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Tennisschuhe - Rafael Nadal - Juan Martin del Potro

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Tennisschuhe

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Tour-Players Jo Wilfried Tsonga

Tour-Players Rafael Nadal

Biographisches zu Rafael Nadal

Der spanische Tennisspieler Rafael Nadal ist am 3. Juni 1986 in Manacor auf Mallorca geboren. Der Name Nadal entstammt dem auf Mallorca gesprochenen Katalanisch und bedeutet „Weihnachten“.
„Rafa“, wie der Tennisprofi von Freunden und Fans genannt wird, hat bereits im Alter von 4 Jahren angefangen, Tennis zu spielen und wird seit jeher von seinem Onkel Toni trainiert. Auch sein anderer Onkel, Miguel Angel Nadal, ist sportlich erfolgreich und hat unter anderem als Profi für den FC Barcelona gespielt.

Rafael Nadal 2001 bis 2004 – mit 15 Jahren zum Profispieler

Da sein Onkel Toni schnell erkannt hat, welches Talent Rafael Nadal besitzt, meldete er ihn bereits 2001 als Profi. Er spielte zunächst bei einigen unterklassigen Turnieren, konnte aber bereits 2002 seinen ersten Sieg auf der ATP Tour einfahren, dem 6 weitere Siege bei kleineren Turnieren in Spanien folgten. Auch bei der Junioren-Tour erzielte Nadal erste Erfolge durch das Erreichen des Halbfinales in Wimbledon im Juni 2002. Das Ergebnis: er kletterte circa 600 Plätze der Weltrangliste nach oben und konnte sich Ende 2002 bei den Top 200 einordnen. Auch 2003 sollte ein erfolgreiches Jahr für Nadal werden. Ende des Jahres erreichte er bereits die Top 50, nachdem er sich einige Finalteilnahmen bei der ATP Challenger-Tour sichern konnte. Im April konnte er sich für das Tennis-Turnier in Monte Carlo qualifizieren und sammelte hier wertvolle Weltranglistenpunkte durch Siege gegen Karol Kucera und Albert Costa. Im Anschluss erhielt Rafa die Möglichkeit, regelmäßig an ATP-Turnieren teilzunehmen. Auch wenn er bei den French Open auf Grund einer Verletzung nicht teilnehmen konnte, machte er sich in Wimbledon einen Namen durch das Erreichen der dritten Runde als jüngster Spieler. Bereits 2003 zeigte sich mit 11 von insgesamt 14 Siegen auf Sandplätzen sein Faible für diesen Untergrund. Das Jahr 2004 verlief insgesamt für Rafael Nadal recht erfolgreich, zwang ihn aber wegen einer schweren Verletzung des Fußes zu einer dreimonatigen Pause. Bei den Australian Open debütierte Nadal und erreichte die dritte Runde, unterlag hier aber Lleyton Hewitt. Sein vermutlich größter Coup in diesem Jahr war der Sieg gegen den Weltranglistenersten Roger Federer bei den Miami Masters, der ihn bis ins Achtelfinale brachte. Trotz der Zwangspause zeigte sich Nadal im Juli in alter Stärke und schaffte es in Bastad bis ins Viertelfinale, scheiterte aber im Spiel gegen Gaston Gaudio. In Sopot gelang ihm der erste Sieg eines ATP-Turniers und er konnte mit seinem Sieg gegen Andy Roddick beim Davis-Cup zum Triumph der Spanier beitragen. Das Jahr 2004 beendete Nadal auf Platz 51 der Weltrangliste auf Grund einer schwächeren Hallensaison.

