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Tennisschläger - Rafael Nadal

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Tennisschläger

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Tour-Players Andrea Petkovic

Andrea Petkovic Biographisches

Andrea Petkovic ist am 9. September 1987 im ehemaligen Jugoslawien geboren. Die deutsche Tennisspielerin ist in der Bundesrepublik aufgewachsen und wohnt in Griesheim bei Darmstadt. Als Andrea ein halbes Jahr alt war, wanderte ihre Familie nach Deutschland aus. Seit 2001 hat sie die deutsche Staatsbürgerschaft. Mit dem Tennis spielen hat Petkovic mit sechs Jahren begonnen. Maßgeblich für diese Entscheidung war die Trainertätigkeit des Vaters Zoran, einem ehemaligen Tennisprofi, in einem Tennisclub in Darmstadt. Noch heute arbeitet Zoran Petkovic beim TEC Darmstadt, ist aber zugleich Andreas Trainer. Da er sie nicht zu allen Spielen begleiten kann, suchen sie stets gemeinsam einen adäquaten Ersatz, der Andrea während der Turniere begleitet.
Petkovic absolviert neben ihrer Tenniskarriere ein Studium der Politikwissenschaften an der Fernuniversität Hagen. Durch eine intensive Auseinandersetzung mit ihrem Heimatland Jugoslawien ist ihr Interesse an der Politik im Allgemeinen gewachsen und hat sie letztlich zu der Entscheidung eines Studiums bewegt. Eine weitere Leidenschaft der Tennisspielerin ist die Musik. Sie kann Gitarre spielen und hat ebenfalls begonnen, Schlagzeug zu erlernen. Ein weiterer Wunsch von Petkovic wäre eines Tages ein eigenes Plattenlabel zu besitzen.

Karrierebeginn von  Andrea Petkovic

Schon vor ihrer ersten Profisaison 2006 fuhr Andrea Petkovic erste Erfolge als Juniorin ein. Im Mai 2004 holte sie sich ihren ersten Sieg bei einem ITF-Turnier, gefolgt vom Sieg in Podgorica. 2005 sicherte sie sich weitere Titel in Davos sowie Alphen aan den Rijn. Mit dem Sieg im September in Sofia, Bulgarien folgte 2006 ein weiterer Titel für Petkovic. Auf Grund ihrer Bestleistungen in der Schule und einem Einser-Abitur hätte ihr Vater und Trainer ein Vollzeitstudium anstelle des Profitennis präferiert. Andrea Petkovic handelte sich eine zweijährige Probezeit aus, nahm weiterhin an Turnieren teil und begann nebenher ihr Politikstudium.

2007/2008 – Aufstieg und verletzungsbedingter Abstieg

Die Nominierung für den Fed Cup 2007 durch die deutsche Teamchefin Barbara Rittner war eine große Ehre für die damals 19-Jährige. Im Doppel mit Tatjana Malek siegte sie gegen Kroatien und führte Deutschland zum 4:1-Sieg. Darüber hinaus gab Andrea Petkovic 2007 ihr Debüt bei einem Grand-Slam-Turnier. Bei den French Open schaffte sie es bis in die zweite Runde und unterlag Marion Bartoli. Mit dem sechsten ITF-Turniersieg in Contrexéville im Juli 2007 schaffte Petkovic den Sprung unter die Top 100 der Weltrangliste. Bei den US Open erreichte sie nach einem Zweisatzsieg über Audra Cohen ebenfalls die zweite Runde, unterlag hier aber Lucia Safarova. Das Jahresende krönte Petkovic als neue Deutsche Meisterin mit dem Finalsieg über Julia Görges in Biberach. An die Erfolge des Vorjahres konnte Petkovic 2008 nicht anschließen. Bereits in der ersten Runde der Australian Open im Januar zog sie sich nach zwei Minuten Spielzeit einen Kreuzbandriss zu, der sie zu einer fast achtmonatigen Pause zwang. Ihren hart erkämpften 100. Platz der WTA-Weltrangliste verlor sie binnen kürzester Zeit und fiel auf einen Platz jenseits der 400 zurück. Nach ihrer Rückkehr im September 2008 schaffte sie es, sich bis zum Saisonende auf den 315. Platz zurück zu spielen. Unter anderem gelang ihr ein Sieg beim ITF-Turnier in Istanbul.

