit 6:3 und 6:0 zugunsten der Amerikanerin. Im Doppel erreichte sie bei den US Open sogar ihr erstes Halbfinale beim Grand-Slam-Turnier. Bis zum Saisonende hatte sie sich auf Rang 57 gespielt und war damit sicher unter den Top 100. Auch 2004 stieg sie weiter auf. Bei den Australian Open und US Open erreichte sie jeweils die zweite Runde, in Roland Garros war bereits nach der ersten Runde Schluss. In Wimbledon spielte sie sich mit Erfolgen über Rubin und Camerin in die dritte Runde, wo sie an Sugiyama scheiterte. Daneben erreichte sie mehrere Halbfinals, unter anderem in Auckland und Cincinnati und holte sich an der Seite von Emilie Loit den ersten WTA-Titel beim Turnier in Casablanca. Darüber hinaus debütierte sie beim französischen Fed-Cup-Team. Bis zum Jahresende hatte sie es unter die Top 50 geschafft und platzierte sich auf Rang 41. Bis zum Saisonende 2005 hielt sie nicht nur stabil ihre Form, sondern konnte einen weiteren Platz wettmachen und stand auf Rang 40. Bei den Australian Open und in Wimbledon scheiterte sie in der zweiten Runde, in Roland Garros war erneut nach der ersten Runde Schluss und bei den US Open erreichte sie nach 2002 die dritte Runde. Ihre besten Tourergebnisse sicherte Bartoli sich mit dem Halbfinaleinzug in Auckland und Québec City. Zudem gewann sie in Pattaya City das Doppel an der Seite von Anna-Lena Grönefeld und das ITF-Turnier in Dubai.

2006 – Top 20 und erster WTA-Einzeltitel für Bartoli

2006 gelang Bartoli endlich der erste WTA-Titel im Einzel mit einem Sieg über Wera Zvonareva in Auckland. Der zweite folgte im Herbst mit einem Sieg über Nakamura in Tokio und der dritte Titel gelang ihr mit 6:0 und 6:0 im Endspiel gegen Poutchkowa in Québec City. Bei den Grand-Slam-Turnieren erreichte sie jeweils die zweite Runde, bei den US Open schaffte sie es erneut bis in die dritte Runde, musste sich dann aber Schnyder geschlagen geben. In Bali erreichte Marion Bartoli ebenfalls das Finale, konnte sich aber nicht gegen Kuznetsova durchsetzen. Zum Jahresende hatte sie sich bis auf Rang 17 vorgearbeitet und gehörte damit zu den Besten im Damentennis.

2007 – Finale in Wimbledon & Top 10-Platzierung für Bartoli

2007 brachte noch größere Erfolge für Marion Bartoli. Bei den Australian Open erreichte sie wie auch in den Vorjahren die zweite Runde. Doch bereits in Roland Garros schaffte sie es erstmals ins Achtelfinale, ebenso bei den US Open. In Paris hatte sie unter anderem Rezaï und Petkovic geschlagen, scheiterte aber im Achtelfinale an Janković. In New York unterlag die Französin der Amerikanerin Serena Williams. In Wimbledon gelang ihr dann der Riesenerfolg – sie schlug Tennisgrößen wie Flavia Pennetta, Jelena Janković oder  Justine Henin und erreichte das Finale. Zwar musste sie sich hier Venus Williams mit 4:6 und 1:6 geschlagen geben,  hatte aber erneut gezeigt, dass sie eine ernst zu nehmende Konkurrentin darstellte. Daneben erreichte sie das Finale in Prag und Eastbourne und zog in Luxemburg und Linz ins Halbfinale. Mit den gezeigten Leistungen des Jahres qualifizierte sich Bartoli auch erstmals für die WTA Tour Championships in Madrid. Das Jahr beendete sie auf Rang 10, ihrer bis dahin besten Platzierung im WTA-Ranking.