2005 schafft Nadal den Durchbruch – Platz 2 der Weltrangliste

Im Jahr 2005 überzeugte Rafael Nadal auch die letzten Zweifler – mit 11 Turniersiegen, darunter der erste Grand-Slam Turniersieg bei den French Open und 4 weiteren der Masters-Kategorie sowie einer Jahresbilanz von 50:2 auf Sand, die ihn zum erfolgreichsten Sandplatzspezialist seit dem Österreicher Muster 10 Jahre zuvor machte. Der Sieg in Roland Garros wurde zum Highlight für Nadal im Jahre 2005. Erneut konnte er sich gegen Federer durchsetzen und schlug im Finale Mariano Puerta. Wimbledon und US Open zählten in diesem Jahr zwar nicht zu seinen Glanzleistungen, aber weitere Turniersiege auf Sand in Bastad, Stuttgart, Madrid und Peking beförderten ihn letztlich auf Platz 2 der Weltrangliste. Mit 11 Turniersiegen zog er mit Federer gleich, der mit 81 Matchgewinnen nur 2 Siege mehr als Nadal aufweisen konnte. Spätestens zu Saisonende war klar, dass Rafael Nadal der wohl härteste Konkurrent für Roger Federer war und werden sollte.

2006/2007: Federer vs. Nadal – der Kampf um die Weltrangspitze beginnt

Nach einer erfolgreichen Saison 2005 folgte einer weitere. In diesem Jahr zählt Nadal fünf Turniersiege, vier davon gegen Federer – in Dubai, Monte Carlo, Rom und bei den French Open musste sich der Schweizer geschlagen geben. Mit dem Sieg in Rom stellte Nadal einen neuen Rekord auf. Er war damit 53 Partien auf Sand ungeschlagen und stellte den 1973 erstellten Rekord von Guillermo Vilas ein. Der Sieg bei den French Open brachte ihm den 60. Sieg in Folge auf Sand ein. In Wimbledon erreichte Nadal das Endspiel, unterlag hier aber dem auf Rasen noch überlegenen Roger Federer. Mit dem Erreichen des Halbfinales des Tennis Masters Cups sicherte Nadal sich erneut Platz 2 der Weltrangliste. 2007 sollte ähnlich für den Spanier verlaufen und der Kampf um Platz 1 zwischen Federer und Nadal ging weiter. Bei den Australian Open, dem klassischen Saisonstart, schaffte Nadal es bis ins Viertelfinale. Er holte sich anschließend den Sieg beim Masters in Indian Wells und konnte ebenso seinen Titel beim Masters-Turnier in Monte Carlo verteidigen. Damit schlug er Federer bereits zum 7. Mal beim insgesamt 10. Aufeinandertreffen. Auch den Masters in Rom konnte Nadal für sich entscheiden und sicherte sich den 78. Sieg in Folge auf Sand. Doch nach dem 81. Sieg in Folge beendete Federer die Nadalsche Siegesserie beim Masters in Hamburg. Die Revanche ließ nicht lange auf sich warten – bei den French Open konnte keiner der Kontrahenten, auch Federer nicht, etwas gegen Rafael Nadal ausrichten und so sicherte er sich nicht nur den Sieg, sondern einen Hattrick, was zuletzt Björn Borg 1980 gelungen war. Der Kampf um die Spitze wurde in Wimbledon von Nadal und Federer fortgeführt, wo der Schweizer nach fünf umkämpften Sätzen als Sieger vom Platz ging. Knieprobleme, die die US Open für Nadal im Achtelfinale und bei den Paris Masters im Finale enden ließen und einige Niederlagen beim Masters Cup in Shanghai schreckten Nadal nicht ab, sodass er es dank zwei anderer Siege in Shanghai bis ins Halbfinale schaffte. Aber auch hier musste er sich erneut von Federer schlagen lassen und beendete die Saison mit dem 2. Platz der Weltrangliste und der Champions-Race.

