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Tennissaiten - David Ferrer - Mikhail Youzhny - Juan Martin del Potro

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Signum Pro Tennissaiten

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Tennissaiten

Tennissaiten zu finden, erweist sich mitunter schwieriger als gedacht. So gibt es für jeden Spielertyp eine entsprechende Tennissaite mit ganz individuellen Spieleigenschaften. Ob Beschleunigung, Kontrolle, Ballgefühl, Haltbarkeit, Spin oder Komfort, der Markt bietet eine Vielzahl von verschiedensten Tennissaiten, die speziell auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden abgestimmt sind. Wer sich bewusst für eine Tennissaite entscheidet, kann das Beste aus sich und seinem Spiel herausholen. Auf dem Markt gibt es grundsätzlich zwei Arten von Tennissaiten. Naturdarmsaiten, die durch ein aufwendiges Verfahren aus Kuhdärmen hergestellt werden und Synthetik-Saiten, die künstlich hergestellt werden. Naturdarmsaiten sind in ihrer hohen Ballbeschleunigung, hohen Elastizität, sehr guten Ballkontrolle und hoher Spannungsstabilität auf dem Markt unübertroffen. Keine Synthetik-Saite kann die Spieleigenschaften einer Naturdarmsaite gleichwertig imitieren. Diese hochwertigen Spieleigenschaften rechtfertigen auch den im Vergleich höheren Anschaffungspreis gegenüber den Synthetik-Saiten. Synthetik-Tennissaiten bestehen meistens aus Nylon oder Polyester, denen mitunter speziell entwickelte Zusatzstoffe, wie Karbon- oder Metallkomponenten hinzugefügt wurden, um spezielle Spieleigenschaften zu modifizieren. Eine spezielle Struktur kann ebenfalls für mehr Spin oder eine optimale Ballkontrolle sorgen. Polyester-Tennissaiten bestehen aus einem einfaserigen Strang. Sie sind im Vergleich zu anderen Tennissaiten sehr preiswert und langlebig, vermitteln jedoch aufgrund ihrer geringeren Elastizität ein direkteres Ballgefühl und weniger Komfort. Multifilament-Tennissaiten bestehen aus sehr vielen dünnen Einzelfasern, die aus den verschiedensten Materialien bestehen können. Eine dünne widerstandsfähige Ummantelung des Multifilament-Stranges verlängert die durchschnittliche Haltbarkeit. Der größte Vorteil der Multifilament-Tennissaiten ist ihr hoher Komfort, besonders für Spieler mit Armproblemen ist diese Tennissaite zu empfehlen. Weitere positive Eigenschaften sind eine sehr gute Elastizität und eine gute Ballbeschleunigung. Hybridtennissaiten kombinieren die Eigenschaften einer starren (meist) Polyestertennissaite (sehr gute Ballkontrolle) und einer elastischen Tennissaite oder einer Naturdarm-Tennissaite (hohe Ballbeschleunigung, sehr gutes Ballgefühl). Den Tennissaitenkombinationen sind bei der Hybridbesaitung keine Grenzen gesetzt. Die Tennissaiten können individuell an den Spieler angepasst werden.

Tour-Players Mikhail Youzhny

Biographisches zu Mikhail Youzhny

Michail Michailowitsch Juschny ist am 25. Juni 1982 in Moskau als Sohn von Michail senior und Lubov Juschni geboren. Er hat einen älteren Bruder namens Andrei. Sein Vater war viele Jahre hoher Offizier der Armee ehe er als Geschäftsmann tätig war. 2002 verstarb er an einem Herzversagen. Michails Mutter Lubov arbeitet als Wirtschaftswissenschaftlerin und hat das Tennistalent ihrer Söhne ebenso unterstützt wie ihr Mann Michail senior. Auf Grund des größeren Talents des jüngeren Sohnes Michail beendete Bruder Andrei aus finanziellen Gründen seine professionelle Tenniskarriere frühzeitig und unterstützte fortan Michail als Trainingspartner. Michail hat 2008 seine Ehefrau Yulia geheiratet, 2009 ist der gemeinsame Sohn Maxim geboren.