2009 – Petkovic erreicht die Top 60

In der Saison 2009 zeigte sich Petkovic wieder in alter Stärke und brillierte vor allem bei ITF-Turnieren. Im Mai gewann sie das ITF-Turnier in Bukarest, besiegte unter anderem Jelena Dokić und schaffte es bis Juni 2009 wieder unter die Top 100. Ebenso erfolgreich schlug sie sich beim WTA-Turnier in Bad Gastein und sicherte sich ihren ersten Titel. Auch im Doppel glänzte sie gemeinsam mit Tatjana Malek in Bad Gastein und erreichte das Finale. Beim folgenden WTA-Turnier in Istanbul erreichte Petkovic das Finale, konnte sich aber nicht gegen Lucie Hradecká durchsetzen. Bis August erreichte sie mit Platz 52 ihre bis dahin beste Position beim WTA-Ranking. In Tokio war für Andrea Petkovic im Achtelfinale Schluss, da sie Radwańska knapp unterlag. Dennoch konnte sie bei dem WTA-Turnier einen persönlichen Erfolg feiern, denn mit ihrem Sieg über Swetlana Kusnezowa bezwang sie erstmals in ihrer Karriere eine Top 10-Spielerin. Zum Jahresabschluss wurde Petkovic nach 2007 erneut Deutsche Meisterin und bezwang wieder Julia Görges, dieses Mal allerdings bereits im Halbfinale. Sie beendete das Jahr 2007 auf Platz 56 der WTA-Weltrangliste.