2008 –Spitze der ATP-Weltrangliste, Gold in Peking

Nach einem anfänglich schwächeren Start in die Saison 2008 hätte vermutlich noch keiner geahnt, dass Nadal Federer vom Thron stößt und sich an die Spitze der Weltrangliste setzt. Sein erster größerer Erfolg des Jahres war der zum 4. Mal in Folge eingefahrene Sieg im Turnier von Monte Carlo gegen keinen geringeren als Roger Federer. Auch bei den Barcelona Open war er zum 4. Mal in Folge für seine Gegner unschlagbar. In Hamburg trafen Federer und Nadal zum 16. Mal aufeinander, Nadal gewann und sicherte sich damit eine Bilanz von 10:6. Die French Open verliefen in ganz ähnlicher Weise: keiner konnte Nadal bezwingen und im Finale war es erneut Federer, der eine Niederlage gegen Nadal einstecken musste. Und endlich gelang Rafa auch der Triumph über Federer in Wimbledon. Nach einem hart umkämpften 5-Satz-Match musste der Schweizer sich geschlagen geben und Nadal beendete Federers Siegesserie von 5 aufeinanderfolgenden Siegen in Wimbledon. Trotz Ausscheiden im Halbfinale beim Turnier in Cincinnati gelang es Rafael Nadal, Roger Federer den Spitzenplatz der Weltrangliste abzunehmen. Durch dessen vorzeitiges Ausscheiden in Cincinnati löste Nadal ihn nach 237 Wochen vom ersten Platz der ATP-Weltrangliste ab. Die Krönung des Jahres war für Nadal dann die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Peking, wo ihm der Chilene Fernando González unterlag.

2009 – Verlust der Spitzenposition von Rafael Nadal

2009 startet zunächst äußerst erfolgreich für Nadal mit dem Grand-Slam Sieg bei den Australian Open, seinem ersten Grand-Slam-Titel auf einem Hartplatz und seinem insgesamt sechsten Grand-Slam-Titel. Sein Gegner bei dem viereinhalb-Stunden-Spiel war sein ewiger Konkurrent Federer. Es folgten wie selbstverständlich Siege in Indian Wells, Monte Carlo, Barcelona und Rom und erst der Schwede Robin Söderling stoppte den Weltranglistenersten bei den French Open im Achtelfinale. Durch eine Knieverletzung konnte er in Wimbledon nicht antreten und musste folglich nicht nur zusehen wie Federer Wimbledon gewann, sondern sich zugleich auch zurück an die Spitze der ATP-Weltrangliste setzte. Auch die Teilnahme an den US Open konnte an dieser Entwicklung nichts ändern. Hier unterlag Rafa im Halbfinale dem späteren Sieger Juan Martín del Potro.

2010 – unbezwungene Nummer 1

 Trotz Rückschlag bei den Australian Open durch eine Knieverletzung mit anschließender vierwöchiger Pause holte Nadal sich seine Spitzenposition zurück und überzeugte mit seinem Können bei allen großen Turnieren. Zum sechsten Mal in Folge gewann Nadal das Turnier von Monte Carlo, gefolgt vom Sieg in Rom und Madrid. Damit sicherte er sich seinen 18. Masters-Turniersieg und brach den Rekord von Andre Agassi, der insgesamt 17 Mal gewonnen hatte. Ohne einen einzigen Satz abzugeben, zwang Nadal seine Gegner bei den French Open in die Knie und sicherte sich mit diesem Erfolg den ersten Platz des ATP-Rankings. In Wimbledon traf Nadal im Finale auf Berdych, der zuvor Federer und Djokovic bezwungen hatte und sicherte sich seinen zweiten Wimbledontitel. Auch bei den US Open konnte keiner Rafa stoppen. Mit insgesamt nur fünf verlorenen Aufschlagspielen stellte er den bisherigen Rekord von Andy Roddick (2003) ein und gewann souverän die US Open. Damit war klar, dass er die Saison als Nummer eins beenden würde.