Beginn der Tenniskarriere von Youzhny bis 2003

Mikhail Youzhny begann im Alter von sechs Jahren mit dem Tennis spielen. Als er 10 Jahre alt war, wurde Trainer Boris Sobkin auf das russische Nachwuchstalent aufmerksam und begann ihn zu trainieren. 1999 feierte Youzhny als Junior erste große Erfolge, er erreichte beispielsweise das Finale der Australian Open 1999. Im selben Jahr wurde er Profi-Tennisspieler. 2000 gelang ihm in seiner Heimat Moskau erstmals der Einzug in das Viertelfinale eines ATP-Turniers. Ende des Jahres hatte er sich bereits bis auf Rang 113 vorgearbeitet. 2001 konnte er sich weiter verbessern, schaffte mit der Endjahresplatzierung 58 den Sprung in die Top 100. Bei seinem ersten Grand-Slam-Turnier in Melbourne erreichte er ebenso wie bei den US Open die dritte Runde. In Wimbledon gelang ihm sogar der Einzug ins Achtelfinale, doch nach vier Sätzen ging der Australier Rafter als Sieger vom Platz. 2002 gelang Youzhny dann endlich der erste Sieg – in Stuttgart besiegte er Finalgegner Canas mit 6:3, 3:6, 3:6, 6:4 und 6:4 und feierte seinen ersten ATP-Einzeltitel. Nach einem schweren Autounfall mit seinem Bruder, der ihn zu einer sechswöchigen Pause zwang und dem herben Schicksalsschlag durch den plötzlichen Tod des Vaters, kämpfte Youzhny sich im Tennis zurück. Er erreichte das Finale in St. Petersburg, unterlag jedoch Gegner Grosjean. Als er überraschend für Kafelnikow im Finale des Davis-Cups einsprang, gelang ihm die komplette Wende des Spiels und er holte den Sieg für das russische Davis-Cup-Team. Er beendete die Saison trotz Zwangspause in den Top 50, auf Rang 32. 2003 verlief weniger erfolgreich für Youzhny, seine besten Leistungen waren drei Halbfinalteilnahmen sowie der Einzug ins Achtelfinale bei den Australian Open. Hier scheiterte er nach fünf Sätzen an Roddick, nachdem Youzhny mit den ersten beiden Sätzen in Führung gegangen war. Er fiel zum Jahresende auf Rang 43 zurück.

2004 – 2006 – durchwachsene Leistungen von Youzhny

In den folgenden drei Jahren zeigte Youzhny kaum konstante Leistungen. 2004 lief es zunächst jedoch sehr gut für den Russen. Er erreichte das Finale in Peking, scheiterte aber an Marat Safin. In St. Petersburg konnte Youzhny sich besser durchsetzen, er besiegte Karol Beck mit 6:2 und 6:2. Bei den Olympischen Spielen 2008 erreichte Youzhny das Viertelfinale. Mit den insgesamt recht guten Leistungen gelang ihm der Sprung unter die Top 20, zum Jahresende belegte der Russe Rang 16. 2005 konnte Youzhny im Einzel wenig punkten, zog nicht in ein Halbfinale ein. Im Doppel hingegen zog er an der Seite von Pavel in das Finale von Doha ein, in Peking gelang ihm dies an der Seite von Tursonow. Nach zwei misslungenen Finalteilnahmen folgte der erste Doppelsieg in seiner Heimat Moskau. An der Seite von Mirny bezwang er Andrejew und Davydenko mit 6:1 und 6:1. Zum Jahresende fiel er im Einzelranking auf Platz 44 zurück. 2006 holte Youzhny sich zwar keinen Titel, besserte seine Leistungen jedoch so stark, dass er unter die Top 30 (Platz 24) zurückkehrte. In Kitzbühel gelang ihm der Einzug ins Halbfinale, mit seinem Davis-Cup-Team gelang ihm der Finaleinzug. Bei den US Open 2006 zeigte Youzhny sich in Top-Form. Er bezwang unter anderem Massu und Ferrer sowie Robredo und zog damit ins Viertelfinale in New York ein. Hier bezwang er den Spanier Nadal mit 3:1 Sätzen und erreichte erstmals das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers. Das Match gegen Roddick endete jedoch zugunsten des Amerikaners. Auf Grund einer Verletzung musste Youzhny die Saison vorzeitig beenden.