2010/2011 – Andrea Petkovic kämpft sich in die Top 10

Das Jahr 2010 begann für Petkovic in Brisbane, wo sie bis ins Halbfinale kam und sich dort Kim Clijsters geschlagen geben musste. Dennoch erreichte sie durch die vorangegangenen Siege im Turnier erstmals eine Position unter den Top 50. Bei den Grand-Slam-Turnieren konnte sie sich im Vergleich zu den Vorjahren wenig verbessern. Bei den Australian Open scheiterte sie in der zweiten Runde, ebenso bei den French Open. In Wimbledon erreichte sie lediglich die erste Runde und verlor gegen die Russin Anna Tschakwetadse. Ihr bisher bestes Ergebnis bei Grand-Slam-Turnieren gelang ihr bei den US Open mit dem Erreichen des Achtelfinales. Nach Siegen über unter anderem Nadja Petrowa und Peng Shuai konnte sich Petkovic im Achtelfinale nicht gegen die spätere Finalistin Vera Zvonareva durchsetzen. Im Viertelfinale im Februar 2010 spielte Petkovic beim Fed Cup erstmals als Nummer 1 des Teams zwei Einzel gegen die Tschechische Republik, die sie nach eigenen Aussagen auf Grund des hohen Drucks nicht für sich entscheiden konnte. In Paris kämpfte Petkovic sich bis ins Viertelfinale vor, musste sich hier nach drei Sätzen jedoch von Jelena Dementjewa geschlagen geben. Beim Rasenturnier im niederländischen 's-Hertogenbosch gelang ihr der Einzug ins Finale. Nach Siegen unter anderem über Ivanović musste sich Petkovic im Finale des WTA-Turniers der Belgierin Justine Henin geschlagen geben. Rückblickend verlief die Saison 2010 erfolgreich für Petkovic, was ihr den gebührenden 32. Platz des WTA-Rankings einbrachte. Das Jahr 2011 wurde das bis dahin erfolgreichste Tennisjahr der Deutschen. Petkovic erreichte in Brisbane das Finale, konnte sich aber nicht gegen Petra Kvitová durchsetzen. Bei den Australian Open zog sie nach Siegen unter anderem über Scharapowa bis ins Viertelfinale vor und unterlag dort der Chinesin Na Li in zwei Sätzen. In Paris erreichte sie das Viertelfinale nach Siegen über Kerber und Kučová und scheiterte an Bethanie Mattek-Sands. In Dubai scheiterte sie in der zweiten Runde, in Indian Wells war nach der dritten Runde Schluss für Petkovic, nachdem sich Marion Bartoli als Stärkere erwies. Beim Turnier in Miami gelang ihr erstmals als Deutsche nach Steffi Graf das Besiegen einer Weltranglistenersten. Im Achtelfinale schlug sie Caroline Wozniacki in drei Sätzen. Auch die ehemalige Weltranglistenerste Janković konnte Petkovic im Viertelfinale besiegen. Erst Maria Scharapowa stoppte die Deutsche im Halbfinale, die sich mit diesen Erfolgen erstmals unter die Top 20 gespielt hatte. Mit selbiger Power startete Petkovic den Fed Cup und siegte bei den Playoffs in beiden Einzel gegen die USA. Deutschland gewann deutlich mit 5:0. Das WTA-Turnier in Stuttgart begann ebenfalls erfolgreich mit dem Sieg über Janković, ehe sich Petkovic im Viertelfinale von Wozniacki geschlagen geben musste. Nach dem frühzeitigen Ausscheiden in der zweiten Runde in Madrid und Rom, sicherte sich Andrea Petkovic ihren zweiten WTA-Titel in Straßburg. Bei den sich anschließenden French Open spielte sie sich erneut ins Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers, scheiterte aber deutlich an Scharapowa mit 0:6 und 3:6. In Wimbledon scheiterte sie überraschend in der dritten Runde an Xenia Perwak. Beim WTA-Turnier in San Diego spielte sich Petkovic ins Halbfinale und schied gegen Radwańska aus. Dieser unterlag sie ebenfalls im Viertelfinale in Toronto. Bei den US Open setzte sich Andrea Petkovic überzeugend gegen Bytchkova, Zheng, Vinci und Navarro durch und erreichte erstmals das Viertelfinale in New York. Die Weltranglistenerste Wozniacki ließ der Deutschen jedoch keine Chance und besiegte sie in zwei Sätzen. Das Turnier in Peking verlief ebenfalls erfolgreich für Petkovic bis sie im Finale erneut auf Radwańska traf und dieser auch beim fünften Aufeinandertreffen unterlag. Dennoch war Petkovic bis Jahresende in ihrer Karriere ein großes Stück vorangekommen und sicherte sich mit Platz 10 eine Top-10-Platzierung in der WTA-Weltrangliste.

Ausstatter von Andrea Petkovic

Seit ihrer Jugendzeit wird Andrea Petkovic von zwei Sponsoren begleitet: Wilson und adidas. Letztere statten die Tennisspielerin bezüglich ihrer Kleidung aus, das heißt sie trägt das gesamte Sortiment vom adidas Tennisschuh bis zum adidas Tanktop. Ihr Equipment rund um den Tennisschläger stammt hingegen von Wilson. Sowohl das Wilson Racket als auch Wilson Griffbänder und Tennissaiten werden von Petkovic gespielt. Nach eigenen Angaben ist sie mit ihren Ausstattern vollends zufrieden und weiß die bereits frühzeitige Unterstützung von adidas und Wilson zu schätzen.

Tour-Players Rafael Nadal

Biographisches zu Rafael Nadal

Der spanische Tennisspieler Rafael Nadal ist am 3. Juni 1986 in Manacor auf Mallorca geboren. Der Name Nadal entstammt dem auf Mallorca gesprochenen Katalanisch und bedeutet „Weihnachten“.
„Rafa“, wie der Tennisprofi von Freunden und Fans genannt wird, hat bereits im Alter von 4 Jahren angefangen, Tennis zu spielen und wird seit jeher von seinem Onkel Toni trainiert. Auch sein anderer Onkel, Miguel Angel Nadal, ist sportlich erfolgreich und hat unter anderem als Profi für den FC Barcelona gespielt.

