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Rollen - Juan Martin del Potro

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Rollen

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Tour-Players Vera Zvonareva

Vera Zvonareva Biographisches

Die russische Tennisspielerin Vera Zvonareva ist am 7. September 1984 unter dem Namen Wera Igorewna Swonarjowa geboren. Die Russin stammt aus einer sehr sportlichen Familie und begann bereits im Alter von sechs Jahren mit dem Tennisspielen. Der Vater Igor Swonarjowa spielte in der Nationalmannschaft Eishockey und auch Mutter Natalia Bykova spielte Hockey und gewann in Moskau die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1980. Ursprünglich war Tennis für Zvonareva nicht mehr als ein Hobby, doch durch ihr großes Talent und erste größere Erfolge entschloss sie sich, ihr Tennis zum Beruf zu machen und konzentrierte sich auf ihre Tenniskarriere.

Beginn der Karriere von Zvonareva bis 2003

Im Alter von 16 Jahren wurde Zvonareva zur Profi-Tennisspielerin. Während sie zum Jahresende 2000 noch auf Platz 357 der WTA-Weltrangliste war, schaffte sie es bis 2002 unter die Top 50 und beendete das Jahr auf Rang 45. Dies gelang vor allem durch das Erreichen des Achtelfinales bei den French Open sowie der zweiten Runde in Wimbledon und der dritten Runde bei den US Open. 2003 sollte ebenfalls erfolgreich für die Russin Zvonareva verlaufen. Sie holte sich den Sieg beim WTA-Turnier in Bol im Mai 2003, erreichte das Viertelfinale bei den French Open und das Achtelfinale in Wimbledon. Bei den French Open musste sie sich Nadeschda Petrowa geschlagen geben, in Wimbledon scheiterte Zvonareva an Venus Williams. Durch ihre Erfolge sicherte sie sich Ende der Saison einen Platz unter den Top 20 (Rang 13).

2004 bis 2007: Zvonareva feiert Erfolge im Einzel und Doppel

2004 schafft Vera Zvonareva es erstmals unter die Top 10,  beendet die Saison jedoch mit Platz 11 der WTA-Weltrangliste. In diesem Jahr sicherte sie sich einen WTA-Titel in Memphis durch den Sieg über Lisa Raymond. Bei den Australian Open sowie Wimbledon und den US Open schaffte Zvonareva es bis ins Achtelfinale. Im Doppel mit Anastassija Myskina holte sie sich den WTA-Turniersieg in Moskau und setzte sich gemeinsam mit ihrer Partnerin gegen Virginia Ruano Pascual und Paola Suárez durch. Auch im gemischten Doppel glänzte Zvonareva und sicherte sich ihren ersten Grand-Slam Titel bei den US Open im September 2004. Ihr Partner war Bob Bryan mit dem sie sich gegen Alicia Molik und Todd Woodbridge mit 6:3 und 6:4 durchsetzte. Zu Beginn 2005 konnte Zvonareva ihren Titel vom Vorjahr in Memphis erfolgreich verteidigen und besiegte Meghann Shaughnessy mit 7:6 und 6:2. Die Grand-Slam-Turnier verliefen im Einzel weniger erfolgreich für die Russin. Dafür konnte sie im Doppel mit Jelena Lichowzewa in Berlin die Finalgegnerinnen Cara Black und Liezel Huber besiegen und sicherte sich ihren zweiten WTA-Sieg im Doppel. Bei den Grand-Slam Turnieren schaffte sie es im Doppel bei den Australian Open bis ins Halbfinale, bei den French Open bis ins Achtelfinale und in Wimbledon erreichte sie das Viertelfinale. Im gemischten Doppel erzielte sie bei den Australian Open 2005 das Viertelfinale. Zu Saisonende steht Zvonareva auf Platz 42 der Weltrangliste. Im Juni 2006 holt sie sich den Turniersieg in Birmingham auf Rasen, gefolgt vom Turniersieg in Cincinnati  im Juli. Bei den US Open siegt sie gemeinsam mit Nathalie Dechy und sichert sich ihren dritten Grand-Slam-Titel. Den zweiten Titel konnte sie bereits im Juli 2006 beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon im gemischten Doppel mit Andy Ram einfahren. Am Ende schafft Zvonareva es, sich Platz 24 der WTA-Weltrangliste zu sichern. Auch wenn sie es 2007 nicht schafft, sich einen Sieg zu holen, erreicht sie bei den Australian Open im Einzel und im Doppel jeweils das Achtelfinale und beendet die Saison auf Platz 23 der Weltrangliste.

