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Angelique Kerber

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Tour-Players Angelique Kerber

Angelique Kerber Biographisches

Angelique Kerber wurde am 18. Januar 1988 als Tochter von Slawek und Beata Kerber in Bremen geboren. Seit ihrem dritten Lebensjahr spielt sie Tennis, entschied sich jedoch erst nach ihrem Realschulabschluss für eine Profi-Tenniskarriere. Ihre Mutter ist zugleich ihre Managerin, ihr Vater, ehemaliger Tennisspieler, war lange Zeit ihr Trainer. Neben dem Tennis fuhr Angelique auch viele Erfolge bei Schwimmturnieren ein. Angelique hat eine Schwester namens Jessica, die einen Schönheitssalon besitzt. Neben der deutschen Staatsbürgerschaft hat Kerber zudem die polnische und bezeichnet Puszczykowo sogar als ihr „zweites Zuhause“. Sofern sie in ihrer „zweiten Heimat“ ihre Verwandtschaft besucht, trainiert sie im Tennis-Center ihres Großvaters. In Deutschland ist ihr derzeitiger Wohnsitz Kiel.

Karrierebeginn Angelique Kerber

Kerber wurde von ihrem Vater Slawek an den Tennissport herangeführt und lange Zeit trainiert. Mit 13 Jahren gewann sie die Polnischen Meisterschaften U14, im Alter von 15 und 16 Jahren gewann sie die Deutschen Meisterschaften U18. Auf Grund ihrer Erfolge erhielt sie vom polnischen Tennisverband die Anfrage, für das polnische Fed Cup-Team zu spielen, lehnte dies jedoch ab. 2003 begann die Profikarriere von Angelique Kerber. Sie nahm an ITF-Turnieren teil und trat in Berlin erstmalig in der Qualifikation eines WTA-Turniers an. Sie erhielt eine Wildcard, besiegte Marion Bartoli und feierte damit ihren ersten Erfolg über eine Top 100-Spielerin. Zum Jahresende steht sie auf Platz 433 des WTA-Rankings. 2004 gewann sie ihr erstes ITF-Turnier in Opole (Polen) und spielt sich bis auf Rang 375. 2005 kann sie sich weiter steigern und schaffte es bis Jahresende auf Rang 261. Das ITF Monzon beendete sie 2005 als Zweite, bei WTA Turnieren verlor sie fünfmal die letzte Qualifikationsrunde. 2006 schaffte Kerber es endlich ins Hauptfeld beim WTA-Turnier in Hasselt und schied in der zweiten Runde gegen Ivanovic aus. Darüber hinaus gewann sie drei ITF-Turniere in Saguenay, Glasgow und Jersey, musste jedoch wegen zweier Schulteroperationen lange Zeit pausieren. Zum Jahresende 2006 stand sie auf Platz 216 des WTA-Rankings.

2007 – Sprung unter die Top 100

2007 wurde ein insgesamt gutes Jahr für Kerber. Sie trat erstmals bei den Grand-Slam-Turnieren an und konnte sich auch für andere WTA-Turniere qualifizieren. Bei den French Open scheiterte sie in der ersten Runde an Jelena Dementjewa. In Wimbledon folgte ebenfalls das Aus in der ersten Runde nach einer Zweisatzniederlage gegen Tschakwetadse. Bei den US Open stand Kerber in der ersten Runde Serena Williams gegenüber und musste sich dieser nach zwei Sätzen geschlagen geben. Beim WTA-Turnier in Birmingham spielte sich Angelique Kerber bis ins Achtelfinale, unterlag hier jedoch Marion Bartoli. Beim Turnier in ´s-Hertogenbosch erreichte sie sogar das Viertelfinale, wo sie von der Top-10-Spielern Tschakwetadse gestoppt wurde. Bei ITF-Turnieren feierte Kerber größere Erfolge. Insgesamt sicherte sie sich 2007 vier ITF-Einzeltitel und zwei Doppeltitel. Im selben Jahr kam sie auch erstmals beim Fed Cup zum Einsatz, verlor jedoch ihre beiden Einzel gegen Japan. Nachdem sie im Laufe des Jahres kurzzeitig auf Rang 67 vorgedrungen war, beendete sie die Saison 2007 auf Platz 84.