2007 – Top 20 für Youzhny

2007 startete Youzhny in Doha und zog ohne Satzverlust ins Viertelfinale ein, musste sich nach drei Sätzen jedoch Ljubicic geschlagen geben. Selbiger bezwang Youzhny auch im Halbfinale von Zagreb. Beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne erreichte Youzhny die dritte Runde, wo er an Federer scheiterte. In Marseille gelang Youzhny der Triumph über Djokovic und Santoro, sodass er ins Viertelfinale einzog (Niederlage gegen Baghdatis). In Rotterdam konnte er sich endlich den lang ersehnten dritten Einzeltitel sichern, denn nach Erfolgen über unter anderem Ferrer und Djokovic, schlug er auch Ljubicic und gewann das Turnier. In Dubai folgte nach Siegen über Nadal und Söderling eine weitere Finalteilnahme, doch hier erwies sich Federer erneut als der Stärkere. In München erreichte Youzhny fast ohne Satzverlust ebenfalls das Finale, konnte sich nach dem ersten gewonnenen Satz jedoch nicht gegen Kohlschreiber durchsetzen. Nach dem Achtelfinalaus gegen Nadal in Rom zog Youzhny ins Achtelfinale der French Open ein. Hier unterlag er erneut Federer. In Wimbledon folgte eine weitere Achtelfinalteilnahme, dieses Mal scheiterte Youzhny an Nadal, nachdem er die ersten beiden Sätze gewonnen hatte. In Amersfort gelang dem Russen der Einzug ins Halbfinale, in Montreal und Moskau erreichte er jeweils das Achtelfinale. Bei den US Open scheiterte Youzhny überraschend früh an seinem Kontrahenten Kohlschreiber (2. Runde). In der restlichen Saison gelang ihm ein weiterer Halbfinaleinzug (Niederlage gegen Murray) sowie der Einzug ins Viertelfinale von Paris, wo Youzhny an Nadal scheiterte. Die insgesamt guten Leistungen brachten ihn zurück unter die Top 20 (Rang 19).

2008 – Formtief für Youzhny

2008 begann zunächst phänomenal mit dem Turniersieg in Chennai und dem damit verbundenen Triumph über Rafael Nadal. Mit 6:0 und 6:1 zwang er den Spanier in die Knie und holte sich den ATP-Titel. Auch bei den Australian Open lief es gut für den Russin. Er kämpfte sich mit nur einem Satzverlust ins Viertelfinale, scheiterte hier aber an Tsonga. Auf Grund des grandiosen Starts in die Saison 2008 stand Youzhny vorerst auf Platz 8 der Weltrangliste. Doch die restliche Saison lief nicht wie erhofft und Youzhny fiel insgesamt bis auf Rang 33 zurück. Insgesamt erreichte Youzhny das Achtelfinale von Miami, Halle, Tokio und St. Petersburg sowie das Viertelfinale von Marseille und Gstaad. Bei den French Open scheiterte er in der dritten Runde an Verdasco, in Wimbledon verlor er das Achtelfinale gegen Nadal. Bei den Olympischen Spielen 2008 gelang ihm der Einzug ins Achtelfinale, wo er Djokovic unterlag. Bei den US Open konnte er auf Grund einer Viruserkrankung nicht partizipieren.