2011 – Rafas neuer Gegner: Novak Djokovic

Das Jahr 2011 startete für Nadal weniger erfolgreich. Nach Niederlagen beim ATP-Turnier von Doha im Halbfinale und bei den Australian Open im Viertelfinale erreichte Rafael Nadal das Finale in Indian Wells und Miami. Hier unterlag er jeweils Novak Djokovic. In Monte Carlo sicherte er sich seinen ersten Titel 2011 durch den Sieg über David Ferrer und seinen insgesamt siebten Erfolg in Serie. Auch beim ATP-Turnier von Barcelona setzte er sich erneut gegen Ferrer durch und gewann seinen sechsten Titel bei diesem ATP-Turnier. Im Juni traf Nadal bei den French Open auf seinen Dauerkonkurrenten Roger Federer und konnte ihn erneut besiegen. Da er auch hier zum sechsten Mal in Folge den Sieg einfuhr, zog er mit dem bisherigen Rekordsieger Björn Borg gleich. In Wimbledon musste Nadal sich erneut von Djokovic geschlagen geben. Es war die fünfte Niederlage gegen den Serben in diesem Jahr und bedeutete zugleich den Verlust der Spitzenposition, die Djokovic allein durch das Erreichen des Endspiels für sich gewinnen konnte. Für Nadal folgte eine Serie mittelmäßiger Leistungen durch frühzeitiges Ausscheiden in Montreal und Cincinnati, die durch steigende Leistung bei den US Open abgelöst wurde. Es reichte für Nadal bis ins Finale, hier unterlag er erneut Djokovic. Er schaffte es nicht mehr in seine alte Form zu finden, verlore gegen Murray in Tokio und gegen Florian Mayer beim Masters in Shanghai. Auch das Saisonfinale konnte er nicht für sich gewinnen und musste sich vorzeitig nach Niederlagen gegen Federer und Tsonga verabschieden. Dennoch gelang es Nadal, das Jahr erfolgreich zu beenden, indem er dem spanischen Team mit Erfolgen über Juan Monaco und Juan Martín del Potro zum Sieg verhalf.

Spielweise von Rafa

Obwohl Nadal Rechtshänder ist, spielt er mit Links, was auf seinen Trainer und Onkel zurückzuführen ist, der früh erkannte, dass ein starker rechter Arm gut zu seiner beidhändigen Rückhand passt. Er spielt sowohl Rück- als auch Vorhand als starker Topspin und erreicht dies durch einen extremen Vorhandgriff bei zugleich hoher Beschleunigung des Schlägerkopfes. Rafael Nadal wird zudem als „Sandkönig“ bezeichnet, da er auf Sandplätzen nahezu unschlagbar ist. Auch sonst unterscheidet er sich von vielen seiner Mitstreiter, denn er ist kein klassischer Aufschlagspieler. Viel mehr ist Nadal für die präzise Platzierung beim Service bekannt und versucht dabei extreme Winkel anzuspielen. Ebenso extrem ist sein Nervenkostüm – Nadal kann sich innerhalb kürzester Zeit auf veränderte Spielsituationen einstellen und fordert somit seine Kontrahenten zu riskanten Spielzügen heraus.

Auszeichnungen und Ehrungen

Rafael Nadal hat sich in den letzten Jahren stetig weiter an die Spitze des Tennis gekämpft. So ist es wenig verwunderlich, dass auch Aufzeichnungen nicht lange auf sich warten ließen. Bereits 2003 erhielt Nadal im Alter von 17 Jahren seine erste Auszeichnung als „ATP Newcomer oft he Year“. 2005 folgten Ehrungen wie „ATP Most Improved Player of the Year“ oder „Euorpean ATP Player of the Year“. Des Weiteren wurde er unter anderem 2010 zum ITF-Sportler des Jahres, zu Spaniens Sportler des Jahres 2010 sowie Spaniens Sportler des Jahrzehnts gekürt. 2011 ging er als Weltsportler des Jahres hervor und es werden in den kommenden Jahren vermutlich noch einige mehr folgen.

Nike und Babolat als Ausstatter von Rafael Nadal

Rafael Nadal zählt derzeit zu den erfolgreichsten Tennisspielern. Es ist wenig verwunderlich, dass sich ebenso erfolgreiche Sportmarken seiner annehmen und ihn ausstatten. Die Tennisbekleidung von Rafael Nadal entstammt komplett dem Sportausrüstungskonzern Nike und umfasst neben der Nike Tennisbekleidung auch Accessoires wie Nike Bandanas und Nike Tennisschuhe.
Das Racket stammt aus dem Hause Babolat. Babolat ist ein französisches Unternehmen, das seit über 135 Jahren erfolgreich auf dem Tennismarkt etabliert ist. Die Babolat Tennisschläger zeichnen sich durch hohe Qualität und Langlebigkeit aus – ideal für einen professionellen und erfolgreichen Tennisspieler wie Rafael Nadal.