2008 – Zvonareva unter den Top 10 des WTA-Rankings

2008 war in der bisherigen Tenniskarriere für Zvonareva das wohl erfolgreichste Jahr. Im Februar erreichte sie das Finale in Doha, unterlag aber ihrer Landsmännin Marija Scharapowa mit 1:6, 6:2 und 0:6. Darüber hinaus erreichte sie die Endspiele in Hobart und Charleston und sicherte sich eine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Beim Jahresfinale in Doha konnte Vera Zvonareva sich bis ins Finale durchkämpfen und stand hier nach Siegen unter anderem über Swetlana Kusnezowa und Ana Ivanović Venus Williams gegenüber. In drei Sätzen mit 7:6, 0:6 und 2:6 musste sie sich von der US-Amerikanerin geschlagen geben und ging als Zweite vom Platz. Dennoch verlief diese Saison großartig für die Russin und sie stand Ende 2008 auf Platz 7 der WTA-Weltrangliste.

2009 bis 2011 – trotz Verletzung weiterhin unter den Top 10

Das Jahr 2009 startete zunächst erfolgreich für Zvonareva. Im Februar gewann sie das erste Turnier des Jahres innerhalb der Masters Series in Pattaya, gefolgt vom Sieg über Ana Ivanović beim Indian Wells im März. Ebenfalls konnte Zvonareva im Doppel beim Indian Wells gemeinsam mit Wiktoryja Asaranka den Sieg einfahren. Bei den Australian Open erreichte sie zudem das Halbfinale. Im April zog sie sich beim Family Circle Cup eine Fußverletzung zu, die sie zu einer Pause zwang. Auch danach konnte Zvonareva nur noch wenig überzeugen. Dennoch stand sie zum Saisonende immerhin noch auf Platz 9 des WTA-Rankings. Ende des Jahres unterzog sie sich einer chirurgischen Behandlung in einer Klinik in Amsterdam. Das folgende Jahr wurde zum bis dato erfolgreichsten ihrer Tenniskarriere. Zvonareva schaffte es bei den Australian Open bis ins Achtelfinale, in Wimbledon und bei den US Open erreichte sie das Finale, unterlag hier jedoch Serena Williams bzw. Kim Clijsters. Zudem verteidigte sie ihren Titel in Pattaya, schaffte es im Doppel in Wimbledon bis ins Finale und bei den US Open bis ins Viertelfinale. Insgesamt konnte sie sich 2010 gegen viele Mitstreiterinnen durchsetzen und beendete die Saison als Zweitplatzierte beim WTA-Ranking. 2011 begann für die Russin Zvonareva mit dem elften WTA-Einzeltitel. In Doha bezwang sie im Finale die Weltranglistenerste Wozniacki. Beim Grand-Slam-Turnier in Paris schaffte sie es bis ins Achtelfinale und sicherte sich in Baku durch den Sieg über Xenia Perwak ihren 12. WTA-Turniersieg. In Carlsbad besiegte Zvonareva souverän Lisicki und Ivanović und zog damit ins Finale ein, wo sie der Polin Radwanska unterlag. Diese Saison endete auf Platz 7 der WTA-Weltrangliste für Vera Zvonareva.

Ausstattung

Vera Zvonareva kann sich unterschiedlicher Ausstatter erfreuen. K-Swiss steht ihr rund um die Tennisbekleidung als treuer Partner zur Seite und stattet sie unter anderem auch mit K-Swiss Tennisschuhen aus. Darüber hinaus wird sie von Prince unterstützt und spielt einen Prince Tennisschläger inklusive hochwertiger Prince Tennissaiten. Ergänzt wird das Racket durch Tournagrip Griffbänder.