2009/2010 – Rückkehr in die Top 20

Die Saison 2009 startete Youzhny mit einem Achtelfinaleinzug in Doha, gefolgt vom Aus in der ersten Runde der Australian Open. In Rotterdam und Marseille schaffte er jeweils den Sprung ins Viertelfinale, unterlag aber seinen Gegnern Ancic bzw. Llodra. Abgesehen vom Achtelfinale beim Challenger-Turnier in Sunrise folgte eine lange Durststrecke für den Russen. Erst in München zeigte er wieder bessere Leistung, erreichte sogar das Finale des Turniers, scheiterte aber an Berdych. In Kitzbühel folgte sodann der Einzug in das Halbfinale, gefolgt vom ernüchternden Aus in der zweiten Runde der French Open. Auch in Wimbledon lief es kaum besser, Youzhny scheiterte in Englang bereits in der ersten Runde an Ferrero. Es folgten die Achtelfinals von Gstaad und Montreal und das Scheitern in der zweiten Runde der US Open. In Kuala Lumpur erreichte Youzhny das Viertelfinale, scheiterte aber an Gonzalez, ehe er in Tokio neue Power zeigte. Er schlug unter anderem Simon, Berdych und Hewitt und stand damit in seinem zweiten Finale der Saison. Hier unterlag Mikhail Youzhny dem Franzosen Tsonga. In seiner Heimat Moskau lief es dann endlich wieder, Youzhny schaffte es ohne Satzverlust ins Finale des Turniers und bezwang auch hier seinen Finalgegner Tipsarevic. Zwar konnte er die neue Glückssträhne in St. Petersburg nicht fortsetzen und schied bereits im Achtelfinale aus, krönte den Saisonabschluss aber mit einem weiteren Finaleinzug. Er verlor das Turnier in Valencia gegen Murray, hatte sich aber durch die letzten beiden Erfolge auf Platz 19 des ATP-Rankings gerettet. 2010 steigerte Youzhny sich erneut, stand insgesamt fünf Mal im Finale eines Turniers und holte sich dabei zwei Titel. Doch zunächst startete der Russe wenig erfolgreich in die neue Saison, denn bereits beim Auftakt in Doha scheiterte er in der ersten Runde. Bei den Australian Open schlug er Gasquet und Hajek, gab in der dritten Runde gegen Kubot jedoch auf. In Rotterdam präsentierte Youzhny sich stark, bezwang unter anderem Monfils und Djokovic ehe er im Finale auf Söderling traf. Hier musste er dem Schweden verletzungsbedingt den Sieg überlassen. Beim folgenden Turnier in Dubai schlug Youzhny sich ähnlich bravourös, gewann das Viertelfinale gegen Tipsarevic und das Halbfinale gegen Melzer ohne Satzverlust. Im Finale traf er auf Djokovic, der den Russen mit 7:5, 5:7 und 6:3 bezwang. Im Viertelfinale von Miami scheiterte Youzhny erneut an Söderling. Nach zwei schwachen Turnieren in Monte Carlo und Rom zeigte Youzhny sich äußerst stark, erreichte ohne Satzverlust das Finale von München, wo er auf Cilic traf und auch diesen nach drei Sätzen in die Knie zwang. Nach zwei gescheiterten Finalteilnahmen hatte er sich endlich den ersten Titel 2010 gesichert. Bei den French Open konnte Youzhny sich ebenfalls gut in seiner Gruppe durchsetzen und scheiterte erst im Viertelfinale an Berdych. Trotz hart umkämpfter Matches in Wimbledon reichte es nicht, Youzhny schied nach der zweitne Runde aus. In Gstaadt hingegen spielte er sich bis ins Viertelfinale, wo er dem Kasachen Schukin unterlag. Bei den US Open bewies er einmal mehr sein Können, bezwang unter anderem Sela, Robredo und nach fünf Sätzen Wawrinka, sodass er das Halbfinale von New York erreichte. Den Sieg musste er dennoch dem späteren US Open-Sieger Rafael Nadal überlassen. In Kuala Lumpur konnte Youzhny sich ebenfalls behaupten, besiegte Baghdatis und Andreev, erreichte das Finale und bezwang auch hier seinen Gegner Golubev. Zum ersten Mal in seiner Profikarriere war es Youzhny gelungen, sich innerhalb einer Saison zwei Titel zu sichern. Der Traum vom dritten Saisonsieg in St. Petersburg wurde vom Kasachen Kukushkin zerstört, der Youzhny in zwei Sätzen klar besiegte. Dennoch waren die Leistungen, die der Russe in der Saison 2010 zeigte, beachtlich und brachten ihm mit Rang 10 erstmals eine Top 10-Platzierung ein.