Tour-Players Juan Martin del Potro

Juan Martin del Potro Biographisches

Juan Martín del Potro ist am 23. September 1988 in Tandil, Argentinien geboren. Seine Eltern Daniel und Patricia arbeiten inzwischen als Tierarzt bzw. als Lehrerin. Zudem war sein Vater früher Rugbyspieler. Juan Martín hat noch eine jüngere Schwester namens Julieta. Bereits als Siebenjähriger begann del Potro mit dem Tennis spielen. Zu seinen Vorbildern gehören Pete Sampras, Lleyton Hewitt und Marat Safin. Neben dem Tennis spielt del Potro auch leidenschaftlich gern Fußball.

Karrierebeginn del Potro bis 2006

Während seiner Anfangszeit als Tennisspieler lernte del Potro den italienischen Ex-Tennisprofi Ugo Colombini kennen, der früh das Talent des Youngsters erkannte und ihn während des Karrierebeginns begleitete. Bis heute sind die beiden gut befreundet. 2002 gewann del Potro die inoffizielle Junioren-WM. Seit 2005 spielt er Profitennis und schaffte in diesem Jahr den Sprung von Rang 1077 auf Rang 159 durch erste Challenger- und Futures-Titel. Zum Jahresende war er damit der jüngste Spieler unter den Top 200. 2006 debütierte del Potro beim ATP-Turnier in Vina del Mar und bei seinem ersten Grand-Slam-Turnier, den French Open. Auch konnte er sich für die US Open qualifizieren, wo er wie bei den French Open in der ersten Runde scheiterte. In Stuttgart-Weissenhof spielte der Argentinier sich bis ins Achtelfinale, in Umag erreichte er sogar das Viertelfinale und unterlag hier dem Schweizer Wawrinka. Weitere Erfolge dieser Saison waren der Achtelfinaleinzug in Mumbai, Indien und Tokio, Japan. Auf Einladung von Federer konnte del Potro ebenfalls am Turnier in Basel teilnehmen, wo er im Viertelfinale an González scheiterte. Zum Ende der Saison war del Potro bereits unter den Top 100 (Platz 91).

2007 – Einzug in die Top 50

In Adelaide im Januar 2007 schaffte del Potro mit dem Einzug ins Halbfinale seinen bis dahin größten Erfolg im Profitennis. Auf dem australischen Hartplatz von Adelaide musste er sich jedoch Chris Guccione geschlagen geben. Bei den Australian Open erreichte del Potro die zweite Runde, wo er auf González traf. Im fünften Satz gab del Potro auf und das Spiel damit verloren. Im Februar debütierte er beim Davis Cup und holte im vierten Match gegen Österreich den dritten Punkt für das argentinische Team und sicherte damit den Einzug ins Viertelfinale. Beim Miami Masters bezwang del Potro Björkman, Baghdatis sowie Juschny und zog damit ins Achtelfinale ein. Hier traf er auf Rafael Nadal, der ihn mit einem klaren Zweisatzsieg schlug. Auch die folgenden Begegnungen mit Nadal bei den French Open in der ersten Runde und im Queen’s Club in der zweiten Runde endeten zugunsten des Spaniers. In Wimbledon begegneten sich Federer und del Potro in der zweiten Runde. Auch dem Schweizer konnte del Potro nichts entgegensetzen und verlor das Match. Beim ATP-Turnier in Indianapolis sowie den Cincinnati Masters erreichte del Potro jeweils das Achtelfinale. Im Juli konnte del Potro im Doppel mit Travis Parrott seinen ersten ATP-Titel beim Turnier in Indianapolis einfahren. Bei den US Open 2007 traf del Potro erneut auf einen Top-10 Spieler und unterlag Djokovic in der dritten Runde in drei Sätzen. Bei den Madrid Masters und dem Turnier in Basel spielte del Potro sich wie bei vielen anderen Turnieren der Saison ins Achtelfinale, scheiterte hier aber an David Nalbandian bzw. erneut Roger Federer. Die Saison endete für den Argentinier auf Platz 44 des ATP-Rankings.