Rafael Nadal 2001 bis 2004 – mit 15 Jahren zum Profispieler

Da sein Onkel Toni schnell erkannt hat, welches Talent Rafael Nadal besitzt, meldete er ihn bereits 2001 als Profi. Er spielte zunächst bei einigen unterklassigen Turnieren, konnte aber bereits 2002 seinen ersten Sieg auf der ATP Tour einfahren, dem 6 weitere Siege bei kleineren Turnieren in Spanien folgten. Auch bei der Junioren-Tour erzielte Nadal erste Erfolge durch das Erreichen des Halbfinales in Wimbledon im Juni 2002. Das Ergebnis: er kletterte circa 600 Plätze der Weltrangliste nach oben und konnte sich Ende 2002 bei den Top 200 einordnen. Auch 2003 sollte ein erfolgreiches Jahr für Nadal werden. Ende des Jahres erreichte er bereits die Top 50, nachdem er sich einige Finalteilnahmen bei der ATP Challenger-Tour sichern konnte. Im April konnte er sich für das Tennis-Turnier in Monte Carlo qualifizieren und sammelte hier wertvolle Weltranglistenpunkte durch Siege gegen Karol Kucera und Albert Costa. Im Anschluss erhielt Rafa die Möglichkeit, regelmäßig an ATP-Turnieren teilzunehmen. Auch wenn er bei den French Open auf Grund einer Verletzung nicht teilnehmen konnte, machte er sich in Wimbledon einen Namen durch das Erreichen der dritten Runde als jüngster Spieler. Bereits 2003 zeigte sich mit 11 von insgesamt 14 Siegen auf Sandplätzen sein Faible für diesen Untergrund. Das Jahr 2004 verlief insgesamt für Rafael Nadal recht erfolgreich, zwang ihn aber wegen einer schweren Verletzung des Fußes zu einer dreimonatigen Pause. Bei den Australian Open debütierte Nadal und erreichte die dritte Runde, unterlag hier aber Lleyton Hewitt. Sein vermutlich größter Coup in diesem Jahr war der Sieg gegen den Weltranglistenersten Roger Federer bei den Miami Masters, der ihn bis ins Achtelfinale brachte. Trotz der Zwangspause zeigte sich Nadal im Juli in alter Stärke und schaffte es in Bastad bis ins Viertelfinale, scheiterte aber im Spiel gegen Gaston Gaudio. In Sopot gelang ihm der erste Sieg eines ATP-Turniers und er konnte mit seinem Sieg gegen Andy Roddick beim Davis-Cup zum Triumph der Spanier beitragen. Das Jahr 2004 beendete Nadal auf Platz 51 der Weltrangliste auf Grund einer schwächeren Hallensaison.

2005 schafft Nadal den Durchbruch – Platz 2 der Weltrangliste

Im Jahr 2005 überzeugte Rafael Nadal auch die letzten Zweifler – mit 11 Turniersiegen, darunter der erste Grand-Slam Turniersieg bei den French Open und 4 weiteren der Masters-Kategorie sowie einer Jahresbilanz von 50:2 auf Sand, die ihn zum erfolgreichsten Sandplatzspezialist seit dem Österreicher Muster 10 Jahre zuvor machte. Der Sieg in Roland Garros wurde zum Highlight für Nadal im Jahre 2005. Erneut konnte er sich gegen Federer durchsetzen und schlug im Finale Mariano Puerta. Wimbledon und US Open zählten in diesem Jahr zwar nicht zu seinen Glanzleistungen, aber weitere Turniersiege auf Sand in Bastad, Stuttgart, Madrid und Peking beförderten ihn letztlich auf Platz 2 der Weltrangliste. Mit 11 Turniersiegen zog er mit Federer gleich, der mit 81 Matchgewinnen nur 2 Siege mehr als Nadal aufweisen konnte. Spätestens zu Saisonende war klar, dass Rafael Nadal der wohl härteste Konkurrent für Roger Federer war und werden sollte.