2008 bis 2010 – Bartoli erneut unter den Top 20

2008 konnte sie an die Vorjahreserfolge nicht richtig anknüpfen. Bei den Australian Open und French Open schied sie bereits in der ersten Runde aus. In Paris (Indoors) erreichte sie das Halbfinale, ebenso beim Grasturnier in Eastbourne. In Wimbledon schaffte sie es bis in die dritte Runde, scheiterte aber an Bethanie Mattek. Im Juli 2008 erreichte Marion Bartoli das Finale von Stanford, nachdem sie unter anderem Top-Spielerin Anna Tschakwetadse geschlagen hatte. Bei der Finalbegegnung mit Aleksandra Wozniak musste sie sich dennoch nach zwei Sätzen geschlagen geben. Bei den US Open konnte Bartoli sich mit Siegen über Woskobojewa, Ruano Pascual und Davenport für das Achtelfinale qualifizieren, scheiterte hier jedoch an Bammer. Darüber hinaus erreichte sie sowohl in Montréal als auch Linz das Halbfinale und beendete die Saison auf Rang 17. 2009 wollte Bartoli zurück in die Top 10 und begann das Jahr mit der Finalteilnahme in Brisbane, verlor allerdings gegen die Weißrussin Asarenka. Bei den Australian Open erreichte Bartoli erstmals das Viertelfinale, nachdem sie mit dem Achtelfinalsieg über die damals Weltranglistenerste Janković für Aufsehen gesorgt hatte. Die Viertelfinalbegegnung mit Zvonareva verlief hingegen nicht zugunsten der Französin, sodass sie sich nach zwei Sätzen geschlagen geben musste. Im März 2009 konnte sie endlich ihren vierten WTA-Titel nach einem klaren Zweisatzsieg über Li Na in Monterrey einfahren. Den zweiten WTA-Titel der Saison sicherte sich Bartoli im August in Stanford im Finalmatch mit Venus Williams. Im weiteren Saisonverlauf erreichte Bartoli jeweils das Halbfinale von Charleston, Eastbourne (verletzungsbedingte Aufgabe) und Peking. Daneben spielte sie sich in Stuttgart, Tokio und Osaka bis ins Viertelfinale. Bei den Grand-Slam-Turnieren konnte sie nach den Australian Open nicht mehr für Aufsehen sorgen, ihre beste Leistung war das Erreichen der dritten Runde in Wimbledon. Zum Ende des Jahres hatte sie sich Platz 11 des Rankings gesichert und damit knapp eine Top-10-Platzierung verfehlt. 2010 holte Bartoli ein leichter Rückschlag ein. Ihre größten Erfolge 2010 waren das Erreichen der Vorschlussrunde in Miami mit anschließender Niederlage gegen Venus Williams und der jeweilige Viertelfinaleinzug in Cincinnati und Montreal. Bei den Grand-Slam-Turnieren in Melbourne und Paris erreichte sie jeweils die dritte Runde, in Wimbledon erreichte sie das Achtelfinale, wo sie der späteren Halbfinalistin Pironkowa unterlag. Bei den US Open kam das Aus bereits in der zweiten Runde beim Match gegen Razzano. Zum Jahresende landete Bartoli auf Platz 16 des WTA-Rankings.

2011 – Top 10 & Halbfinale bei den French Open

Marion Bartoli konnte ihre Leistungen 2011 deutlich steigern. Nachdem sie beim Turnier in Straßburg im Finale gegen Petkovic im zweiten Satz verletzungsbedingt aufgab, holte sie sich knapp vier Wochen später den sechsten WTA-Titel beim Turnier in Eastbourne (Sieg über Kvitová). Im Juli 2011 stand Bartoli erneut in einem WTA-Finale: in Stanford unterlag sie Serena Williams mit 5:7 und 1:6. Im Oktober gelang ihr schließlich der zweite WTA-Titel der Saison beim Finalsieg über Samantha Stosur in Osaka. Bei den Grand-Slam-Turnieren schnitt sie insgesamt ebenfalls gut ab. Zwar scheiterte sie sowohl in Melbourne als auch New York bereits in der zweiten Runde, erreichte aber in Roland Garros erstmals das Halbfinale. Nachdem sie sich unter anderem erfolgreich gegen Julia Görges und Gisela Dulko durchgesetzt hatte, schlug sie im Viertelfinale die Russin Kuznetsova. Die Halbfinalbegegnung mit Schiavone endete mit 6:3 und 6:3 zugunsten der Italienerin. In Wimbledon begann Bartoli ähnlich stark. Sie bezwang unter anderem Pennetta und Serena Williams (Achtelfinale) ehe sie im Viertelfinale an der Deutschen Lisicki scheiterte. Mit Platz 9 der Weltrangliste konnte sie anstelle der verletzten Scharapowa bei den WTA Tour Championships antreten. Das Match gegen Asarenka verlor sie jedoch nach drei Sätzen und schied aus.

2012 – konstant gute Leistungen von Bartoli

Marion Bartoli knüpfte auch zu Beginn 2012 an die Vorjahreserfolge an. Beim Auftakt in Sydney spielte sie sich bis ins Viertelfinale, unterlag Azarenka jedoch in zwei Sätzen. Bei den Australian Open überzeugte Bartoli nicht allzu sehr und schied bereits in der dritten Runde aus. Das Heimspiel in Paris im Februar 2012 schien ihr dabei eher zu liegen. Nach Erfolgen über Martic, Vinci und Zakopalova erreichte sie schließlich das Finale, musste sich nach drei hart umkämpften Sätzen jedoch der derzeit aufstrebenden Angelique Kerber geschlagen geben. Auch in Doha präsentierte Bartoli sich zunächst stark und bezwang unter anderem Pironkova und Safarova. Im Halbfinalmatch gegen Samantha Stosur gab Bartoli auf und überließ der Australierin damit den Sieg. Nach einem frühen Aus in Dubai, ereichte Bartoli in Indian Wells das Viertelfinale, wo sie Ivanovic unterlag. Beim anschließenden Turnier in Miami bezwang Marion Bartoli unter anderem Azarenka und stand schließlich im Halbfinale. Das Match gegen Radwańska endete allerdings zugunsten der Polin.

Ausstatter von Bartoli

Marion Bartoli hat Ende 2011 einen Drei-Jahres-Vertrag mit Lotto Sports Italia unterschrieben und wird fortan von der italienischen Top-Marke vom Lotto Tennisoutfit bis zum Tennisschuh ausgestattet. Zuvor war sie bei Nike unter Vertrag. Bartoli spielt einen Prince Tennisschläger.