2008 – del Potro erreicht die Top 10 des Rankings

2008 wurde das bis dahin erfolgreichste Jahr von Juan Martín del Potro. Zwar zeigte er keine überragenden Leistungen bei den Grand-Slam-Turnieren in Melbourne, Paris und Wimbledon, holte sich aber gleich vier ATP-Einzeltitel. Auch das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison, die US Open, verlief positiv für del Potro. Nach Siegen über Cañas, Bellucci, Simon und Nishikori stolperte er erst im Viertelfinale über den späteren Finalisten Andy Murray. Der erste Erfolg 2008 war das erreichte Viertelfinale in München, das del Potro jedoch gegen den Marokkaner Younes El Aynaoui verlor. Im niederländischen ´s-Hertogenbosch spielte del Potro sich auf Rasen bis ins Halbfinale und scheiterte in zwei Sätzen an David Ferrer. Nach der Pleite in Wimbledon startete del Potro richtig durch. Sein erster ATP-Einzeltitel gelang dem Argentinier in Stuttgart beim Finalmatch gegen den Franzosen Gasquet. Nur kurze Zeit später bezwang er Jürgen Melzer im Finale des ATP Kitzbühel Turniers ebenfalls in zwei Sätzen. Beim Farmers Classic in L.A. im August 2008 triumphierte del Potro zum dritten Mal in Folge. Der Sieg erfolgt wieder nach zwei Sätzen, sein Gegner im Finale war jedoch Andy Roddick. Und auch in Washington konnte der Finalgegner Viktor Troicki die Siegesserie del Potros nicht beenden. Nach geringerem Erfolg bei den US Open stand del Potro im September in Finale in Tokio. Allerdings musste er sich hier dem Tschechen Berdych nach zwei klaren Sätzen geschlagen geben. In Basel traf del Potro im Halbfinale auf Nalbandian und musste sich diesem ebenso geschlagen geben wie bei der sich anschließenden Achtelfinalbegegnung in Paris. Die Leistungen der Saison qualifizierten del Potro erstmals für die ATP World Tour Finals. Nach einem Sieg über Tsonga verlor er jedoch die beiden Matches gegen Djokovic und Dawydenko. Die Saison beendete der Argentinier auf Platz 9 der ATP-Weltrangliste, seiner bis dahin besten Platzierung.

2009 – Top 5 für del Potro, erster Grand-Slam-Titel

2009 schaffte der Argentinier es, seine Leistung aus dem Vorjahr zu toppen. Noch vor dem ersten Grand-Slam-Turnier in Melbourne holte del Potro seinen ersten ATP-Titel in Auckland mit einem 6:4 und 6:4 Sieg über Sam Querrey. Bei den nächsten Turnieren auf Hartplätzen erreichte del Potro jeweils das Viertelfinale. Bei den Australian Open unterlag er hier dem Schweizer Federer, in San José war er gegen Mardy Fish chancenlos und in Memphis scheiterte er im Viertelfinale an Štěpánek. Auch bei der Viertelfinalpartie in Indian Wells konnte del Potro sich nicht durchsetzen und unterlag Nadal mit 2:6 und 4:6. In Miami und Madrid steigerte Juan Martín del Potro seine Leistung erneut und erreichte jeweils das Halbfinale. In den Vereinigten Staaten unterlag er jedoch Andy Murray und musste sich in Spanien erneut Federer geschlagen geben. Auch bei ihrer nächsten Begegnung, dem Halbfinale der French Open, zog del Potro den Kürzeren. Dennoch zählte das als Triumph, denn das war sein bis dahin bestes Grand-Slam-Ergebnis und auf dem Weg ins Halbfinale hatte er Top-Spieler wie Llodra oder Tsonga besiegt. Wimbledon verlief wenig erfolgreich für del Potro, denn bereits in der zweiten Runde unterlag er Lleyton Hewitt. Die Revanche folgte kurze Zeit später beim Turnier in Washington, wo del Potro einen Titel zu verteidigen hatte. In drei Sätzen schlug er Hewitt, zog im Halbfinale an González vorbei und stand nun mit Lokalmatador Roddick im Finale. Nach zwei klaren Sätzen zugunsten del Potros ging dieser mit seinem zweiten Saisontitel und einer gelungenen Titelverteidigung vom Platz. Beim folgenden Turnier in Montreal überzeugte del Potro weiterhin mit seiner Leistung und erreichte sein erstes Finale beim Masters-Turnier. Gegen Andy Murray konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und verlor nach drei Sätzen. Das Saisonhighlight gelang Juan Martín del Potro bei den US Open. Zunächst gelangen ihm ohne größere Anstrengungen Siege über Mónaco, Melzer, Köllerer und im Achtelfinale über Ferrero. Im Viertelfinale bezwang del Potro Marin Čilić und schaltete Nadal mit 6:2, 6:2 und 6:2 im Halbfinale aus. Angespornt von diesem Halbfinaltriumph traf del Potro erneut auf Federer. Im Finale der US Open 2009 sollte der Sieger aber nicht Federer heißen und nach fünf schwer umkämpften Sätzen ging del Potro als Sieger vom Platz. Er hatte damit nicht nur seinen ersten Grand-Slam-Titel ergattert, sondern auch den Weltranglistenersten besiegt und damit dessen Siegesserie bei den US Open (fünfmal in Folge) beendet. Erneut für die ATP World Tour Finals qualifiziert, spielte del Potro sich nach Siegen über Verdasco und Federer ins Halbfinale, wo er den Schweden Söderling bezwang und ins Finale einzog. Das Finalmatch gegen Dawydenko war nach zwei Sätzen beendet und del Potro ging als Zweiter vom Platz. Die Leistungen der Saison spiegelten sich auch in der Jahresendplatzierung nieder, denn del Potro stand nun auf Platz 5 der Weltrangliste.