2006/2007: Federer vs. Nadal – der Kampf um die Weltrangspitze beginnt

Nach einer erfolgreichen Saison 2005 folgte einer weitere. In diesem Jahr zählt Nadal fünf Turniersiege, vier davon gegen Federer – in Dubai, Monte Carlo, Rom und bei den French Open musste sich der Schweizer geschlagen geben. Mit dem Sieg in Rom stellte Nadal einen neuen Rekord auf. Er war damit 53 Partien auf Sand ungeschlagen und stellte den 1973 erstellten Rekord von Guillermo Vilas ein. Der Sieg bei den French Open brachte ihm den 60. Sieg in Folge auf Sand ein. In Wimbledon erreichte Nadal das Endspiel, unterlag hier aber dem auf Rasen noch überlegenen Roger Federer. Mit dem Erreichen des Halbfinales des Tennis Masters Cups sicherte Nadal sich erneut Platz 2 der Weltrangliste. 2007 sollte ähnlich für den Spanier verlaufen und der Kampf um Platz 1 zwischen Federer und Nadal ging weiter. Bei den Australian Open, dem klassischen Saisonstart, schaffte Nadal es bis ins Viertelfinale. Er holte sich anschließend den Sieg beim Masters in Indian Wells und konnte ebenso seinen Titel beim Masters-Turnier in Monte Carlo verteidigen. Damit schlug er Federer bereits zum 7. Mal beim insgesamt 10. Aufeinandertreffen. Auch den Masters in Rom konnte Nadal für sich entscheiden und sicherte sich den 78. Sieg in Folge auf Sand. Doch nach dem 81. Sieg in Folge beendete Federer die Nadalsche Siegesserie beim Masters in Hamburg. Die Revanche ließ nicht lange auf sich warten – bei den French Open konnte keiner der Kontrahenten, auch Federer nicht, etwas gegen Rafael Nadal ausrichten und so sicherte er sich nicht nur den Sieg, sondern einen Hattrick, was zuletzt Björn Borg 1980 gelungen war. Der Kampf um die Spitze wurde in Wimbledon von Nadal und Federer fortgeführt, wo der Schweizer nach fünf umkämpften Sätzen als Sieger vom Platz ging. Knieprobleme, die die US Open für Nadal im Achtelfinale und bei den Paris Masters im Finale enden ließen und einige Niederlagen beim Masters Cup in Shanghai schreckten Nadal nicht ab, sodass er es dank zwei anderer Siege in Shanghai bis ins Halbfinale schaffte. Aber auch hier musste er sich erneut von Federer schlagen lassen und beendete die Saison mit dem 2. Platz der Weltrangliste und der Champions-Race.

2008 –Spitze der ATP-Weltrangliste, Gold in Peking

Nach einem anfänglich schwächeren Start in die Saison 2008 hätte vermutlich noch keiner geahnt, dass Nadal Federer vom Thron stößt und sich an die Spitze der Weltrangliste setzt. Sein erster größerer Erfolg des Jahres war der zum 4. Mal in Folge eingefahrene Sieg im Turnier von Monte Carlo gegen keinen geringeren als Roger Federer. Auch bei den Barcelona Open war er zum 4. Mal in Folge für seine Gegner unschlagbar. In Hamburg trafen Federer und Nadal zum 16. Mal aufeinander, Nadal gewann und sicherte sich damit eine Bilanz von 10:6. Die French Open verliefen in ganz ähnlicher Weise: keiner konnte Nadal bezwingen und im Finale war es erneut Federer, der eine Niederlage gegen Nadal einstecken musste. Und endlich gelang Rafa auch der Triumph über Federer in Wimbledon. Nach einem hart umkämpften 5-Satz-Match musste der Schweizer sich geschlagen geben und Nadal beendete Federers Siegesserie von 5 aufeinanderfolgenden Siegen in Wimbledon. Trotz Ausscheiden im Halbfinale beim Turnier in Cincinnati gelang es Rafael Nadal, Roger Federer den Spitzenplatz der Weltrangliste abzunehmen. Durch dessen vorzeitiges Ausscheiden in Cincinnati löste Nadal ihn nach 237 Wochen vom ersten Platz der ATP-Weltrangliste ab. Die Krönung des Jahres war für Nadal dann die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Peking, wo ihm der Chilene Fernando González unterlag.