2011 – Abstieg in die Top 40

2011 war bei Youzhny der Wurm drin. Er begann die Saison mit den Australian Open, wo er in der dritten Runde an Raonic scheiterte. In Rotterdam kam er bis ins Viertelfinale, verlor das Match jedoch gegen Söderling. In Marseille schlug Mikhail Youzhny Simon und Tsonga und erreichte das Halbfinale. Doch er unterlag seinem Gegner Cilic und schied aus dem Turnier aus. Bis zu den French Open hatte Youzhny noch ein erreichtes Achtelfinale (München) vorzuweisen. Bei den French Open bezwang er zwar in der zweiten Runde den Kasachen Kukushkin, gegen den Youzhny im Finale von St. Petersburg 2010 verloren hatte, scheiterte dann jedoch in der dritten Runde an Montanes. In Wimbledon lief es etwas besser, er erreichte das Achtelfinale, wo er an Federer scheiterte, obwohl er den ersten Satz für sich hatte entscheiden können. In Stuttgart spielte Youzhny sich in ein weiteres Achtelfinale, in Hamburg und Gstaad gelang ihm sogar der Einzug ins Halbfinale. Nach dem ernüchternden Scheitern in der ersten Runde bei den US Open blieben die Leistungen von Youzhny sehr wechselhaft. Insgesamt erreichte er bis zum Saisonende noch das Viertelfinale von Peking (Niederlage gegen Ljubicic) sowie das Halbfinale von Sankt Petersburg (Niederlage gegen Cilic). Auf Grund der unsteten Leistungen fiel Youzhny im Vergleich zum Vorjahr weit zurück und beendete das Jahr auf Platz 35.

2012 – Sieg in Zagreb für Mikhail Youzhny

2012 begann für Youzhny relativ gut. In Doha erreichte er das Viertelfinale, verlor das Match aber schließlich gegen Nadal. Die Leistung bei den Australian Open hingegen war sehr ernüchternd, denn bereits in der ersten Runde schied Youzhny nach fünf Sätzen gegen Golubev aus. Das Turnier in Zagreb verlief deutlich besser, fast ohne Satzverlust erreichte Youzhny das Finale und bezwang auch hier Gegner Lacko mit 6:2 und 6:3. Dieser Sieg bescherte ihm den achten ATP-Einzeltitel seiner Karriere. In Dubai gelang Youzhny ebenso wie in München der Einzug ins Viertelfinale, doch es erwiesen sich die Gegner Federer bzw. Cilic als Stärkere. In Madrid und Rom gelang es Mikhail Youzhny nicht, sich gegen Juan del Potro durchzusetzen, sodass er bei beiden Turnieren in der zweiten Runde ausschied. Bei den French Open gelang ihm wie im Vorjahr der Einzug in die dritte Runde, doch der Spanier Ferrer gewann das Match mit deutlichem Vorsprung. In Halle lief es deutlich besser für Youzhny, denn nach Erfolgen über Haase, Dolgopolov jr. und Stepanek gelang ihm der Einzug ins Halbfinale. Gegen den Schweizer Federer war Youzhny aber chancenlos und verlor klar in zwei Sätzen. Ein ähnliches Ergebnis zeigte sich in Wimbledon, wo Youzhny das Viertelfinale erreichte. Erneut scheiterte er an Federer. Die Olympischen Spiele 2012 in London sowie die US Open verliefen weit weniger erfolgreich für den Russen, da er jeweils in der ersten Runde ausschied.

Ausstatter von Mikhail Youzhny

Youzhny hat das große Glück, von Top-Marken wie adidas und HEAD ausgestattet zu werden. Der Russe Mikhail Youzhny spielt einen HEAD Tennisschläger, der durch Signum Pro Tennissaiten ergänzt wird. Daneben trägt er adidas Tennisbekleidung sowie adidas Tennisschuhe und erfreut sich somit einer qualitativ sehr hochwertigen Ausstattung.

Tour-Players Juan Martin del Potro

Juan Martin del Potro Biographisches

Juan Martín del Potro ist am 23. September 1988 in Tandil, Argentinien geboren. Seine Eltern Daniel und Patricia arbeiten inzwischen als Tierarzt bzw. als Lehrerin. Zudem war sein Vater früher Rugbyspieler. Juan Martín hat noch eine jüngere Schwester namens Julieta. Bereits als Siebenjähriger begann del Potro mit dem Tennis spielen. Zu seinen Vorbildern gehören Pete Sampras, Lleyton Hewitt und Marat Safin. Neben dem Tennis spielt del Potro auch leidenschaftlich gern Fußball.