2010 – verletzungsbedingter Positionsverlust

Die Euphorie des Argentiniers nach seinem Grand-Slam-Erfolg nun an die Weltspitze zu gelangen, wurde bereits kurz nach den Australian Open verletzungsbedingt gestoppt. Bei den AAMI Classics zum Saisonauftakt überzeugte del Potro erneut und erreichte das Halbfinale. Das Match gegen Tsonga konnte er wegen einer Handgelenksverletzung jedoch nicht bestreiten. Dennoch genügten die gesammelten Punkte um ihn kurzzeitig auf seine höchste Platzierung, Rang 4, zu bringen. Bei den Australian Open spielte del Potro sich trotz der Verletzung bis ins Achtelfinale, musste sich hier aber Čilić geschlagen geben. Der Grad der Verletzung zwang ihn zu einer mehrmonatigen Pause sowie einer Operation am rechten Handgelenk. Seine Rückkehr im September endete jeweils mit dem Ausscheiden in der ersten Runde in Bangkok und Tokio. Daraufhin sagte del Potro auch alle weiteren Turniere ab, um an seiner Fitness zu arbeiten. Die Ereignisse der Saison warfen del Potro weit zurück und zum Ende des Jahres stand er nur noch auf Rang 257.

2011 – Rückkehr unter die Top 20

Das erfolgreiche Comeback des Argentiniers begann 2011 zögerlich. Sowohl beim Turnier in Sydney als auch bei den Australian Open überzeugte del Potro nicht und schied in der zweiten Runde aus. In San José und Memphis erreichte er allmählich wieder seine Form und spielte sich bis ins Halbfinale. Ende Februar folgte dann der lang ersehnte Erfolg mit dem Titelgewinn in Delray Beach gegen Janko Tipsarevic und die Rückkehr unter die Top 100. In Indian Wells schaffte er es unter die letzten vier ehe er sich den zweiten Saisontitel in Estoril beim Finalmatch gegen Verdasco holte. Bei den French Open scheiterte Juan Martín del Potro in der dritten Runde an dem Serben Djokovic. In Wimbledon erreichte der Argentinier erstmals in seiner Karriere das Achtelfinale, musste sich aber dem Weltranglistenersten Nadal geschlagen geben. Bis Juli 2011 hatte del Potro sich zurück unter die Top 20 gespielt. Im Oktober 2011 stand del Potro in einem weiteren Finale, konnte sich aber in Wien nicht gegen Tsonga durchsetzen. Bis zum Jahresende verfehlte er mit Platz 11 nur knapp die Wiederkehr in die Top 10 des Rankings.

Ausstatter von del Potro

Der Argentinier Juan Martín del Potro wird von der Sportmarke Nike bezüglich seiner Tennisbekleidung und mit Nike Tennisschuhen ausgestattet. Er spielt einen Wilson Tennisschläger, der mit Luxilon Tennissaiten bespannt ist.