2008/2009 – Verlust der Top 100-Position

Gleich zu Beginn des Jahres 2008 gewann Kerber die erste Runde in Melbourne, ehe sie in der zweiten Runde an Schiavone scheiterte. In Indian Wells erreichte sie die dritte Runde, musste sich aber erneut von Bartoli geschlagen geben. Die ITF-Turniere in Madrid und Saint Raphael konnte sie für sich entscheiden, ebenso das ITF-Doppelturnier in Krakau an der Seite von Radwańska. An der Seite von Dekmeijere erreichte Kerber erstmals das Finale eines WTA-Doppelturniers. Das Jahr beendet sie auf Rang 108. Zu Beginn 2009 musste Kerber wegen einer Knieverletzung vier Monate pausieren und fand nur schwer in ihre Form zurück. Bei den Australian Open überstand sie zwar die Qualifikation, scheiterte aber in der ersten Runde an Venus Williams. Bei den US Open besiegte sie in der ersten Runde Andrea Petkovic und scheitere in der zweiten Runde. Dafür gelang ihr der elfte Titel beim ITF-Turnier in Pozoblanco. Zum Jahresende hatte sie sich im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze verbessert und stand nun auf Rang 106.

2010 – Kerbers Sprung unter die Top 50

2010 gingen die Leistungen von Angelique Kerber steil nach oben. Bei den Australian Open erreichte sie die dritte Runde, ihre bis dahin beste Leistung bei Grand-Slam-Turnieren. In Bogotá erreichte Kerber erstmals das Finale eines WTA-Turniers, musste sich nach zwei Sätzen aber Mariana Duque Mariño geschlagen geben. Bei den French Open kam nach dem Erstrundensieg über Tschakwetadse in der zweiten Runde das Aus beim Match gegen Rezaï. Auch in Wimbledon präsentierte Kerber ihre bis dahin beste Leistung, bezwang Mirza und Peer und wurde erst in der dritten Runde von der Australierin Groth gestoppt. Bei den US Open kam das Aus bereits nach der ersten Runde. Zu den weiteren Erfolgen 2010 zählt der Halbfinaleinzug in Luxemburg (Niederlage gegen Görges) sowie die beiden Viertelfinale in Fès und Kopenhagen. Zum Jahresende hatte Kerber nicht nur den Sprung zurück unter die Top 100 geschafft, sondern sicherte sich mit Rang 47 sogar einen Platz in den Top 50.

2011 – Halbfinale bei den US Open

2011 konnte Kerber nicht so recht an die Grand-Slam-Erfolge des Vorjahres anknüpfen. Sowohl in Melbourne als auch Roland Garros und in Wimbledon schied sie bereits in der ersten Runde aus. Im Doppel mit McHale erreichte sie in Wimbledon das Achtelfinale, verlor aber gegen das Doppel Huber/Raymond. Auf Grund der mäßigen Leistungen wechselte sie an die Tennisakademie von Waske und Schüttler und trainierte in der Zeit zwischen Wimbledon und den US Open nach eigenen Angaben so hart wie nie zuvor. Das sollte sich auch bezahlt machen, denn bei den US Open schaffte sie den Sprung ins Halbfinale, wo sie von der späteren Siegerin Samantha Stosur besiegt wurde. Damit erreichte sie nicht nur ihr bestes Grand-Slam-Resultat, sondern hatte auch Tennisgrößen wie Pennetta, Radwańska oder Davis bezwungen. Zum Jahresende hatte sie sich bis auf Platz 32 des WTA-Rankings vorgekämpft.

2012 – Kerber in neuer Top-Form

Bei den Australian Open 2012 erreichte Kerber nach 2010 erneut die dritte Runde. Nach Siegen über Bobusic und Dubois scheiterte sie an der Russin Scharapowa. Am 12. Februar 2012 gelang Kerber dann endlich der erste WTA-Turniersieg. In Paris konnte sie nicht nur ihren Viertelfinalsieg über Scharapowa feiern, sondern bezwang auch Marion Bartoli nach drei Sätzen im Finale. Der nächste Erfolg ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten. Nachdem sie bereits Bartoli das Heimspiel zunichte gemacht hatte, besiegte sie auch Wozniacki bei deren Heimturnier in Kopenhagen. Zuvor hatte Kerber ihre Top-Form in Indian Wells bestätigt, indem sie sowohl Christina McHale als auch Li Na bezwungen hatte und erst im Halbfinale von der Weltranglistenersten Asaranka gestoppt wurde.

Ausstatter

Angelique Kerber wird von der Top-Marke adidas vom Tennisschuh bis zur adidas Tennisbekleidung ausgestattet. Ihre Tennisschuhe gehören zur Barricade-Serie. Ihr Racket hingegen stammt vom japanischen Sportartikelhersteller Yonex.