Karrierebeginn del Potro bis 2006

Während seiner Anfangszeit als Tennisspieler lernte del Potro den italienischen Ex-Tennisprofi Ugo Colombini kennen, der früh das Talent des Youngsters erkannte und ihn während des Karrierebeginns begleitete. Bis heute sind die beiden gut befreundet. 2002 gewann del Potro die inoffizielle Junioren-WM. Seit 2005 spielt er Profitennis und schaffte in diesem Jahr den Sprung von Rang 1077 auf Rang 159 durch erste Challenger- und Futures-Titel. Zum Jahresende war er damit der jüngste Spieler unter den Top 200. 2006 debütierte del Potro beim ATP-Turnier in Vina del Mar und bei seinem ersten Grand-Slam-Turnier, den French Open. Auch konnte er sich für die US Open qualifizieren, wo er wie bei den French Open in der ersten Runde scheiterte. In Stuttgart-Weissenhof spielte der Argentinier sich bis ins Achtelfinale, in Umag erreichte er sogar das Viertelfinale und unterlag hier dem Schweizer Wawrinka. Weitere Erfolge dieser Saison waren der Achtelfinaleinzug in Mumbai, Indien und Tokio, Japan. Auf Einladung von Federer konnte del Potro ebenfalls am Turnier in Basel teilnehmen, wo er im Viertelfinale an González scheiterte. Zum Ende der Saison war del Potro bereits unter den Top 100 (Platz 91).

2007 – Einzug in die Top 50

In Adelaide im Januar 2007 schaffte del Potro mit dem Einzug ins Halbfinale seinen bis dahin größten Erfolg im Profitennis. Auf dem australischen Hartplatz von Adelaide musste er sich jedoch Chris Guccione geschlagen geben. Bei den Australian Open erreichte del Potro die zweite Runde, wo er auf González traf. Im fünften Satz gab del Potro auf und das Spiel damit verloren. Im Februar debütierte er beim Davis Cup und holte im vierten Match gegen Österreich den dritten Punkt für das argentinische Team und sicherte damit den Einzug ins Viertelfinale. Beim Miami Masters bezwang del Potro Björkman, Baghdatis sowie Juschny und zog damit ins Achtelfinale ein. Hier traf er auf Rafael Nadal, der ihn mit einem klaren Zweisatzsieg schlug. Auch die folgenden Begegnungen mit Nadal bei den French Open in der ersten Runde und im Queen’s Club in der zweiten Runde endeten zugunsten des Spaniers. In Wimbledon begegneten sich Federer und del Potro in der zweiten Runde. Auch dem Schweizer konnte del Potro nichts entgegensetzen und verlor das Match. Beim ATP-Turnier in Indianapolis sowie den Cincinnati Masters erreichte del Potro jeweils das Achtelfinale. Im Juli konnte del Potro im Doppel mit Travis Parrott seinen ersten ATP-Titel beim Turnier in Indianapolis einfahren. Bei den US Open 2007 traf del Potro erneut auf einen Top-10 Spieler und unterlag Djokovic in der dritten Runde in drei Sätzen. Bei den Madrid Masters und dem Turnier in Basel spielte del Potro sich wie bei vielen anderen Turnieren der Saison ins Achtelfinale, scheiterte hier aber an David Nalbandian bzw. erneut Roger Federer. Die Saison endete für den Argentinier auf Platz 44 des ATP-Rankings.