2009 – Verlust der Spitzenposition von Rafael Nadal

2009 startet zunächst äußerst erfolgreich für Nadal mit dem Grand-Slam Sieg bei den Australian Open, seinem ersten Grand-Slam-Titel auf einem Hartplatz und seinem insgesamt sechsten Grand-Slam-Titel. Sein Gegner bei dem viereinhalb-Stunden-Spiel war sein ewiger Konkurrent Federer. Es folgten wie selbstverständlich Siege in Indian Wells, Monte Carlo, Barcelona und Rom und erst der Schwede Robin Söderling stoppte den Weltranglistenersten bei den French Open im Achtelfinale. Durch eine Knieverletzung konnte er in Wimbledon nicht antreten und musste folglich nicht nur zusehen wie Federer Wimbledon gewann, sondern sich zugleich auch zurück an die Spitze der ATP-Weltrangliste setzte. Auch die Teilnahme an den US Open konnte an dieser Entwicklung nichts ändern. Hier unterlag Rafa im Halbfinale dem späteren Sieger Juan Martín del Potro.

2010 – unbezwungene Nummer 1

 Trotz Rückschlag bei den Australian Open durch eine Knieverletzung mit anschließender vierwöchiger Pause holte Nadal sich seine Spitzenposition zurück und überzeugte mit seinem Können bei allen großen Turnieren. Zum sechsten Mal in Folge gewann Nadal das Turnier von Monte Carlo, gefolgt vom Sieg in Rom und Madrid. Damit sicherte er sich seinen 18. Masters-Turniersieg und brach den Rekord von Andre Agassi, der insgesamt 17 Mal gewonnen hatte. Ohne einen einzigen Satz abzugeben, zwang Nadal seine Gegner bei den French Open in die Knie und sicherte sich mit diesem Erfolg den ersten Platz des ATP-Rankings. In Wimbledon traf Nadal im Finale auf Berdych, der zuvor Federer und Djokovic bezwungen hatte und sicherte sich seinen zweiten Wimbledontitel. Auch bei den US Open konnte keiner Rafa stoppen. Mit insgesamt nur fünf verlorenen Aufschlagspielen stellte er den bisherigen Rekord von Andy Roddick (2003) ein und gewann souverän die US Open. Damit war klar, dass er die Saison als Nummer eins beenden würde.