Tour-Players Juan Martin del Potro

Juan Martin del Potro Biographisches

Juan Martín del Potro ist am 23. September 1988 in Tandil, Argentinien geboren. Seine Eltern Daniel und Patricia arbeiten inzwischen als Tierarzt bzw. als Lehrerin. Zudem war sein Vater früher Rugbyspieler. Juan Martín hat noch eine jüngere Schwester namens Julieta. Bereits als Siebenjähriger begann del Potro mit dem Tennis spielen. Zu seinen Vorbildern gehören Pete Sampras, Lleyton Hewitt und Marat Safin. Neben dem Tennis spielt del Potro auch leidenschaftlich gern Fußball.

Karrierebeginn del Potro bis 2006

Während seiner Anfangszeit als Tennisspieler lernte del Potro den italienischen Ex-Tennisprofi Ugo Colombini kennen, der früh das Talent des Youngsters erkannte und ihn während des Karrierebeginns begleitete. Bis heute sind die beiden gut befreundet. 2002 gewann del Potro die inoffizielle Junioren-WM. Seit 2005 spielt er Profitennis und schaffte in diesem Jahr den Sprung von Rang 1077 auf Rang 159 durch erste Challenger- und Futures-Titel. Zum Jahresende war er damit der jüngste Spieler unter den Top 200. 2006 debütierte del Potro beim ATP-Turnier in Vina del Mar und bei seinem ersten Grand-Slam-Turnier, den French Open. Auch konnte er sich für die US Open qualifizieren, wo er wie bei den French Open in der ersten Runde scheiterte. In Stuttgart-Weissenhof spielte der Argentinier sich bis ins Achtelfinale, in Umag erreichte er sogar das Viertelfinale und unterlag hier dem Schweizer Wawrinka. Weitere Erfolge dieser Saison waren der Achtelfinaleinzug in Mumbai, Indien und Tokio, Japan. Auf Einladung von Federer konnte del Potro ebenfalls am Turnier in Basel teilnehmen, wo er im Viertelfinale an González scheiterte. Zum Ende der Saison war del Potro bereits unter den Top 100 (Platz 91).

2007 – Einzug in die Top 50

In Adelaide im Januar 2007 schaffte del Potro mit dem Einzug ins Halbfinale seinen bis dahin größten Erfolg im Profitennis. Auf dem australischen Hartplatz von Adelaide musste er sich jedoch Chris Guccione geschlagen geben. Bei den Australian Open erreichte del Potro die zweite Runde, wo er auf González traf. Im fünften Satz gab del Potro auf und das Spiel damit verloren. Im Februar debütierte er beim Davis Cup und holte im vierten Match gegen Österreich den dritten Punkt für das argentinische Team und sicherte damit den Einzug ins Viertelfinale. Beim Miami Masters bezwang del Potro Björkman, Baghdatis sowie Juschny und zog damit ins Achtelfinale ein. Hier traf er auf Rafael Nadal, der ihn mit einem klaren Zweisatzsieg schlug. Auch die folgenden Begegnungen mit Nadal bei den French Open in der ersten Runde und im Queen’s Club in der zweiten Runde endeten zugunsten des Spaniers. In Wimbledon begegneten sich Federer und del Potro in der zweiten Runde. Auch dem Schweizer konnte del Potro nichts entgegensetzen und verlor das Match. Beim ATP-Turnier in Indianapolis sowie den Cincinnati Masters erreichte del Potro jeweils das Achtelfinale. Im Juli konnte del Potro im Doppel mit Travis Parrott seinen ersten ATP-Titel beim Turnier in Indianapolis einfahren. Bei den US Open 2007 traf del Potro erneut auf einen Top-10 Spieler und unterlag Djokovic in der dritten Runde in drei Sätzen. Bei den Madrid Masters und dem Turnier in Basel spielte del Potro sich wie bei vielen anderen Turnieren der Saison ins Achtelfinale, scheiterte hier aber an David Nalbandian bzw. erneut Roger Federer. Die Saison endete für den Argentinier auf Platz 44 des ATP-Rankings.