2008 – del Potro erreicht die Top 10 des Rankings

2008 wurde das bis dahin erfolgreichste Jahr von Juan Martín del Potro. Zwar zeigte er keine überragenden Leistungen bei den Grand-Slam-Turnieren in Melbourne, Paris und Wimbledon, holte sich aber gleich vier ATP-Einzeltitel. Auch das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison, die US Open, verlief positiv für del Potro. Nach Siegen über Cañas, Bellucci, Simon und Nishikori stolperte er erst im Viertelfinale über den späteren Finalisten Andy Murray. Der erste Erfolg 2008 war das erreichte Viertelfinale in München, das del Potro jedoch gegen den Marokkaner Younes El Aynaoui verlor. Im niederländischen ´s-Hertogenbosch spielte del Potro sich auf Rasen bis ins Halbfinale und scheiterte in zwei Sätzen an David Ferrer. Nach der Pleite in Wimbledon startete del Potro richtig durch. Sein erster ATP-Einzeltitel gelang dem Argentinier in Stuttgart beim Finalmatch gegen den Franzosen Gasquet. Nur kurze Zeit später bezwang er Jürgen Melzer im Finale des ATP Kitzbühel Turniers ebenfalls in zwei Sätzen. Beim Farmers Classic in L.A. im August 2008 triumphierte del Potro zum dritten Mal in Folge. Der Sieg erfolgt wieder nach zwei Sätzen, sein Gegner im Finale war jedoch Andy Roddick. Und auch in Washington konnte der Finalgegner Viktor Troicki die Siegesserie del Potros nicht beenden. Nach geringerem Erfolg bei den US Open stand del Potro im September in Finale in Tokio. Allerdings musste er sich hier dem Tschechen Berdych nach zwei klaren Sätzen geschlagen geben. In Basel traf del Potro im Halbfinale auf Nalbandian und musste sich diesem ebenso geschlagen geben wie bei der sich anschließenden Achtelfinalbegegnung in Paris. Die Leistungen der Saison qualifizierten del Potro erstmals für die ATP World Tour Finals. Nach einem Sieg über Tsonga verlor er jedoch die beiden Matches gegen Djokovic und Dawydenko. Die Saison beendete der Argentinier auf Platz 9 der ATP-Weltrangliste, seiner bis dahin besten Platzierung.

2009 – Top 5 für del Potro, erster Grand-Slam-Titel

2009 schaffte der Argentinier es, seine Leistung aus dem Vorjahr zu toppen. Noch vor dem ersten Grand-Slam-Turnier in Melbourne holte del Potro seinen ersten ATP-Titel in Auckland mit einem 6:4 und 6:4 Sieg über Sam Querrey. Bei den nächsten Turnieren auf Hartplätzen erreichte del Potro jeweils das Viertelfinale. Bei den Australian Open unterlag er hier dem Schweizer Federer, in San José war er gegen Mardy Fish chancenlos und in Memphis scheiterte er im Viertelfinale an Štěpánek. Auch bei der Viertelfinalpartie in Indian Wells konnte del Potro sich nicht durchsetzen und unterlag Nadal mit 2:6 und 4:6. In Miami und Madrid steigerte Juan Martín del Potro seine Leistung erneut und erreichte jeweils das Halbfinale. In den Vereinigten Staaten unterlag er jedoch Andy Murray und musste sich in Spanien erneut Federer geschlagen geben. Auch bei ihrer nächsten Begegnung, dem Halbfinale der French Open, zog del Potro den Kürzeren. Dennoch zählte das als Triumph, denn das war sein bis dahin bestes Grand-Slam-Ergebnis und auf dem Weg ins Halbfinale hatte er Top-Spieler wie Llodra oder Tsonga besiegt. Wimbledon verlief wenig erfolgreich für del Potro, denn bereits in der zweiten Runde unterlag er Lleyton Hewitt. Die Revanche folgte kurze Zeit später beim Turnier in Washington, wo del Potro einen Titel zu verteidigen hatte. In drei Sätzen schlug er Hewitt, zog im Halbfinale an González vorbei und stand nun mit Lokalmatador Roddick im Finale. Nach zwei klaren Sätzen zugunsten del Potros ging dieser mit seinem zweiten Saisontitel und einer gelungenen Titelverteidigung vom Platz. Beim folgenden Turnier in Montreal überzeugte del Potro weiterhin mit seiner Leistung und erreichte sein erstes Finale beim Masters-Turnier. Gegen Andy Murray konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und verlor nach drei Sätzen. Das Saisonhighlight gelang Juan Martín del Potro bei den US Open. Zunächst gelangen ihm ohne größere Anstrengungen Siege über Mónaco, Melzer, Köllerer und im Achtelfinale über Ferrero. Im Viertelfinale bezwang del Potro Marin Čilić und schaltete Nadal mit 6:2, 6:2 und 6:2 im Halbfinale aus. Angespornt von diesem Halbfinaltriumph traf del Potro erneut auf Federer. Im Finale der US Open 2009 sollte der Sieger aber nicht Federer heißen und nach fünf schwer umkämpften Sätzen ging del Potro als Sieger vom Platz. Er hatte damit nicht nur seinen ersten Grand-Slam-Titel ergattert, sondern auch den Weltranglistenersten besiegt und damit dessen Siegesserie bei den US Open (fünfmal in Folge) beendet. Erneut für die ATP World Tour Finals qualifiziert, spielte del Potro sich nach Siegen über Verdasco und Federer ins Halbfinale, wo er den Schweden Söderling bezwang und ins Finale einzog. Das Finalmatch gegen Dawydenko war nach zwei Sätzen beendet und del Potro ging als Zweiter vom Platz. Die Leistungen der Saison spiegelten sich auch in der Jahresendplatzierung nieder, denn del Potro stand nun auf Platz 5 der Weltrangliste.