2011 – Rafas neuer Gegner: Novak Djokovic

Das Jahr 2011 startete für Nadal weniger erfolgreich. Nach Niederlagen beim ATP-Turnier von Doha im Halbfinale und bei den Australian Open im Viertelfinale erreichte Rafael Nadal das Finale in Indian Wells und Miami. Hier unterlag er jeweils Novak Djokovic. In Monte Carlo sicherte er sich seinen ersten Titel 2011 durch den Sieg über David Ferrer und seinen insgesamt siebten Erfolg in Serie. Auch beim ATP-Turnier von Barcelona setzte er sich erneut gegen Ferrer durch und gewann seinen sechsten Titel bei diesem ATP-Turnier. Im Juni traf Nadal bei den French Open auf seinen Dauerkonkurrenten Roger Federer und konnte ihn erneut besiegen. Da er auch hier zum sechsten Mal in Folge den Sieg einfuhr, zog er mit dem bisherigen Rekordsieger Björn Borg gleich. In Wimbledon musste Nadal sich erneut von Djokovic geschlagen geben. Es war die fünfte Niederlage gegen den Serben in diesem Jahr und bedeutete zugleich den Verlust der Spitzenposition, die Djokovic allein durch das Erreichen des Endspiels für sich gewinnen konnte. Für Nadal folgte eine Serie mittelmäßiger Leistungen durch frühzeitiges Ausscheiden in Montreal und Cincinnati, die durch steigende Leistung bei den US Open abgelöst wurde. Es reichte für Nadal bis ins Finale, hier unterlag er erneut Djokovic. Er schaffte es nicht mehr in seine alte Form zu finden, verlore gegen Murray in Tokio und gegen Florian Mayer beim Masters in Shanghai. Auch das Saisonfinale konnte er nicht für sich gewinnen und musste sich vorzeitig nach Niederlagen gegen Federer und Tsonga verabschieden. Dennoch gelang es Nadal, das Jahr erfolgreich zu beenden, indem er dem spanischen Team mit Erfolgen über Juan Monaco und Juan Martín del Potro zum Sieg verhalf.

Spielweise von Rafa

Obwohl Nadal Rechtshänder ist, spielt er mit Links, was auf seinen Trainer und Onkel zurückzuführen ist, der früh erkannte, dass ein starker rechter Arm gut zu seiner beidhändigen Rückhand passt. Er spielt sowohl Rück- als auch Vorhand als starker Topspin und erreicht dies durch einen extremen Vorhandgriff bei zugleich hoher Beschleunigung des Schlägerkopfes. Rafael Nadal wird zudem als „Sandkönig“ bezeichnet, da er auf Sandplätzen nahezu unschlagbar ist. Auch sonst unterscheidet er sich von vielen seiner Mitstreiter, denn er ist kein klassischer Aufschlagspieler. Viel mehr ist Nadal für die präzise Platzierung beim Service bekannt und versucht dabei extreme Winkel anzuspielen. Ebenso extrem ist sein Nervenkostüm – Nadal kann sich innerhalb kürzester Zeit auf veränderte Spielsituationen einstellen und fordert somit seine Kontrahenten zu riskanten Spielzügen heraus.

Auszeichnungen und Ehrungen

Rafael Nadal hat sich in den letzten Jahren stetig weiter an die Spitze des Tennis gekämpft. So ist es wenig verwunderlich, dass auch Aufzeichnungen nicht lange auf sich warten ließen. Bereits 2003 erhielt Nadal im Alter von 17 Jahren seine erste Auszeichnung als „ATP Newcomer oft he Year“. 2005 folgten Ehrungen wie „ATP Most Improved Player of the Year“ oder „Euorpean ATP Player of the Year“. Des Weiteren wurde er unter anderem 2010 zum ITF-Sportler des Jahres, zu Spaniens Sportler des Jahres 2010 sowie Spaniens Sportler des Jahrzehnts gekürt. 2011 ging er als Weltsportler des Jahres hervor und es werden in den kommenden Jahren vermutlich noch einige mehr folgen.

Nike und Babolat als Ausstatter von Rafael Nadal

Rafael Nadal zählt derzeit zu den erfolgreichsten Tennisspielern. Es ist wenig verwunderlich, dass sich ebenso erfolgreiche Sportmarken seiner annehmen und ihn ausstatten. Die Tennisbekleidung von Rafael Nadal entstammt komplett dem Sportausrüstungskonzern Nike und umfasst neben der Nike Tennisbekleidung auch Accessoires wie Nike Bandanas und Nike Tennisschuhe.
Das Racket stammt aus dem Hause Babolat. Babolat ist ein französisches Unternehmen, das seit über 135 Jahren erfolgreich auf dem Tennismarkt etabliert ist. Die Babolat Tennisschläger zeichnen sich durch hohe Qualität und Langlebigkeit aus – ideal für einen professionellen und erfolgreichen Tennisspieler wie Rafael Nadal.