2008 – del Potro erreicht die Top 10 des Rankings

2008 wurde das bis dahin erfolgreichste Jahr von Juan Martín del Potro. Zwar zeigte er keine überragenden Leistungen bei den Grand-Slam-Turnieren in Melbourne, Paris und Wimbledon, holte sich aber gleich vier ATP-Einzeltitel. Auch das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison, die US Open, verlief positiv für del Potro. Nach Siegen über Cañas, Bellucci, Simon und Nishikori stolperte er erst im Viertelfinale über den späteren Finalisten Andy Murray. Der erste Erfolg 2008 war das erreichte Viertelfinale in München, das del Potro jedoch gegen den Marokkaner Younes El Aynaoui verlor. Im niederländischen ´s-Hertogenbosch spielte del Potro sich auf Rasen bis ins Halbfinale und scheiterte in zwei Sätzen an David Ferrer. Nach der Pleite in Wimbledon startete del Potro richtig durch. Sein erster ATP-Einzeltitel gelang dem Argentinier in Stuttgart beim Finalmatch gegen den Franzosen Gasquet. Nur kurze Zeit später bezwang er Jürgen Melzer im Finale des ATP Kitzbühel Turniers ebenfalls in zwei Sätzen. Beim Farmers Classic in L.A. im August 2008 triumphierte del Potro zum dritten Mal in Folge. Der Sieg erfolgt wieder nach zwei Sätzen, sein Gegner im Finale war jedoch Andy Roddick. Und auch in Washington konnte der Finalgegner Viktor Troicki die Siegesserie del Potros nicht beenden. Nach geringerem Erfolg bei den US Open stand del Potro im September in Finale in Tokio. Allerdings musste er sich hier dem Tschechen Berdych nach zwei klaren Sätzen geschlagen geben. In Basel traf del Potro im Halbfinale auf Nalbandian und musste sich diesem ebenso geschlagen geben wie bei der sich anschließenden Achtelfinalbegegnung in Paris. Die Leistungen der Saison qualifizierten del Potro erstmals für die ATP World Tour Finals. Nach einem Sieg über Tsonga verlor er jedoch die beiden Matches gegen Djokovic und Dawydenko. Die Saison beendete der Argentinier auf Platz 9 der ATP-Weltrangliste, seiner bis dahin besten Platzierung.

2009 – Top 5 für del Potro, erster Grand-Slam-Titel

2009 schaffte der Argentinier es, seine Leistung aus dem Vorjahr zu toppen. Noch vor dem ersten Grand-Slam-Turnier in Melbourne holte del Potro seinen ersten ATP-Titel in Auckland mit einem 6:4 und 6:4 Sieg über Sam Querrey. Bei den nächsten Turnieren auf Hartplätzen erreichte del Potro jeweils das Viertelfinale. Bei den Australian Open unterlag er hier dem Schweizer Federer, in San José war er gegen Mardy Fish chancenlos und in Memphis scheiterte er im Viertelfinale an Štěpánek. Auch bei der Viertelfinalpartie in Indian Wells konnte del Potro sich nicht durchsetzen und unterlag Nadal mit 2:6 und 4:6. In Miami und Madrid steigerte Juan Martín del Potro seine Leistung erneut und erreichte jeweils das Halbfinale. In den Vereinigten Staaten unterlag er jedoch Andy Murray und musste sich in Spanien erneut Federer geschlagen geben. Auch bei ihrer nächsten Begegnung, dem Halbfinale der French Open, zog del Potro den Kürzeren. Dennoch zählte das als Triumph, denn das war sein bis dahin bestes Grand-Slam-Ergebnis und auf dem Weg ins Halbfinale hatte er Top-Spieler wie Llodra oder Tsonga besiegt. Wimbledon verlief wenig erfolgreich für del Potro, denn bereits in der zweiten Runde unterlag er Lleyton Hewitt. Die Revanche folgte kurze Zeit später beim Turnier in Washington, wo del Potro einen Titel zu verteidigen hatte. In drei Sätzen schlug er Hewitt, zog im Halbfinale an González vorbei und stand nun mit Lokalmatador Roddick im Finale. Nach zwei klaren Sätzen zugunsten del Potros ging dieser mit seinem zweiten Saisontitel und einer gelungenen Titelverteidigung vom Platz. Beim folgenden Turnier in Montreal überzeugte del Potro weiterhin mit seiner Leistung und erreichte sein erstes Finale beim Masters-Turnier. Gegen Andy Murray konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und verlor nach drei Sätzen. Das Saisonhighlight gelang Juan Martín del Potro bei den US Open. Zunächst gelangen ihm ohne größere Anstrengungen Siege über Mónaco, Melzer, Köllerer und im Achtelfinale über Ferrero. Im Viertelfinale bezwang del Potro Marin Čilić und schaltete Nadal mit 6:2, 6:2 und 6:2 im Halbfinale aus. Angespornt von diesem Halbfinaltriumph traf del Potro erneut auf Federer. Im Finale der US Open 2009 sollte der Sieger aber nicht Federer heißen und nach fünf schwer umkämpften Sätzen ging del Potro als Sieger vom Platz. Er hatte damit nicht nur seinen ersten Grand-Slam-Titel ergattert, sondern auch den Weltranglistenersten besiegt und damit dessen Siegesserie bei den US Open (fünfmal in Folge) beendet. Erneut für die ATP World Tour Finals qualifiziert, spielte del Potro sich nach Siegen über Verdasco und Federer ins Halbfinale, wo er den Schweden Söderling bezwang und ins Finale einzog. Das Finalmatch gegen Dawydenko war nach zwei Sätzen beendet und del Potro ging als Zweiter vom Platz. Die Leistungen der Saison spiegelten sich auch in der Jahresendplatzierung nieder, denn del Potro stand nun auf Platz 5 der Weltrangliste.