2010 – verletzungsbedingter Positionsverlust

Die Euphorie des Argentiniers nach seinem Grand-Slam-Erfolg nun an die Weltspitze zu gelangen, wurde bereits kurz nach den Australian Open verletzungsbedingt gestoppt. Bei den AAMI Classics zum Saisonauftakt überzeugte del Potro erneut und erreichte das Halbfinale. Das Match gegen Tsonga konnte er wegen einer Handgelenksverletzung jedoch nicht bestreiten. Dennoch genügten die gesammelten Punkte um ihn kurzzeitig auf seine höchste Platzierung, Rang 4, zu bringen. Bei den Australian Open spielte del Potro sich trotz der Verletzung bis ins Achtelfinale, musste sich hier aber Čilić geschlagen geben. Der Grad der Verletzung zwang ihn zu einer mehrmonatigen Pause sowie einer Operation am rechten Handgelenk. Seine Rückkehr im September endete jeweils mit dem Ausscheiden in der ersten Runde in Bangkok und Tokio. Daraufhin sagte del Potro auch alle weiteren Turniere ab, um an seiner Fitness zu arbeiten. Die Ereignisse der Saison warfen del Potro weit zurück und zum Ende des Jahres stand er nur noch auf Rang 257.

2011 – Rückkehr unter die Top 20

Das erfolgreiche Comeback des Argentiniers begann 2011 zögerlich. Sowohl beim Turnier in Sydney als auch bei den Australian Open überzeugte del Potro nicht und schied in der zweiten Runde aus. In San José und Memphis erreichte er allmählich wieder seine Form und spielte sich bis ins Halbfinale. Ende Februar folgte dann der lang ersehnte Erfolg mit dem Titelgewinn in Delray Beach gegen Janko Tipsarevic und die Rückkehr unter die Top 100. In Indian Wells schaffte er es unter die letzten vier ehe er sich den zweiten Saisontitel in Estoril beim Finalmatch gegen Verdasco holte. Bei den French Open scheiterte Juan Martín del Potro in der dritten Runde an dem Serben Djokovic. In Wimbledon erreichte der Argentinier erstmals in seiner Karriere das Achtelfinale, musste sich aber dem Weltranglistenersten Nadal geschlagen geben. Bis Juli 2011 hatte del Potro sich zurück unter die Top 20 gespielt. Im Oktober 2011 stand del Potro in einem weiteren Finale, konnte sich aber in Wien nicht gegen Tsonga durchsetzen. Bis zum Jahresende verfehlte er mit Platz 11 nur knapp die Wiederkehr in die Top 10 des Rankings.

Ausstatter von del Potro

Der Argentinier Juan Martín del Potro wird von der Sportmarke Nike bezüglich seiner Tennisbekleidung und mit Nike Tennisschuhen ausgestattet. Er spielt einen Wilson Tennisschläger, der mit Luxilon Tennissaiten bespannt ist.