2010 – verletzungsbedingter Positionsverlust

Die Euphorie des Argentiniers nach seinem Grand-Slam-Erfolg nun an die Weltspitze zu gelangen, wurde bereits kurz nach den Australian Open verletzungsbedingt gestoppt. Bei den AAMI Classics zum Saisonauftakt überzeugte del Potro erneut und erreichte das Halbfinale. Das Match gegen Tsonga konnte er wegen einer Handgelenksverletzung jedoch nicht bestreiten. Dennoch genügten die gesammelten Punkte um ihn kurzzeitig auf seine höchste Platzierung, Rang 4, zu bringen. Bei den Australian Open spielte del Potro sich trotz der Verletzung bis ins Achtelfinale, musste sich hier aber Čilić geschlagen geben. Der Grad der Verletzung zwang ihn zu einer mehrmonatigen Pause sowie einer Operation am rechten Handgelenk. Seine Rückkehr im September endete jeweils mit dem Ausscheiden in der ersten Runde in Bangkok und Tokio. Daraufhin sagte del Potro auch alle weiteren Turniere ab, um an seiner Fitness zu arbeiten. Die Ereignisse der Saison warfen del Potro weit zurück und zum Ende des Jahres stand er nur noch auf Rang 257.

2011 – Rückkehr unter die Top 20

Das erfolgreiche Comeback des Argentiniers begann 2011 zögerlich. Sowohl beim Turnier in Sydney als auch bei den Australian Open überzeugte del Potro nicht und schied in der zweiten Runde aus. In San José und Memphis erreichte er allmählich wieder seine Form und spielte sich bis ins Halbfinale. Ende Februar folgte dann der lang ersehnte Erfolg mit dem Titelgewinn in Delray Beach gegen Janko Tipsarevic und die Rückkehr unter die Top 100. In Indian Wells schaffte er es unter die letzten vier ehe er sich den zweiten Saisontitel in Estoril beim Finalmatch gegen Verdasco holte. Bei den French Open scheiterte Juan Martín del Potro in der dritten Runde an dem Serben Djokovic. In Wimbledon erreichte der Argentinier erstmals in seiner Karriere das Achtelfinale, musste sich aber dem Weltranglistenersten Nadal geschlagen geben. Bis Juli 2011 hatte del Potro sich zurück unter die Top 20 gespielt. Im Oktober 2011 stand del Potro in einem weiteren Finale, konnte sich aber in Wien nicht gegen Tsonga durchsetzen. Bis zum Jahresende verfehlte er mit Platz 11 nur knapp die Wiederkehr in die Top 10 des Rankings.

Ausstatter von del Potro

Der Argentinier Juan Martín del Potro wird von der Sportmarke Nike bezüglich seiner Tennisbekleidung und mit Nike Tennisschuhen ausgestattet. Er spielt einen Wilson Tennisschläger, der mit Luxilon Tennissaiten bespannt ist.